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The lasts posts from user jonas-downunderen-usBroome: Urlaub vom Urlaub
Am Sonntag den 3. Mai war das Ende unserer Woche in Broome dann auch schon erreicht, doch das war auch in Ordnung, denn so viel hat der Ort dann doch nicht zu bieten, um einen für längere Zeit dort zu halten. So sind wir dann am Vormittag gemütlich zum Flughafen gelaufen, wo wir auf unseren Flug zurück nach Perth gewartet haben. Ja, richtig gelesen, wir sind tatsächlich zum Flughafen gelaufen, denn dieser ist mitten in der Stadt und nur 5 Gehminuten von unserem Hostel entfernt. Sehr interessant, denn wer kann schon von sich behaupten, schon mal zu Fuß zu einem (internationalen) Flughafen gelaufen zu sein? ^^
Die Tage in Broome waren schön und ruhig, was perfekt war um uns von der großen Tour zu erholen, doch mit dem letzten Tag dort war für mich dann auch Schluss mit Reisen. Ab jetzt ging es für mich nur noch zurück an schon bekannte Orte, mein Rückflug rückte immer näher und meine Aufgabe für die letzten zwei Wochen bestand eigentlich nur noch aus Warten. Doch das hört sich natürlich negativer an als es war, denn natürlich war ich um jeden Tag meiner letzten zwei Wochen in Australien froh!
Bis demnächst und zum nächsten Bericht wieder aus Perth!
Jonas
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Haben wir uns beim letzten Aufenthalt in Perth noch den Strand im Suburb Scarborough angeschaut, war diesmal der Cottlesloe Beach an der Reihe, denn dieser ist der zweite der beiden Hauptstrände von Perth. Dort waren wir am Donnerstag den 7. Mai, denn das war Alex? letzten Tag in Australien, und den wollten wir noch einmal am Strand verbringen. Hier haben wir uns auch mit Jasmin und Christina, zwei Bekannten von Alex getroffen, die er beim Arbeiten in Townsville kennengelernt hat und die zufällig auch gerade in Perth waren. Zusammen haben wir dort den Nachmittag verbracht, und das war übrigens auch mein letztes Mal am Strand in Australien. Am Abend gab es dann noch gutes selbstgemachtes Essen, ein Paar Runden Teufelskreis und eine Abschlussfolge How I met your mother. Und am nächsten Mogen hieß es dann leider schon Abschied nehmen, denn nach dreieinhalb gemeinsamen Monaten, vielen Tausenden Kilometern, vielen tollen Erlebnissen und vielen Litern Goon war das Ende unserer gemeinsamen Zeit (die übrigens, Gruß an Alex und Barney, AWESOME war ^^ ) erreicht. Am Vormittag wurde er vom Shuttlebus abgeholt und zum Flughafen gefahren, von dem aus er seine Heimreise zurück nach Deutschland angetreten hat.
Den gleichen Weg habe ich dann am nächsten Morgen zurückgelegt, denn ich musste für meinen Heimflug wieder nach Sydney fliegen, wo meine letzten Tage in Australien schon auf mich warteten.
Jonas
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Nach dem tollen Tag in Coral Bay und unserer kleinen "Halbzeitfeier" im Pub mussten wir uns an Tag 5 erneut sehr früh aus dem Bett quälen, denn Tourguide Andy (übrigens auch noch leicht angeschlagen vom Vorabend) hatte an unserem vollen Tag in Exmouth wieder einiges mit uns vor. Der Cape Range National Park, nur eine kurze Busfahrt aus dem Ort heraus, wollte erkundet werden. Zuerst brachte Andy uns zu einem ins Meer mündenden Fluss inmitten einer großen Schlucht, die tolle Blicke bot. Weiter ging es dann zum Hauptpunkt des Tages: Turquois Bay, ein Strand, der nicht nur unglaublich schönes türkises Wasser bietet, sondern auch der einzige Ort in Australien ist, an dem man das Riff direkt vom Strand aus erreichen kann, ohne zuerst mit dem Boot aufs Meer zu fahren. So war es also gut, dass wir wieder unserer Schnorchelausrüstung mitgebracht haben, denn so konnten wir gleich nach einem kurzen Mittagessen einen schönen Schorchelgang starten. Danach lagen wir noch eine Weile am Strand, bis wir uns gegen Abend wieder auf den Weg zurück zum Hostel begaben, wo wir noch einen gemütlichen Abend hatten. Am nächsten Morgen machten wir uns dann frühzeitig auf ins Inland zum im letzten Bericht angekündigten Höhepunkt der gesamten Tour: Der Karijini National Park! Wir verließen Exmouth in Richtung Osten, und dabei konnte man sehr gut beobachten, wie wenig man nur von der Küste ins Land fahren muss, um schon mitten im Outback zu sein. Auch wenn es nur wie ein kleines Stück auf der Karte aussieht, das wir zurücklegten, nahm die Fahrt doch fast den ganzen Tag in Anspruch, wobei die einzigen Besonderheiten dabei die immer wieder in der Landschaft auftauchenden wilden Pferde, Schafe und Kühe waren. Nach einem kurzen Stopp zum Aufstocken unserer Vorräte im abgelegenen Bergbauerstädtchen Tom Price fuhren wir am frühen Abend endlich in den Nationalpark hinein, in dem wir für die nächsten drei Nächte bleiben würden. Und hier begann dann das echte Outbackerlebnis! Die kommenden Tage waren genau so, wie ich mir eigentlich die Ayers Rock Tour in Alice Springs vorgestellt habe: Fahren auf unbefestigten Schotterwegen, ein echtes Bushcamp auf einem Campingplatz mitten im Park mit minimalen sanitären Einrichtungen und dem einen oder anderen größeren Insekt, und zu guter Letzt sehr sehr viel rotem Dreck - ein echtes Abenteuer! Geschlafen wurde outbacktypisch in Swags, wahlweise im Zelt oder draußen, was ich natürlich vorgezogen habe, denn der Sternenhimmel war wieder wunderschön. Ungewöhnlicherweise wurde es nachts jedoch sehr kühl. Ging es hier tagsüber bei schönstem Wetter immer nahe an die 30 Grad, kühlte es nachts teilweise auf bis zu 5 Grad herunter. Doch Kapuze und einem guten Schlafsack sei dank, war auch das kein Problem und hat mich neben wilden Dingos und anderem krabbelndem Getier nicht davon abgehalten, unter freiem Himmel zu schlafen. Nach dieser ersten Nacht und einem kurzen Frühstück waren wir dann endlich bereit, den Nationalpark zu erkunden. Karijini ist flächenmäßig zwar nur der zweitgrößte Nationalpark in Westaustralien, dafür aber eindeutig der spektakulärste! Bekannt ist er hauptsächlich für seine einzigartige, kontrastreiche Landschaft, in der sich riesige rote Felsschluchten, in denen Bäche und Flüsse fließen - sogenannte "Gorges" - mit dichter Vegetation und großen Hügeln und Bergen vermischen. Vieles erinnert irgendwie an Afrika, obwohl ich selbst noch nicht dort gewesen bin. An unserem ersten Tag stand die sogenannte Dales Gorge auf dem Programm. Nach einer kurzen Busfahrt zum Parkplatz der Gorge wanderten wir zunächst zu einem Aussichtspunkt an der Spitze der Schlucht, von dem aus wir schon sehen