<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
<channel>  

    <title>myMapBlog.com | maggie</title>
    <link>http://www.mymapblog.com/rss/maggie</link>
    <description>The lasts posts from user maggie</description>
    <language>en-us</language>
	<atom:link href="http://www.mymapblog.com/rss/maggie"  rel="self" type="application/rss+xml" />

		<item>
				<title>GrossZimmern: Zurueck in den eigenen 4 Waenden</title>
	 			<description><![CDATA[Heute ist es soweit: Ich bin wieder zurück im Rittersee!<br />Nach nun fast 9 Monaten, tollen neuen Erfahrungen, einigen Abenteuern, tausenden von  gefahrenen Kilometern und mindestens doppelt so vielen Bildern, etlichen neuen Bekanntschaften, die teilweise zu richtigen Freunden geworden sind, leider auch mit 10 gebrochenen Knochen und einigen Narben bin ich wieder zurück in der Heimat .<br /><br />War wirklich ein komisches Gefühl heute Morgen als ich durch die Strassen von Dieburg und Groß-Zimmern gefahren wurde und feststellen musste, sich so gar nichts verändert hat in der Heimat obwohl ich mich so verändert habe! Aber seitdem ich nun hier im Esszimmer mit Blick auf den Teich in meinem elektrischen Bett liege weiß ich, dass genau das die Heimat ausmacht: man weiß was einen erwartet, alles ist so vertraut und vor allem hat man all seine Lieben um einen rum. Bei der Gelegenheit möchte ich mich auch noch mal bei euch bedanken, für die ganze Unterstützung und Hilfe, die ganzen Mutmachungen und Glueckwünsche und natürlich für die fleissigen Besucher! Ganz besonders möchte ich an dieser Stelle meiner Mama danke sagen. Sie hat in Neuseeland als auch hier in Deutschland wirklich 200gegeben, hat mich stundenlang massiert oder einfach nur gestreichelt, viel Ausdauer und Geduld gezeigt, mir geholfen den Unfall zu verarbeiten und vor allem wieder so schnell fit zu werden ? eine Mama ist und bleibt eben besser als jede Krankenschwester :-)<br /> <br />Meine Zeit in Australien wird immer was ganz besonderes für mich bleiben. Viele haben immer geschrieben, dass ich in Australien Urlaub mache ? doch wer mal laenger im Ausland war versteht vielleicht, dass es viel mehr ist als das und selbst reisen ganz schön anstrengend werden kann! Vor allem wenn man als Backpacker reist: möglichst viel reisen, erleben und sehen mit möglichst wenig Ausgaben! Damit wird das Reisen schnell zu einer Herausforderung für jeden Tag, allerdings habe ich es geliebt :-) <br />Es gab Tage, an denen einfach alles schief lief, es gab aber mindestens doppelt so viele Tage, an denen ich einfach Glück hatte! Mein grösstes Glueck war wohl mein Bienchen :-) Mit ihr habe ich eine Reisepartnerin gefunden, die genau die gleichen Vorstellungen vom Reisen hat, die Herausforderung sucht, ein wahrer Optimist ist, an das Schicksal glaubt, aus jeder Situation versucht das Beste zu machen und was das Entscheidende ist: sie lebt für den Augenblick und kann über sich selbst lachen! Wir beide haben uns wirklich toll ergänzt und haben unser  Glück im Doppelpack genossen :-)<br />Nach meinem Unfall ist sie in die erste Maschine gestiegen um bei mir zu sein. Selbst wenn ich mich von diesen 5 Tagen an nicht mehr viel erinnern kann, weiss ich, dass sie bei mir war in jeder Minute, mir die Hand gehalten hat, mich gefüttert hat ( wenn sie es mir nicht gerade weggegessen hat ;-) ), gestreichelt oder mir mein Gesicht abgewischt hat. Sie kannte mich einfach am Besten und wusste genau was ich gebraucht habe. Ich freu mich schon jetzt darauf wenn sie wieder in Deutschland ist und werde mein Bestes geben bis dahin in ein Auto zu passen damit ich sie am Flughafen abholen kann!