Western Australia

10.April 2012 - Warburton


Ein wunderschöner Morgen, aber ein bisserl kühl. So, wie ja schon berichtet haute das hier mit den WC´s nicht so hin. D.h. heute kamen erstmals ein paar Klappspaten zum Einsatz. Für manche sogar die absolute Premiere. Zumindest habe ich nichts anderes gehört, also lief wohl alles "unfallfrei" ab... Der heutige Tag sollte ein wenig turbulent werden. Beim Abbau des Lagers merkte man beim Abbau des Hubdaches beim Auto der Roberts, dass da was nicht stimmt. "Glaub, da is wos hi!". Beim näheren Betrachten sah man, dass eine Schraube beim Gestänge gebrochen war. Auweh! Was jetzt? Dietmar und Ingeborg waren schon weg. Wolfgang sollte ins Dorf fahren und versuchen dort Hilfe zu holen. Was ihm aber, verständlicherweise ein wenig zu gefährlich erschien. Wir sind dann lieber mit 2 Autos und vorallem mit allen übrig gebliebenen Männern los. In dem Ort trafen wir Graham, wohl sowas wie der Ortsvorsteher, jedenfalls ein Weißer. Der ist dann mit uns zum Campingplatz gefahren und hat sich das Schlammassel angesehen. Leider konnte er es nicht richten und im Ort gibt es auch niemanden, aber mit seiner Hilfe konnten wir das Dach wenigstens wieder zuklappen. Von sich aus hat er dann mit unserem Vermieter telefoniert um uns eine Werkstatt auf dem Weg zu organisieren. Als wir auf deren Rückruf warteten kamen wir ein bisserl ins Gespräch. Wir haben erfahren, dass Docker River vor 1-2 Jahren weltweite Berühmtheit erlangt hat. Dieses Dorf wurde von einer Kamelherde mit mehreren Tausend Tieren überfallen. Da war wohl ganz schön was los... Über das Thema Kamele sind wir dann auf Afghanen und dmit auf das Thema Islam gekommen. Selbst in einem Kaff wie Docker River ist bekannt, dass wir in Europa und speziell auch in Deuitschland Probleme mit der immer weiter voranschleichenden Islamisierung, der Kriminalität speziell der muslimischen Jugendlichen, dem Sozialmißbrauch und vorallem der Tatsache haben, dass die sich nicht anpassen wollen sondern wir uns immer mehr anpassen. Irgendwas dagegen zu sagen ist schließlich politisch nicht korrekt. Wie gesagt, dass ist sogar hier im tiefsten australischen Outback bekannt, nur wir daheim wollen es nicht wahrhaben und verschließen lieber die Augen. Politicall Correctness: see nothing, hear nothing, say nothing and attack everybody who does! Naja, in einem Land in dem man überzeugte SPDler, die sich getraut haben ein Buch über die Realität zu schreiben, als rechtsradikal beschimpft, braucht man sich nicht wundern. Aber weiter zu unserem heutigen Tag: Der Rückruf von Britz (Autovermieter) brachte leider nichts. Wir sollten weiterfahren und versuchen in Warburton eine Werkstatt zu finden und dann wieder anrufen. Es war eine wunderschöne Fahrt entlang am Outback Way (früher Warburton Road). Wieder mal sehr schönes Wetter. Unterwegs haben wir unsere ersten Kamele gesehen. Schon beeindruckend diese Tiere. Inzwischen sind wir in Western Australia angekommen und sind in Warburton. Wir haben ja unseren Dietmar dabei. Der konnte, nachdem er sich bei Handwerkern eine Bohrmaschine ausgeliehen hat, das Dach reparieren. Wir können jetzt ganz beruhigt unsere Reise morgen fortsetzen. Nachdem wir die Uhren um 1 1/2 Stunden zurückstellen mussten (WA liegt ja in einer anderen Zeitzone), haben wir jede Menge Zeit am Campingplatz. Diese wurde eben für dieReparatur aber auch fürs Wäschewaschen genutzt. Ich kenne das ja, dass ich immer mit Leuten unterwegs bin, die gerne früh ins Bett gehen. 21 Uhr ist zwar schon früh, geht aber noch. Die letzten Tage war aber bei manchen um 20 Uhr (!) schon Schluss. Jetzt ist es gerade 19:30 Uhr und es machen sich einige schon Bettfertig. Aufstehen ist morgen übrigens um 6:30 Uhr geplant. 11 Stunden Schlaf! Respekt. Das nenn ich Solidarität mit den Koalas. Die schaffen 20 Stunden am Tag. A bisserl Zeit haben wir ja noch. Vielleicht wird dieser Wert ja auch noch erreicht... Allerdings allzu spät wirds bei mir heute auch nicht, wir sitzen nämlich auf dem Trockenen. Absolutes Alkoholverbot im Umkreis von einigen Hundert Kilometern. :-((