konnten, was uns am Fuße alles erwartet. Motiviert davon hieß es also als nächstes, nach unten zu wandern. Beziehungsweise zu klettern, denn teilweise waren die Wege recht steil und anspruchsvoll (doch zu diesem Zeitpunkt wussten wir ja noch nicht, was uns an Tag zwei erwartet ^^). Unten angekommen folgten wir der Strömung bis zu einer Stelle, an der der Fluss in ein großes Wasserloch mündet, dem Circular Pool. Dort blieben wir einen Weile und hatten die Möglichkeit, uns im Wasser zu erfrischen und die idyllische Atmosphäre aufzusaugen, die sich leider nur schwer beschreiben lässt. Man steht vor einem kleinen natürlichen Pool mit angenehm kühlen Wasser, ist ringsum nur von steilen, hohen Felswänden umgeben und alles ist still, bis auf das Geräusch des einen oder anderen Wasserfalls, der von weit oben ins Wasser plätschert. Ich habe natürlich versucht, alles so gut es geht auf Foto und Video festzuhalten, denn diese können bekanntlich besser zeigen, was ich mit Worten nur schwer ausdrücken kann. Nach einer guten Weile am Circular Pool wanderten wir in die entgegen gesetzte Richtung bis zu zwei weiteren Stellen, die genauso aus dem Bilderbuch stammen könnten: Zunächst kamen wir zu den Fortescue Falls, einem die Felsen hinunterstürzenden Wasserfall mit darunterliegendem See. Dort kletterten wird die Felsen hoch, am Wasserstrom vorbei und erreichten unser letztes und schönstes Ziel des Tages, den Fern Pool. Der Fern Pool ist ein weiterer See, der von allen die wir an diesem Tag gesehen haben der idyllischste war: Ringsum ums Ufer wuchsen grüne Büsche und Farne, aus einer Ecke plätscherten wieder zwei hübsche kleine Wasserfälle, das Wasser hatte einen schönen Grünton und im Hintergrund war alles von Felsen umgeben. Viel zu tun für die Kamera! Als wir uns auch dort erfrischt und erholt hatten, ging es langsam und allmählich über die Fortescue Falls wieder zurück zur Spitze der Schlucht, wo der Bus auf uns wartete, mit dem wir wieder zurück zum Camp fuhren, wo wir mit einem Barbecue diesen tollen Tag beendeten. Doch der nächste Tag wurde noch besser, ich würde sogar fast behaupten, dass er einer der besten Tage war, die ich in Australien hatte.
Fortsetzung bei Teil 4]]>
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http://www.mymapblog.com/jonas-downunder/12_05_09/Westkuestentour_Teil_3/Broome: Westkuestentour Teil 4
Doch der nächste Tag wurde noch besser, ich würde sogar fast behaupten, dass er einer der besten Tage war, die ich in Australien hatte. Diese Mal war die Weano Gorge an der Reihe, und hier wurde es richtig abenteuerlich! Denn auch hier haben wir uns wieder durch die Schluchten zu schönen Wasserpools begeben, doch die Wege dorthin waren ein wenig anspruchsvoller. Auf dem ersten unserer zwei Walks mussten wir beispielsweise an steilen Felswänden an dem einen oder anderen Wasserteich vorbeiklettern, bis wir zum sogenannten "Spiderwalk" kamen, wo die Schlucht zu einer so engen Felsspalte wurde, dass wir uns mit allen Vieren spagatähnlich über einem Wasserstrom hindurchbewegen mussten. Das hat nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern uns auch wieder zu einem Wasserloch geführt, das dank Isolierung durch die hohen Felswände und dem dadurch fahlen Licht toll aussah und in dem wir uns zur Belohnung nach Belieben abkühlen durften. Danach ging es den gleichen Weg wieder zurück zu einem kurzen Lunch am Bus, von wo aus wir auch unseren zweiten Walk starteten, diesmal allerdings in die andere Richtung. Die größten Hindernisse auf dem Weg waren diesmal unter anderem ein See, den wir nicht umklettern konnten und deswegen durchs hüfthohe Wasser waten mussten, und natürlich wieder die eine oder andere gewagte Klettereinlage. Kurz vorm Ziel, dem sogenannten Handrail Pool, wurde der Weg noch riskanter, als wir zum namensgebenden Geländer kamen, das den einzigen Halt auf den recht steilen und rutschigen (da feuchten) Felsen bot. Danach mussten wir uns neben einem kleinen Wasserfall noch an einem Seil ein Stück nach unten abseilen, bis wir endlich das Wasser erreicht hatten. Doch auch hier hat sich der schwere Weg, der übrigens wieder sehr viel Spaß gemacht hat, mehr als gelohnt, denn der Handrail Pool war wunderschön! Für diejenigen die mochten war der Weg hier allerdings noch nicht zu Ende, denn auf der anderen Seite des Pools verengte sich die große Schlucht wieder und man konnte noch ein Stückchen weiter, zu einem Wasserfall, den man allerdings nur durchs Wasser erreichen konnte. So konnten wir durch eine sehr enge Stelle schwimmen, die teilweise keine zwei Meter breit war, zur Rechten und Linken ein weiteres Mal nur hohe, senkrechte Felswände, das Licht sehr gedämmt. Es sah alles aus wie in einer Schatzhöhle eines Piratenfilms?einfach nur gigantisch! Nachdem wir das alles lange genug auf uns wirken lassen haben, machten wir uns auf den Weg zurück zum Bus und dann weiter zum Camp, wo wir unseren letzten Abend in Karijini bei ein Paar Bierchen und gutem Abendessen ein wenig gefeiert haben. Wie schon gesagt, ein wirklich einzigartiger Tag!
Und damit war die Tour leider auch schon fast vorbei, denn für die nächsten Tage warteten leider wieder viele viele Kilometer darauf, zurückgelegt zu werden, denn bis zu unserem Endziel Broome war es noch ein gutes Stück. So haben wir den Großteil von Tag neun und zehn also im Bus verbracht und sind vom Inland wieder in Richtung Küste gefahren, vorbei am Industriestädtchen Port Hedland bis zum Campingplatz der Pardoo Cattle Station, wo
Wir für unsere letzte Nacht geblieben sind und wieder in Swags unter freiem Himmel geschlafen haben. Am letzten Tag sind wir nach einem kurzen Stopp zum Muschelsammeln am schönen 80-Mile Beach dann den restlichen Weg bis nach Broome durchgefahren, wo wir gegen Nachmittag angekommen sind. Damit war es geschafft, wir hatten innerhalb von zehn Tagen über 3000 Kilometer zurückgelegt?und dabei auch noch sehr viel Spaß gehabt! Nachdem jeder das Hostel bezogen und seine wohlverdiente Dusche genommen hatte, trafen wir uns am Abend nochmals alle in einem Restaurant, wo wir bei gutem Essen eine tolle und erfolgreiche Tour gebührend beendet haben, die - da bin ich mir sicher - keiner von uns so schnell vergessen wird! Gegen später hat dann ein (leider etwas dezimierter) Teil der Gruppe die Feier an den Strand von Broome verlegt, um gemeinsam bei einem lustigen Kartenspiel (dreimal dürft ihr raten welches ^^) und dem einen oder anderen Drink in Alex' 21. Geburtstag reinzufeiern.