<br />Ich kann wirklich nur jedem empfehlen für eine Zeit ins Ausland zu gehen. Für mich war es erst ein Jahr in dem ich mein Fernweh stillen wollte und vor allem darüber nachzudenken welchen Beruf ich ergreifen möchte. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es für die Erfahrungen und für mich selbst viel wichtiger war. Man ist nun mal am anderen Ende der Welt und fängt quasi noch mal ganz neu an.<br />Das ich den Unfall in Neuseeland hatte war wirklich Pech. Mara und ich waren einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort aber ich bin mir sicher, dass auch das seinen Sinn hatte auch wenn es mir auch manchmal schwer fällt zu verstehen.<br />Immerhin hatte ich Glück im Unglück: meine Wunden heilen wieder und ich werde wieder ganz die Alte :-)<br /><br />Sobald ich wieder fit bin wird gefeiert und bis dahin habe ich auch hoffentlich alle Bilder sortiert und eine Präsentation zusammengestellt. Natürlich werde ich auch weiterhin bloggen wenn es neues aus dem Hause Hix gibt.<br /><br />Es ist schön wieder hier zu sein!<br />]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/16_06_09/Zurueck_in_den_eigenen_4_Waenden/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/16_06_09/Zurueck_in_den_eigenen_4_Waenden/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Dieburg: Bloguebergabe</title>
	 			<description><![CDATA[Auch wenn es sich heute eingeregnet hat, scheint doch für uns die Sonne, denn Morgen kommt Maria nach Hause! Sie kann es schon gar nicht mehr erwarten 'Daheimluft' zu schnuppern nach 9 Monate Ausland. Wir haben eine Rampe bauen lassen, damit wir mit dem Rollstuhl rein und rauß können und eine provisorische Terrassendusche, die das Duschen bei warmem Wetter wesentlich einfacher gestaltet. Ansonsten warte ich nur noch auf das hydraulische Bett und Dusch-/Toilettenstuhl, was nach 14 Telefonaten doch Morgen klappen sollte...<br />Stolz zeigte Maria heute den Fortschritt ihrer operierten Schulter, dass sie ihren Chirurgen begeistern konnte mit dem Ergreifen ihres Trapezgriffes über dem Bett. Sie ist schon eifrig dabei ihre Muskeln zu erhalten, die ihr noch geblieben sind und schmiedet schon Pläne sich am Wochenende auf den Jahrmarkt der Vereine schieben zu lassen mit dem Rollstuhl. Ich bin mir sicher, dass mit Zimmner Luft die Heilung wieder enorme Fortschritte machen wird und an Zukunftsplänen mangelt es Maria ja nie, wie alle wissen, die sie kennen. Unser Zuhause, sowie das Krankenhaus sind ein Blumenmeer geworden und wir freuen uns über die bunten Sträuße.<br />Heute ist auch der Tag gekommen, an dem ich mich nochmals für alles bedanken möchte bei euch, für all eure Tränen, Mitgefühl, tröstende Worte, Genesungswünsche, Aufmunterungen, Gebete, Energiearbeit, usw. - das alles wird auch weiterhin Maria schnell wieder auf die Beine bringen. <br />Wir können nicht mehr rückgängig machen, was passiert ist, deshalb schauen wir nur nach vorne und machen das Beste daraus.<br />Auch bei uns Zuhause sind alle Besucher herzlich willkommen, die Tür steht euch offen. Dies wird mein letzter Eintrag sein, denn ab Morgen übergebe ich die Tastatur wieder an Maria! ]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/15_06_09/Bloguebergabe/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/15_06_09/Bloguebergabe/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Dieburg: Wieder eine Huerde genommen</title>