Und das wars dann auch schon, mit Broome habe ich quasi den letzten "neuen" Ort auf meiner Reise erreicht, denn alles was danach nochmals folgt, kenne ich ja schon. Die 10-tätige Westküstentour war ein tolles Finale und es war sehr schön, dass noch mal fast alles mit dabei war, was mir bisher hier in Australien schon so gut gefallen hat. Im heißen Broome werden Alex und ich jetzt noch eine Woche bleiben. Was wir hier noch so erlebt haben halte ich dann im nächsten Bericht fest, der - keine Angst, soviel verspreche ich - kürzer als die letzten sein wird ;-)
Machts gut zuhause!
Jonas
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http://www.mymapblog.com/jonas-downunder/12_05_09/Westkuestentour_Teil_4/
http://www.mymapblog.com/jonas-downunder/12_05_09/Westkuestentour_Teil_4/Broome: Westkuestentour Teil 1
Nun bin ich also schon fast am Ende meiner Reise angelangt. Unsere Westküstentour ist zu Ende und wir sind in Broome recht weit im Norden von Western Australia angekommen. Doch es war kurz gesagt einfach nur schön! Ich dachte, ich wäre nach allem, was ich bisher gesehen habe, schon abgestumpft, doch ich wurde eines besseren belehrt! Wie oft gehört und erwartet ist die Westküste tatsächlich ganz anders als der Osten, und das sagen schon allein die Zahlen aus: Ist Western Australia flächenmäßig zwar der größte Bundesstaat Australiens, wohnen hier nur zwei der insgesamt 22 Millionen Einwohner des Landes. Und an der Tatsache, dass von diesen zwei Millionen Menschen schon allein über 1,4 Millionen in Perth leben, kann man in etwa erkennen, wie unglaublich karg dieser riesige Bundesstaat besiedelt ist, wie groß die Distanzen zwischen den einzelnen kleinen Orten sind und wie einsam es dazwischen sein muss. Einen entsprechend großen Teil der Tour haben wir deshalb im Bus verbracht uns sind durchs Nichts gefahren. Doch es hat sich gelohnt, denn was wir gesehen und unternommen haben, war die langen Wege auf jeden Fall wert. Es scheint, als sei hier alles, was das komplette Australien ausmacht an einer Küste zusammengefasst: Wunderschöne Strände mit türkisblauem Wasser, Korallenriffe mit vielen tropischen Fischen, tolle Nationalparks mit große Canyons und Schluchten, und dazwischen natürlich sehr viel rotes, staubiges Outback. Und genau diese Vielseitigkeit ist es, was die Westküste so attraktiv macht, doch die riesigen Distanzen machen sie weit weniger zugänglich als beispielsweise die Ostküste, was das Reisen um einiges erschwert und viele abschreckt. Genau aus diesem Grund haben Alex und ich uns für eine geführte Tour entschieden, bei der wir an die interessanten Orte gebracht werden und nicht alles auf eigene Faust unternehmen müssen. Und das war eine gute Entscheidung, denn wie schon bei allen anderen Touren an denen ich zuvor teilgenommen habe, hat alles gestimmt und die Erfahrung in der Gruppe war ganz anders und mit großer Wahrscheinlichkeit besser als sie nur zu zweit gewesen wäre.
Los ging es am Freitag den 17. April, als wir morgens um 7 voller Erwartungen von unserem Hostel abgeholt und zu einer Bushaltestelle gefahren sind, an der bereits unser Tourguide Andy mit dem Bus und den anderen Teilnehmer, mit denen wir die nächsten 10 Tage zusammen verbringen würden, gewartet haben. Als alle eingestiegen waren ging das Abenteuer los. Wir haben Perth in Richtung Norden verlassen und haben nach etwa zwei Stunden Fahrt unser erstes Ziel erreicht, den Nambung Nationalpark mit der bekannten "Pinnacle Wüste". Bei unserem dortigen circa einstündigen Walk fühlten wir uns auf einmal wie in eine andere Welt versetzt. Wir liefen über gelben Wüstensand zwischen unzähligen, wie Termitenhügel senkrecht aus dem Boden ragenden Felssäulen, den sogenannten Pinnacles. Laut Tourguide Andy kann man sich so in etwa die Landschaft auf dem Mars vorstellen - sehr eigenartig! Danach ging es wieder in den Bus und weiter die Küste entlang ins kleine Fischerdörfchen Jurien Bay, wo wir direkt am Strand unser Lunch hatten. Das Highlight des Tages folgte allerdings noch, als Andy am Straßenrand direkt neben riesigen Sanddünen geparkt hat und die Anweißung hieß: Sandboarden! Zunächst einmal war die Landschaft an sich schon sehr faszinierend, denn so in etwa Stelle ich es mir in einer richtigen Sandwüste vor: soweit das Auge reichte, sah man nur noch riesige Hügel aus Sand. Getoppt wurde das dann allerdings noch, als wir die sogenannten Sandboards (größenmäßig in etwa zwischen Skate- und Snowboard) in die Hand gedrückt bekamen und mit ihnen nach belieben die großen Dünen beklettern und herunterfahren durften, was natürlich sehr spaßig war ;-) Ausgepowert und voller Sand fuhren wir dann nochmals ein ordentliches Stück zu einem Hostel in der Nähe des Ortes Kalbarri, wo wir über die Nacht geblieben sind. Bei einem gemeinsamen Abendessen und ein Paar Drinks konnte man sich zum ersten mal ein wenig kennenlernen. Unsere Gruppe war bunt gemischt, sowohl was das Alter, als auch die Nationalitäten betrifft. Neben den üblichen Verdächtigen Deutschland, England und Frankreich waren noch die Schweiz, Schweden, Schottland, Italien und Japan vertreten, allesamt sehr nette und sympathische Menschen, mit und auch dank welchen die Tour zusammen sehr viel Spaß gemacht hat.
Tag zwei hat schon sehr früh am Morgen (5:30!) begonnen, denn es stand viel auf dem Programm. Den Morgen und Vormittag haben wir im Kalbarri Nationalpark verbracht, nur eine kurze Fahrt von unserem Hostel entfernt. Erste Station war der (oder die? Oder das?) "Z-Bend", ein Fluss der sich wie der Name schon sagt Z-förmig durch einen riesigen Canyon schlängelt. Dort gab es nicht nur atemberaubende Ausblicke sowohl vom Rand als auch vom Fuße der aus rot-gelbem Sandsteinfels bestehenden Schlucht, sondern auch die eine oder andere Klettereinlage bei unserer zweistündigen Wanderung, die wir dort unternommen haben. Die Landschaft dort war sehr schön und hat mich sehr an den Kings Canyon von der Outbacktour erinnert. Wieder oben am Parkplatz angekommen ging es weiter zum bekannten "Natures Window", einem interessantem, bogenförmigen Felsgebilde vor unglaublicher Kulisse, die wieder geniale Blicke und die Möglichkeit für tolle Fotos bot, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen haben. Ihr werdet sehen ;-) Am Nachmittag galt es dann wieder einiges an Strecke gutzumachen bis zum letzten Programmpunkt des Tages, einem leider etwas wolkigen, aber trotzdem schönen Sonnenuntergang am Shells Beach, einem Strand der nicht aus Sand, sondern ausschließlich aus Muscheln besteht. Eine Stunde Busfahrt später sind wir dann an unserer Unterkunft für die Nacht in einem kleinen Ort in der Nähe von Monkey Mia angekommen, wo wir den Abend bei einem gemütlichen Barbecue ausklingen lassen haben.
Nach einer wieder recht kurzen Nacht (aber nicht weil wir spät ins Bett sind :-P) sind wir früh am Morgens das kurze Stück bis nach Monkey Mia gefahren. Dieser kleine Resort-Ort ist dafür bekannt, dass hier jeden Morgen Delfine aus dem Ozean an den Strand angeschwommen kommen und unter Publikum gefüttert werden. Eine echte win-win-Situation: Die Zuschauer erfreuen sich am Anblick der freilebenden Delfine, die Tiere selbst freuen sich natürlich über das kostenlose Frühstück. Wir hatten dabei also die Möglichkeit, Delfine einmal hautnah und aus nächster Nähe zu erleben, und dabei gab es nur eine Regel: Anfassen war strengstens verboten. Den restlichen Vormittag durften wir nach Belieben selbst gestalten. Der Großteil der Gruppe hat sich für einen gemütlichen zweistündigen Ausflug auf einem Segelboot entschieden, bei dem wir auch wieder den einen oder anderen Delfin sichten konnten. Gegen Mittag machten wir uns dann erneut auf den Weg weiter in den Norden. Einen kurzen Zwischenstopp haben wir an einer Aussichtsplattform eingelegt von der aus man von erhöhtem Punkt tolle Sicht auf das türkisblaue Meer hatte und einige Rochen und sogar kleine Haie im Wasser beobachten konnte. Weiter ging es dann zu den Hamelin Pools, Heimat der sogenannten Stromatoliten. Die Stromatoliten sind eine Bakerienart, die Sauerstoff erzeugt und kleine Felsen im Wasser bildet. Das faszinierende an ihnen ist aber die Tatsache, dass sie angeblich die ältesten Lebewesen auf der Erde sein sollen. Nach dieser Erdkundestunde gab es ein kleines Lunch vorm Bus und erneut viele viele Kilometer, die zurückgelegt werden wollten. Unser Ziel für die Nacht und den nächsten Tag war Coral Bay, das wir recht spät am Abend erreicht haben.
(weiter gehts bei Teil 2, weil ich hier, wie ich gerade gemerkt habe, ein Zeichenlimit habe)]]>
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Coral Bay ist ein sehr schönes kleines Örtchen, direkt am Ningaloo Reef gelegen, dem Korallenriff der Westküste., welches mit knapp über 200 Kilometern Länge zwar nur einen Bruchteil der Größe des Great Barrier Reefs an der Ostküste erreicht, aber dank weit weniger Tourismus besser erhalten und lebendiger ist - perfekt zum Schnorcheln! So war es also klar, dass für den nächsten Tag eine Schnorcheltour anstand. Recht früh am Morgen sind wir mit einem Boot ein Paar Kilometer hinaus aufs Meer gefahren zu einem ersten Punkt, an dem wir eine gute Stunde lang das dortige Riff mit all seinen Fischen und anderen Meerestieren erkunden durften. Schon im ersten Moment als ich im Wasser war habe ich es mir wieder gedacht: Schnorcheln ist schon eine tolle Erfindung! Man hüpft vom Boot in schönstes klares und angenehm warmes Wasser, rückt Taucherbrille, Schnorchel und Flossen noch einmal zurecht, steckt dann den Kopf ins Wasser und ist auf einmal in einer anderen Welt! Man kann sich ganz gemütlich an der Oberfläche treiben lassen und das im wahrsten Sinne des Wortes "bunte Treiben" beobachten. In diesen Momenten fühlt man sich einfach nur Wohl. Und es war tatsächlich noch besser als am Great Barrier Reef, denn nicht nur die Anzahl der dort lebenden Fische ist größer, sondern es gibt auch viele Arten, die ich zuvor noch nicht gesehen habe, zum Beispiel schwarze Nemos...ääh Clownfische (und als ein sehr lustig aussehender flötenähnlicher Fisch an mir vorbeigeschwommen ist musste ich ernsthaft unter Wasser loslachen...mit Schnorchel im Mund war das dann aber gar nicht so lustig ^^). Alex hat sogar einen kleinen (ungefährlichen) Hai gesehen. Mein persönliches Highlight war, als ich zwischen zwei Korallen eine große Schildkröte entdeckt habe. Die hat sich von mir gar nicht stören lassen, so dass ich eine Weile lang nur einen halben Meter entfernt mit ihr geschwommen bin. Nach diesem schönen ersten Schnorchelgang ging es wieder aufs Boot und ein Stückchen weiter zu einer nächsten Stelle. Hier hatten wir die Möglichkeit mit einem sogenannten Manta Rays zu schwimmen, Riesenrochen mit einer Spannweite von bis zu 5 Metern (ich betone zur Beruhigung wieder das Wort "ungefährlich"!). Das funktionierte folgendermaßen: Mit einem kleinen Flugzeug wird von der Luft aus nach einem der an diesem Ort üblichen Mantas gesucht und per Funk Anweisungen an den Captain des Bootes gegeben. Dieser versucht dann so nahe wie möglich an das Tier heranzusteuern, und dann durfte man in Gruppen heraus ins Wasser und den Rochen beobachten. Doch Achtung, auch wenn man es nicht glaubt, die Mantas sind fix! So war es gar nicht so einfach mit ihm mitzuhalten (wenn er will, kann er sich bis zu 60 km/h schnell bewegen, was er zum Glück aber nicht hat), doch ich konnte trotzdem einige gute Blicke auf ihn erhaschen. Es sieht schon sehr faszinierend aus, wie dieses riesige Tier unter einem mit der größten Leichtigkeit herschwebt, begleitet von einem kleinen Fischschwarm. Nach einem Lunch auf dem Boot sind wir noch zu einer dritten Stelle und einem dritten Schnorchelgang gefahren, bis es Zeit war, wieder das Festland anzusteuern. Dort stiegen wir recht schnell wieder in den Bus ein und fuhren das Verhältnismäßig kurze Stück bis nach Exmouth, wo wir für die Nacht in einem gutem Hostel unterkamen. Nach einem guten Abendessen wurde dieser durchaus gelungene Tag im örtlichen Pub und anschließenden am Strand gebührend beendet (für den einen oder anderen wurde es diesmal sogar ein wenig später ^^).
Ich werde nun an dieser Stelle mit Ende des vierten Tages auch zum Ende des ersten Berichts kommen. Auch wenn die Tour bisher schon absolut genial war - besonders natürlich der heutige Tag - hatten wir das eigentliche Highlight noch vor uns. Doch alles weitere dazu dann im nächsten Eintrag.