	 			<description><![CDATA[Maria kam heute Morgen schon um 7.00 Uhr in den OP und um 10.00 zurück ins Zimmer. Sie wurde 1 Stunde operiert und ist nun wieder um ein Stück Titanplatte reicher. Ich war 9 Stunden bei ihr, denn sie genießt die Behandlungen, die ihr sehr gut tun. Sie ist schon wieder fast fit und hatte heute  schon 2 Mal Krankengymnastik. Sie darf und kann nun alle Gelenke wieder bewegen, sogar den Problemknöchel mit der gerissenen Sehne und Riesenwunde. Es steht nun fest, dass keine Lähmungen zurückbleiben werden. Sie darf immer mehr Stunden am Tag die Verbände weglassen und die Beine offen liegen lassen. Allerdings wurde dadurch der ein oder anderen Besucher blass um die Nase :) Keine Angst, ich nenn keine Namen! Nach einigem Kampf hat sie nun auch einen soliden Rollstuhl gestellt bekommen und ein Rutschbrett, damit sie nur noch eine Person braucht, um in den Stuhl zu kommen. In der Mittagspause habe ich wieder viel organisiert und telefoniert, um die nötigen Pflegeeinrichtungen für die nächste Woche geliefert zu kommen, denn Maria darf am Dienstag nach Hause!!!! Ihr glaubt gar nicht wie kompliziert man diese Bereitstellung machen kann. Ich könnte hier Seiten schreiben.......eben echt deutsch!<br />Aber jetzt freuen wir uns, sie zu Hause pflegen zu dürfen und erst mal keine Krankenhausluft mehr riechen zu müssen. Maria freut sich schon darauf in Zimmner Luft spazieren gefahren zu werden, denn sie vermisst unsere gemeinsamen Ausflüge in Tauranga.]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/10_06_09/Wieder_eine_Huerde_genommen/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/10_06_09/Wieder_eine_Huerde_genommen/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Dieburg: 4. Operation</title>
	 			<description><![CDATA[Nun sind wir schon vier Tage wieder in Deutschland und kommen so langsam Stück für Stück an. Die Temperaturen erinnern uns allerdings eher an den neuseeländischen Winter. Wo ist die Sonne, die ihr die letzten Wochen hattet gebleiben? Die letzten Tage waren Maria und ich noch um 5.00 mit dem Sonnenaufgang wach - schließlich haben wir 10 Stunden Jetlag auszugleichen. <br />Genervt mußte ich feststellen, dass die gleiche Organisation, die ich mit sämtlichen Einrichtungen in Neuseeland hinter mir hatte, hier wieder von neuem beginnt. Das zehrt an meiner Kraft und Maria meinte: "Mama du siehst gestresst aus!"<br />Leider kann ich sie noch nicht nach Hause holen, da heute die Entscheidung gefallen ist, dass Morgen die 4. Operation sein wird. Ihr Schlüsselbein steht mit zu weitem Abstand übereinander, dass es noch zusammenwachsen könnte. So wird sie eine Platte bekommen, die dann irgendwann wieder entfernt werden muß. Auch ihr Nagel im Schienbein wird in Deutschland in 1-2 Jahren wieder entfernt werden, damit der Knochen stärker wird und nicht 'denkt' der Nagel hält, da brauche ich nicht so fest zu werden und außerdem ist er auch ein beliebter Ort für streuende Bakterien. Maria und mir liefen die Tränen und ich kann ihren Satz so gut verstehen: "Ich hab einfach keinen Bock mehr....."<br />Sie freut sich trotzdem sehr über all eure Besuche, auch wenn sie sich ihre Willkommensparty als Backpacker nach 9 Monaten anders vorgestellt hatte, aber die holen wir nach, wenn sie wieder gehen kann.]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/09_06_09/4~dot_Operation/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/09_06_09/4~dot_Operation/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Dieburg: In der Heimat </title>