Bis bald,
Jonas
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http://www.mymapblog.com/jonas-downunder/03_05_09/Weskuestentour_Teil_2/Broome: Ende der Tour
Ich wollte mich nur mal kurz aus Broome melden und bescheid sagen, dass ich gut angekommen bin und meine Westküstentour nun zuende ist. Es war schlicht und einfach genial, wir haben unglaublich viel erlebt, gesehen und hatten super viel Spaß! Ich werde das alles die nächsten Tage mal detailliert aufschreiben, aber das kann vielleicht ein Weilchen dauern, weil einfach zu viel passiert ist! Doch jetzt ist erstmal Strand angesagt ;-)
Machts gut, bis demnächst!
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http://www.mymapblog.com/jonas-downunder/28_04_09/Ende_der_Tour/Perth: Auf in den Westen!
Auf in den Westen! Nach einer tollen aber auch recht anstrengenden Tour durchs Outback haben wir das Programm für die kommenden Tage wieder ein wenig offener gestaltet.
Am 2. April sind Alex und ich von Alice Springs nach Perth, die Hauptstadt des westlichsten Bundesstaates Australiens, "Western Australia", geflogen. Für mich hat damit das letzte Kapitel meiner Reise begonnen, denn der Westen ist der einzige Teil des australischen Festlandes, den ich noch nicht gesehen habe. Und da mir oft gesagt wurde, dass die Westküste sehr schön und ganz anders als der Rest Australiens sein soll, habe ich entschieden, meine restliche Zeit hier zu verbringen um Western Australia (WA) so gut es geht zu erkunden. Wie lange diese "restliche Zeit" noch sein wird kann ich an dieser Stelle übrigens auch schon konkret sagen, denn ich habe vor kurzem meinen Rückflug gebucht: Ich werde Australien am 15. Mai verlassen und komme am 16. Mai morgens wieder in Deutschland an. Irgendwie ein komisches Gefühl, nun den Schlussstrich gezogen und das Ende in Aussicht zu haben, doch natürlich freue ich mich auch schon sehr auf zuhause, ein wieder ruhigeres und geregelteres Leben, und am meisten natürlich, Euch alle wieder zu sehen. :)
Doch nun zu Perth: Nach mittlerweile fast 2 Wochen kann ich nun wohl mit Sicherheit und guten Gewissens behaupten, in Perth meine Lieblingsgroßstadt in Australien gefunden zu haben. Müsste ich mir eine der Städte zum Leben aussuchen, würde es wohl Perth werden, und dafür gibt es mehrere Gründe. Allen voran steht das Klima, denn dieses würde ich hier fast schon als perfekt bezeichnen. Die Westaustralier sagen oft, dass sie das Klima haben, das Kalifornien gerne hätte. Und nicht umsonst ist Perth mit durchschnittlich mehr als 300 Sonnentagen im Jahr die sonnigste Hauptstadt Australiens. Durchschnittliche Sonnenstunden pro Tag während der Sommermonate: Acht. Die Erwartungen an das Wetter waren also groß als wir hier angekommen sind - besonders nach den eher kühleren Bundesstaaten Victoria und South Australia - doch sie wurden absolut erfüllt. Obwohl schon mitten im Herbst, schwanken die Temperaturen seit unserer Ankunft jeden Tag um die 30 Grad und höher, und bei meist durchgehendem blauen Himmel ohne Wolken ist es auch kein bisschen schwül. So muss das sein! Ein weiterer Pluspunkt der Stadt ist die Atmosphäre. Zählt Perth mit 1,4 Millionen Einwohnern zu den größten Städten im Land, herrscht dort nicht ein Hauch von Hektik. Die Innenstadt ist klein und übersichtlich, was sie sympathisch macht. Und die, verglichen mit anderen Großstädten in Australien, eher geringe Anzahl an Wolkenkratzern reicht aus, um die Skyline noch spektakulär, aber nicht übertrieben wirken zu lassen. Auch generell läuft das Leben hier eher relaxed ab, was unter Umständen an der isolierten Lage liegt, denn Perth ist die warscheinlich abgelegenste Millionenstadt der Welt. Und es ist wohl dieser mangelnde Einfluss von Außen, der, kombiniert mit dem Wetter, zu der hier herrschenden "No Worries-", "Kein Problem-" und "Keine Sorge-Mentalität" führt. Highlight der Stadt ist aber die Vielseitigkeit der Möglichkeiten die man hier hat, vor allem. kombiniert mit den beiden oben genannten Punkten ist es einfach nur toll, was man hier alles machen kann. So wurde es Alex und mir nie langweilig: Nachdem wir die ersten zwei Tage hauptsächlich dafür genutzt haben, das Stadtzentrum zu erkunden und kennenzulernen, ging es am dritten Tag an einen der drei Hauptstrände von Perth, den Scarborough Beach. Dort waren wir bis in den Abend, um eine weitere Eigenheit der Westküste zu sehen: Man kann hier jeden Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten bei dem die Sonne am Horizont geradezu vom Meer verschluckt wird. Nach diesem schönen Farbenspiel und vielen geschossenen Fotos ging es dann zurück ins Hostel, mit dem wir übrigens eine gute Wahl getroffen haben (allerdings war das schon unser dritter Anlauf in Perth ^^): große geräumige Zimmer eine wunderschöne Außenanlage mit Pool und kostenloses Internet (von der Sprachschule nebenan ^^) sind nur ein Paar der Highlights. So hat es uns nicht überrascht zu erfahren, dass es früher mal ein Hotel war. Alles in allem kann man es dort auf jeden Fall gut aushalten, denn auch wenn man an einem Tag einmal nichts vorhat, gibt es doch nichts über einen schönen entspannten Nachmittag am Pool.
An einem der folgenden Tage haben Alex und ich uns den Kings Park angeschaut, der schönste Park den ich hier in Australien bisher gesehen habe. Nur einen Katzensprung vom Stadtzentrum entfernt auf einem Hügel gelegen, hat man dort eine wunderschöne Aussicht auf die Skyline und das Ufer des Swan Rivers, der Fluss um den Perth gebaut ist. Die vielen öffentlichen Barbecues dort laden zum Grillen ein, womit wir auch morgen mit ein Paar Bekannten aus dem Hostel unseren vorerst letzten Tag in Perth ausklingen lassen werden.
Den Ostersamstag haben wir in Fremantle verbracht, Perths angesagtem Hafenvorort und Heimat vieler Festivals und Veranstaltungen. An diesem Tag fand dort ein "Streetperformance Festival" statt, bei dem viele Künstler und Artisten Kunststücke und Tricks auf der Straße vorgeführt haben. Entsprechen viel war dort auch los, und es hatte alles ein bisschen was von Zirkus im Freien, nur eben umsonst (oder zumindest fast, denn als armer Backpacker kann man es sich ja nicht leisten, mehr als einen Dollar nach der Show in den Hut zu werfen, wenn überhaupt ^^). So haben wir viele interessante und lustige Aufführen gesehen und einen weiteren gelungenen Tag in Perth verbracht. Allgemein ging Ostern hier übrigens mehr oder weniger an einem vorbei. Außer ein Paar Schokohasen im Supermarkt und den geschlossenen Läden an den Feiertagen erinnerte kaum etwas an die Osterzeit. Trotzdem haben Alex und ich versucht den Ostersonntag zumindest mit einem kleines Festessen zu feiern, und so haben wir mit einem unserer Zimmerkollegen Känguruburger gemacht, die sehr lecker waren.