	 			<description><![CDATA[ Wir sind heute Morgen um 6.30 in Frankfurt gelandet. Um 10.00 hatte Maria dann ihr Bett im St. Rochus in Dieburg. Jetzt heisst es für und beide erst mal 'im Kopf ankommen' und Schlaf nachholen. Wir waren über 30 Stunden unterwegs und der zweite Flug ab Singapur war nicht so erholsam. Von 12 Stunden Flugzeit, durfte ich nur 5 Stunden neben Maria sitzen bzw. ihr Lymphdrainage etc. geben, da laut Vorschriften der Besuch nur 30 Min. erlaubt ist. Bei meinem '1. Besuch' Maria's waren wir beide händehaltend vor Erschöpfung eingeschlafen und ich wurde geweckt, weil die 30 Min. um waren. Ich versuchte meine Hand aus ihrer zu lösen und sie griff im Schlaf immer wieder fester zu und versuchte mich zu halten. Weinend ging ich dann an 'meinen' Platz zurück. Was habe ich zu schätzen gelernt, wenn Menschen sich über irgendwelche Vorschriften und Paragraphen hinwegsetzen und Entscheidungen aus dem Herzen heraus treffen. Nach Stunden hat man dann wohl gemerkt, dass ich niemanden störe, wenn ich bei ihr bin, sondern ihr einfach nur gut tue und ich durfte bleiben bis aufs Essen. Wir hatten sehr liebe Krankenschwestern aus Neuseeland bei uns, die uns bis Dieburg begleitet haben, wo ihr Papa uns sehnsüchtig erwartet hat. Nachdem auch noch meine Schwester und Schwager mit Gloria eintrafen und wir Maria auf Station versorgt wußten, hieß es für mich, Maria das 1. Mal seit 3 Wochen Tag und Nacht alleine zurückzulassen, was sehr schwer fiel. Ich weiß sie ist in guten Händen und in einem wesentlich besseren Zustand.  Und ich habe ja bei meiner Abreise gesagt: "Ich komme erst wieder, wenn ich sie mitbringen kann!"<br />Für Maria ist das Ankommen ein Wechselbad der Gefühle. Sie hat sich nicht nur gefreut, sondern sie trauert auch sehr ihrem Leben und ihren Erfahrungen in 'downunder' nach. meine Hand aus ihrer zu lösen und sie griff im Schlaf immer wieder fester zu und versuchte mich zu halten. Weinend ging ich dann an 'meinen' Platz zurück. Was habe ich zu schätzen gelernt, wenn Menschen sich über irgendwelche Vorschriften und Paragraphen hinwegsetzen und Entscheidungen aus dem Herzen heraus treffen. Nach Stunden hat man dann wohl gemerkt, dass ich niemanden störe, wenn ich bei ihr bin, sondern ihr einfach nur gut tue und ich durfte bleiben bis aufs Essen. Wir hatten sehr liebe Krankenschwestern aus Neuseeland bei uns, die uns bis Dieburg begleitet haben, wo ihr Papa uns sehnsüchtig erwartet hat. Nachdem auch noch meine Schwester und Schwager mit Gloria eintrafen und wir Maria auf Station versorgt wußten, hieß es für mich, Maria das 1. Mal seit 3 Wochen Tag und Nacht alleine zurückzulassen, was sehr schwer fiel. Ich weiß sie ist in guten Händen und in einem wesentlich besseren Zustand.  Und ich habe ja bei meiner Abreise gesagt: "Ich komme erst wieder, wenn ich sie mitbringen kann!"<br />Für Maria ist das Ankommen ein Wechselbad der Gefühle. Sie hat sich nicht nur gefreut, sondern sie trauert auch sehr ihrem Leben und ihren Erfahrungen in 'downunder' nach.]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/05_06_09/In_der_Heimat_/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/05_06_09/In_der_Heimat_/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Singapur: Flughafen Singapur</title>