Morgen (Freitag) geht es dann auf den letzten großen Trip meiner Reise. Alex und ich haben eine große geführte Westküstentour gebucht, bei der wir mit einer Gruppe innerhalb von 10 Tagen bis nach Broome im Norden reisen werden. Zwischendrin gibt es viel zu tun und zu sehen, weshalb ich sicher bin, dass es ein tolles und würdiges Finale meiner Reise werden wird. Doch alles weitere dazu im Detail dann in meinen nächsten Einträgen. Genießt mir bis dahin noch das schöne Wetter, das ihr zur Zeit zuhause habt. Denn wer weiß, wie lange noch...;-)
Macht?s gut und bis bald!
Jonas]]>
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http://www.mymapblog.com/jonas-downunder/16_04_09/Auf_in_den_Westen!/Alice Springs: Das wahre Australien
Nachdem wir die vier Tage in Adelaide haupsächlich dazu genutzt haben, uns von der Great-Ocean-Road Tour ein wenig zu erholen und uns für den anstehenden Trip neu zu organisieren (in Adelaide gibt es ohnehin nicht allzu viel zu sehen oder zu tun), kam leider der Moment an dem wir uns als Gruppe endgültig trennen mussten. Nick und Vytas sind in Adelaide geblieben, von wo aus sie nun ihre weiteren Pläne schmieden. Für Alex und mich ging es weiter mitten ins Outback. An dieser Stelle möchte ich den beiden Jungs noch mal für alles danken und eines betonen: Es hat echt sehr viel Spaß gemacht mit Euch zu reisen!
So sind Alex und ich also am vergangenen Samstag, den 28. März nach Alice Springs im Bundesstaat "Northern Territory" geflogen. Alice Springs liegt ungefähr in der Mitte Australiens, mitten im "Red Center", dem roten, staubigen und trockenen Outback, und ist mit circa 26.000 Einwohnern eine richtige kleine Wüstenstadt. Durch die isolierte Lage (Die nächsten größeren Orte sind Darwin knapp 1500 weiter nördlich und Adelaide etwa ebenso weit entfernt im Süden) ist sie ein wenig zurückgelegen und alles läuft hier ein bisschen langsamer ab. Das kann aber natürlich auch am Klima liegen, denn im Outback ist es bekanntermaßen ja ein wenig heiß, und obwohl es hier schon langsam auf dem Winter zugeht, hatten wir jeden Tag über 35 - 36 Grad (Abends um 11 haben wir sogar noch 29 Grad auf den Thermometern gelesen).
Kurz nach Ankunft und einchecken im Hostel sind wir erstmal eine Runde durch den Ort gelaufen, um uns einerseits einen Überblick zu verschaffen und uns an die Hitze zu gewöhnen, andererseits um ins Büro von "The Rock Tour" zu gehen und unsere Teilnahme an selbiger rückzubestätigen. Wir hatten nämlich eine Safari-Tour gebucht, bei der man drei Tage lang im Outback unterwegs ist und sich die Highlights anschaut, allen voran natürlich das geheime Wahrzeichen Australiens, der berühmte Ayers Rock. Die Vorbereitung dafür, inklusive Gepäck umpacken und einen kurzen Sprung in den Pools des Hostels stellte unser Programm für den Abend dar.
Am nächsten Morgen mussten wir dann in aller Herrgottsfrühe um 5 Uhr aufstehen (wobei wir, weil wir uns mit der Zeitverschiebung vertan haben, sogar aus versehen nochmals eine halbe Stunde früher aufgestanden sind - hmpf!), da wir schon um kurz vor 6 vom Tourbus abgeholt wurden. Nachdem alle Teilnehmer von ihren Hostels eingesammelt waren, rollten wir los und aus Alice Springs heraus. Ziel: Noch tiefer ins Nichts. Die erste Etappe der ca. 5-Stündigen Fahrt wurde von allen dankbar mit Schlafen verbracht. Nach ca. 2,5 Stunden Fahrt stoppten wir an einer Tankstelle, wo Alex und ich uns erstmal ein Fliegennetz für den Kopf gekauft haben, das auf jeden Fall eine der besten Investitionen meines Lebens war! Denn man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele Fliegen es dort gibt und wie sehr es denen doch gefällt, Menschen zu ärgern, zu verfolgen und zu versuchen, ihnen den Trip zu versauen. Mit einem Fliegennetz über dem Kopf konnte man dem vorbeugen, und sah dabei sogar noch gut aus! ^^ Beim zweiten Stück der Fahrt wurde im Bus eine kleine Vorstellungsrunde gestartet, damit sich die Gruppe schon mal ein wenig kennenlernen kann. Wir bestanden aus 21 Teilnehmer, wobei wir Deutschen natürlich wieder mit über 50die Mehrheit darstellten. Erfreulicherweise hatten wir Glück mit der Gruppe, denn es waren durch die Bank nur sympathische und nette Mit-Backpacker dabei, und da der Spaß bei so einer Tour oftmals zu einem großen Teil auch an der Gruppe hängt, hatten wir allen Grund zum Froh sein.
Nach der Fahrt waren wir dann angekommen am ersten großen Programmpunkt unserer Tour, dem Fuße des Ayers Rock höchstpersönlich! Ist schon ganz schön beeindruckend, wenn man direkt vor einem riesigen roten und 354 Meter hohen Felsen steht, den man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Nach einem kleinen Lunch starteten wir einen Base-Walk, sprich wir liefen einmal um den Ayers Rock herum, der übrigens in der Aboriginee-Sprache auch Uluru genannt wird. Auf dem Weg zeige uns Jason, unser Tourguide, einige interessante Ecken und Stellen und erzählte uns die eine oder andere Geschichte über die Aborigenees, die den Uluru übrigens als Heiligtum ansehen. Nach zehn nicht ganz unanstrengenden Kilometern stiegen wir am späten Nachmittag wieder in den Tourbus ein und fuhren ein Stückchen weiter, um pünktlich an einem großen öffentlichen Platz anzukommen, an dem man sich aus der Distanz den Berg bei Sonnenuntergang anschauen kann. Der Uluru ändert bei verschiedenem Sonnenlicht nämlich seine Farbe von Braun über Orange zu Dunkelrot, und so kann man bei untergehender Sonne das Farbenspiel natürlich am besten beobachten. Leider war es an diesem Tag leicht bewölkt, so dass die Sonnen nicht ganz direkt auf die großen Felswände geschienen hat, und sich die Farbe dadurch nur leicht verändert hat. War deswegen aber nicht weniger schön. Als es schließlich dunkel war ging es nach Yulara, einem kleinen Resort direkt am Ayers Rock, wo wir unser Lager für die Nacht aufgeschlagen haben. Geschlafen wurde übrigens auf rotem Outbacksand und unter freiem Himmel in sogenannten "Swags", einer Art Schlafsack mit eingebauter Isomatte, denn nur so kann man den unglaublichen Sternenhimmel im Outback richtig beobachten. Und warm genug ist es ja ohnehin. Somit zählten die Nächte also auch zu den Highlights der Tour.
Am zweiten Tag wurden wir morgens um fünf von Jason geweckt, denn wir wollten pünktlich zum Sonnenaufgang wieder am Uluru sein, um uns das Farbenspiel in umgekehrter Reihenfolge nochmals anzuschauen, was ähnlich schön war wie am Abend davor. Im Anschluss ging es 30 Kilometer weiter zu den sogenannten "Olgas". Die Olgas, oder "Kata Tjuta" in Originalsprache, sind eine Reihe von riesigen roten Felsformationen und Felsbergen (der höchste ist um die 530 Meter hoch), auch "Dome" genannt, die mindestens ebenso faszinierend wie der Ayers Rock selbst sind. Dort starteten wir eine zweistündige Wanderung durch das "Valley of the Winds", ein, wie der Name schon sagt, großes Tal zwischen den Felshügeln, das viele schöne Ausblicke, aber auch wieder viele Fliegen bot. Doch dank unseren tollen Fliegennetzen war das alles kein Problem, und wir sahen natürlich wieder top aus! Darauf folgte eine etwas längere Busfahrt zu einem weiteren Campingplatz, an dem wir übernachtet haben. Dort haben wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer verbracht, bis wir uns erneut in unseren Swags unter Millionen von Sternen schlafen gelegt haben.
Auch am nächsten morgen hatte Jason wieder keine Gnade mit uns und weckte uns wie schon am Tag davor schon um kurz nach 5. Doch das war auch besser so, denn wir hatten wieder eine anstrengende Wanderung vor uns, die bei morgendlichen Temperaturen auf jeden Fall um einiges angenehmer war als in der prallen Mittagssonne. Konkreter ausgedrückt ging es in den Kings Canyon, mein persönliches Highlight der Tour. Dort mussten wir zuerst einen ziemlich steilen Berg erklimmen, bis wir dann dem sechs Kilometer langen Wanderpfad folgten. Dieser war eindeutig der schwerste und unebenste auf der ganzen Tour, doch auch der spektakulärste! Und dank unseren tollen Fliegennetzen sahen wir natürlich wieder...nein nein, diesmal war es wohl noch zu früh, denn die Fliegen schienen zu dieser ungesunden Zeit noch zu schlafen, so dass wir unsere geliebten Kopfbedeckungen leider nicht brauchten. Der Weg führte entlang an riesigen Schluchten und Felsklippen bis in ein kleines und wild bewachsenes Tal mit einem großen Wasserloch namens "Garden of Eden", wo wir einen kurzen Badestopp eingelegt haben. Weiter ging es dann wieder auf die Spitze des Canyons und vorbei an ehemaligen, mittlerweile zu rotem Fels verwandelten Sanddünen. Danach ging es schließlich wieder bergab und zurück zum Parkplatz, von wo aus wir die Rückreise nach Alice Springs angetreten haben. Mit der dortigen Ankuft am frühen Abend war die Rock Tour dann leider offiziell zu Ende. Nachdem jeder seine wohlverdiente Dusche genommen hatte traf man sich noch zusammen zum Abendessen und ging zur "Aftershow-Party" in ein örtliches Pub, wo wir noch eine lustigen und langen Abend hatten und unseren Trip gebührend abgeschlossen haben.
Es war auf jeden Fall die ungewöhnlichste Tour die ich bisher in Australien gemacht habe, doch das soll in kleinster Weise negativ klingen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war eine unglaublich tolle Erfahrung, drei Tage lang durch das Outback zu touren. Die Orte die wir angeschaut haben waren mehr als nur sehenswert, und dank der tollen Gruppe hat auch der Spaßfaktor niemals gefehlt. Ich bin nun auf jeden Fall der Meinung, dass jeder, der Australien bereist auch einmal das Outback gesehen haben sollte. Denn letztendlich besteht ja eben ein Großteil des Landes aus dieser riesigen Wüste, und es wird nicht umsonst "das wahre Australien" genannt.
Nächste Station ist nun Perth an der Westküste, wo ich wohl die restliche Zeit meiner Reise verbringen werde. Mehr dazu gibt's dann im nächsten Eintrag.
Bis dahin Euch allen nur das beste zuhause!
Jonas
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http://www.mymapblog.com/jonas-downunder/04_04_09/Das_wahre_Australien/
http://www.mymapblog.com/jonas-downunder/04_04_09/Das_wahre_Australien/Adelaide: Roadtrip
Nun ist er also vorbei, unser Roadtrip von Melbourne nach Adelaide. Nach 8 Tagen und knapp 1000 Kilometern sind wir gut in Adelaide angekommen - wenn auch ein bisschen später als eigentlich geplant - und haben sehr sehr viel erlebt. Doch es hat sich gelohnt, es langsam anzugehen, denn schließlich sind wir nicht irgendeine Strecke gefahren, sondern die sogenannte Great Ocean Road, eine über 300 Kilometer lange Straße zwischen Melbourne und Adelaide, die sich direkt an der Südküste Australiens entlangschlängelt und Anschluss zu vielen schöne Orte und Sehenswürdigkeiten bietet. Somit war es also gut, dass wir uns gemütlich Zeit nehmen konnten, diese tolle Küstenstrasse mit all seinen Ecken zu erkunden. Aber nun alles nach der Reihe: Am Montag der vergangenen Woche haben wir Melbourne verlassen, ohne es uns aber davor nehmen zu lassen, noch eine Runde auf der Formel 1 Rennstrecke im Albert Park, die außerhalb der Rennen übrigens eine ganz normal befahrbare Strasse durch den Park ist, zu drehen. Danach ging es nach Südwesten in das Surferstädtchen Torquay, das den Beginn der Great Ocean Road markiert. Dort befindet sich der sogenannte Bells Beach, der angeblich einer der besten und bekanntesten Surfstrände auf der ganzen Welt ist. Bereist man die Great Ocean Road, dann geht es nicht nur um die Straße selbst. Diese ist mit seinen Wegen direkt an hohen und steilen Klippen, den schönen Blicken auf das Meer und den Wäldern, durch die man fährt, wenn die Straße zur Mitte hin einen Knick ins Inland macht, zwar alleine schon sehr spektakulär und abwechslungsreich, würde sich aber auch locker nur an einem Tag abfahren lassen. Vielmehr geht es bei einer solchen Tour um das gesamte Great Ocean Road Gebiet, das viele sehenswerte Orte zu bieten hat und ständig zum Stopp-Einlegen verleitet. Gefahren sind wir übrigens mit Vytas' und Alex' Auto, einem Ford Falcon aus dem Jahre 94, von uns liebevoll Betty genannt. ^^
Nachdem wir uns Torquay und den Bells Beach angeschaut hatten, fuhren wir weiter in den kleinen Ort Lorne, wo wir unsere erste Nacht verbracht haben. Am kommenden Tag waren unter anderem ein Leuchtturm und ein kleiner Wasserfall in der Nähe von Lorne auf dem Programm, bis wir gegen Abend schließlich weiter an der Küste entlang durch das Fischerstädtchen Appollo Bay bis nach Port Campbell, unserem Ziel für die Nacht, gefahren sind. Der Mittwoch war dann der Höhepunkt des Trips, denn an diesem Tag waren die Highlights an der Reihe: Zuerst ging es zur "Loch Ard Gorge", einer großen Bucht mit riesigen teils bis zu 50 Meter hohen Inseln und Bögen aus Fels, die aus dem Meer ragen und den einen oder anderen Traumstrand einkesseln. Sehr beeindruckend! Im Anschluss ging es zum eigentlichen Markenzeichen der Great Ocean Road, den sogenannten "Twelve Apostels", ebenfalls riesige aus dem Meer stehende Felsformationen, die über Jahrtausende durch die raue Strömung an der Südküste Australiens entstanden sind. Auf einen Tipp hin haben wir uns dort den Sonnenuntergang angeschaut, denn zum einen sieht durch das warme Licht und den abendlichen Dunst am Meer die Szenerie um die Aposteln (von denen heute leider nur noch 6 erhalten sind) sehr magisch aus, zum anderen konnten wir so unseren ersten Sonnenuntergang direkt über dem Meer sehen. Dabei sind natürlich auch viele tolle Bilder entstanden ;)
Am Donnerstag sind wir wieder ein Stückchen zurück in Richtung Appollo Bay gefahren, da uns empfohlen wurde, dort den sogenannten Tree Top Walk zu machen. Dabei läuft man auf 20 - 40 Meter hohen Stahlbrücken und Plattformen auf und teilweise über Höhe der dort wachsenden Riesenbäume. Nichts für Menschen mit Höhenangst! ^^ Den restlichen Tag haben wir noch an einem See mitten im Wald verbracht, bis es abends wieder zurück nach Port Campbell zu unserem Hostel ging, wo die Schritte für die nächsten Tage geplant wurden, denn es war noch ein großer Nationalpark auf dem Programm. Also sind wir am Freitag weiter bis zur kleinen Stadt Warnambool gefahren, an der die Great Ocean Road endet, und von dort aus ging es nach Norden ins kleine 200 Einwohner Dörfchen Halls Gap mitten in einen großen Nationalpark namens "The Grampians", der sich hauptsächlich durch seine bergige, hügelige und felsige Landschaft mit vielen kilometerweiten Tälern und Wäldern abzeichnet, und in dem wir die nächsten zwei Tage verbracht haben. Dort angekommen haben wir erstmal in unser Hostel eingecheckt...oder besser gesagt, wir haben versucht einzuchecken. Denn anstatt wie üblich einer besetzten Rezeption hing im Wohnzimmer des Hostels, das übrigens ein umgebautes Wohnhaus ist, ein Schild mit der Aufschrift "Willkommen! Bitte suchen Sie sich ein freies Bett aus und wir sehen uns dann am Morgen." Wir haben es dann allerdings doch vorgezogen, bei der ebenfalls angegebenen Handynummer anzurufen und uns zu erkundigen, ob es sich dabei um einen Witz handelt, was es aber nicht tat. Läuft anscheinend alles etwas lockerer ab in so einem Bergdorf. Gegen Abend ging es dann mit dem Auto auf einen der vielen Berge, von dessen Aussichtspunkt aus wir uns wieder einen wunderschönen und wolkenlosen Sonnenuntergang angeschaut haben, von dem ich ohne zu Lügen auf jeden Fall behaupten kann, dass es der schönste war, den ich je gesehen habe! Es hat einfach alles gepasst: Wir saßen am Rand von großen Felsklippen, unter uns ging es hunderte von Metern in die Tiefe, vor uns erstreckte sich ein riesiges kilometerweites Tal, auf das wir eine unglaubliche Aussicht hatten, um uns herum war alles still (wir waren zum Glück die einzigen, die an diesem Abend auf die Idee gekommen sind), und zu unserer rechten ging langsam die Sonne unter und tauchte das Tal in schönes orangenes Licht. Das war so beeindruckend, dass wir sofort entschieden haben, uns am nächsten morgen den Sonnenaufgang vom Mount Williams, dem höchsten Berg in den Grampians, anzuschauen. In der Praxis hieß das um 5 Uhr morgens aufstehen, kurz Frühstücken, mit dem Auto zum Berg fahren und dabei möglichst versuchen, den vielen auf der Straße herumhüpfenden Kängurus auszuweichen, innerhalb von 45 Minuten den Berg hochwandernn und dann schließlich pünktlich zum Sonnnenaufgang um 7 Uhr am Gipfel anzukommen. Doch all die Mühen haben sich gelohnt, denn wieder hatten wir eine unglaublich tolle Aussicht über Täler und Wälder und sahen, wie die Sonne langsam hinter den Bergen auftauchte und den Himmel und das Tal in den schönsten Farben erhellte. Ein tolles Erlebnis! Und was macht man nach so einem spektakulären Tagesanbruch? Natürlich, man geht wieder ins Bett! Aber natürlich nur, um das gesehene in Ruhe zu verarbeiten ;)
Als wir gegen Mittag wieder fit und ausgeschlafen waren, haben wir noch einen kleinen Trip zum größten Wasserfall des Nationalparks unternommen, den "Mackenzie Falls", und danach den Abend bei ein Paar Folgen How I met your mother im gemütlichen Hostel ausklingen lassen.
Die Krönung unserer Tour folgte dann in den nächsten zwei Tagen. Eigentlich hatten wir geplant, am Sonntag weiter nach Adelaide zu fahren, doch wir wurden kurzfristig von Cynthia, einem deutschen Mädel, das auch gerade am Reisen ist und Alex hier in Australien kennengelernt hat, nach Portland zu ihrer Tante und ihrem Onkel eingeladen, bei denen sie gerade wohnt. Und da das quasi auf dem Weg lag (ok...zumindest fast^^), haben wir kurzerhand entschieden, auf einen Abstecher vorbeizuschauen. Dort wurden wir sehr herzlich von Anne und David Taylor empfangen und zwei Tage lang regelrecht verwöhnt. Dem ältere Ehepaar hat es merklich gefallen, uns gut bekochen und den Geschichten unserer Reise zuzuhören, während es für uns mal wieder toll war, in heimischer Atmosphäre zu wohnen, uns nicht um Essen und Unterkunft selbst kümmern zu müssen und vor allem das australische Familienleben ein bisschen kennenzulernen. Hatte alles ein kleines bisschen "wie-bei-Oma-Charakter". ^^ Kurz vor der Abreise am Dienstagnachmittag wurden wir noch mit viel frischem Gemüse aus dem Garten und selbstgemachter Marmelade beschenkt, danach ging es dann wieder ins Auto, und wir haben unsere 6-stündige Reise nach Adelaide angetreten. Dort kamen wir schließlich nachts um kurz vor 12 an, womit unser Roadtrip dann offiziell zu Ende war. Und wieder waren wir uns alle einig, dass es ein tolles Erlebnis war und definitiv ganz oben auf der Australien-Hitliste steht.
So, das wars jetzt dann fürs erste mal wieder von mir und meine aktuellsten Erlebnissen. Jetzt haben wir noch ein Paar Tage in Adelaide, bis es am Samstag für mich und Alex dann weiter ins Outback nach Alice Springs geht. Ich bin natürlich schon sehr gespannt und freue mich darauf! Kurz vor Abflug werde ich mich dann wahrscheinlich noch mal hier aus Adelaide melden.