	 			<description><![CDATA[Dachte gar nicht, dass ich heute schon wieder dazu komme, euch zu schreiben. Wir sind wohlbehalten in Singapur angekommen. Der Hubschrauber landete schon  um 8.00 morgens und 1 Stunde spaeter hoben wir ab. Unsere treue Seelen Marianne und Matthias haben uns nachgewunken und uns liefen alle die Traenen. Wir haben sie in dieser kurzen Zeit so lieb gewonnen. Maria meinte: "Ich habe zwar keine deutschen Omas und Opas mehr, aber jetzt habe ich welche in Neuseeland". Die Sonne schien und wir hatten wunderbare Sicht und der Flug war ueberraschend angenehm. Wir landeten 40 Min. spaeter in Auckland vor der VIP Lounge und hatten unser eigenes Roentgenkontrollband und ein angenehmes Einchecken in First Class. Man hat Maria von der Bahre in einem Laken in den Ledersitz gehoben und ich durfte mit ihr mit Champagner anstossen. Danach nahm ich mein Essen in der economy class ein und als ich wieder neben Maria eintraf, sass sie strahlend  vor weissem Tischtuch mit edlem Geschirr beim 6. Gang! Man haette den Sitz (0,80 x 2,00m)  zwar flach legen koennen, aber dafuer haette sie umgehoben werden muessen, das wollte sie nicht, da die Sitze leider mit Holzwaenden umbaut waren. So durfte ich neben ihr sitzen bzw. liegen, bis auf die Mahlzeiten. Die beiden Krankenschwestern sind sehr liebe Menschen und wir verstehen uns blendend. Jetzt liegt Maria schlafend im klimatisiertem Einzelzimmer im Medical Centre im 30 Grad warmen Singapur. Ich fuehle mich wie neugeboren, da ich gerade im Marmorbad mit Massageduesen der First Class Lounge geduscht habe und am exquisiten Buffet kalte und warme Happen genossen habe. Nach 3 Wochen Krankenhaus einfach nur herrlich! Sogar am Internet sitze ich hier im Ledersessel. Die vielen Orchideen sind beeindruckend.<br />Wir wissen schon, dass der Weiterflug in einem Jumbo sein wird, da kann Maria dann ihr Bett elektrisch flach legen, das wird es einfach machen.<br />Sie hatte vor dem Herausheben aus dem Sitz hier wahnsinnig Angst und fragte mich:"Warum haben die denn hier keine richtigen Maenner, sondern nur so halbe Portionen?":)<br />Nun werde ich mich noch etwas auf dem Flughafen umschauen und dann Maria eine Massage geben, bevor die 2.Haelfte der Heimreise ansteht. Sie ist selbst ueberrascht so schmerzfrei zu sein. Sie war nur geschafft, da unsere 'Oma Betty' heute Nacht wieder gewandert ist und zurueck ins Bett verfrachtet dann durch die Vorhaenge gerufen hat:"I am talking to you......"]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/04_06_09/Flughafen_Singapur/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/04_06_09/Flughafen_Singapur/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Der Countdown laeuft</title>
	 			<description><![CDATA[Dieser Eintrag wird der letzte aus Tauranga sein, denn Morgen Abend befinden wir uns im Anflug auf Singapur. Ich habe heute meinen Koffer und Maria's Backpacker Rucksack gepackt. Wir lachen oft über unser Deutsch, das wir hier mit Englisch mischen, denn aus Respekt vor Einheimischen sprechen wir auch in deren Anwesenheit miteinander englisch, ja und von vielen Pflegebegriffen kennen wir jetzt eher den englischen Namen als den deutschen. So meinte Maria: "Die müssen heute noch meine dressings changen, wie heißt das eigentlich in Deutschland?" Und wir lachten: "Verbände wechseln, Maria!" und so geht es ständig. Unsere demente Omi im Zimmer ist immer am Aufstehen und sorgt für Unterhaltung. Man hat ihr für nachts eine Matte vors Bett gelegt, die die Schwesternklingel auslöst, wenn sie aufsteht, tagsüber erledigen wir das. Sie spricht so richtig schönes gehobenes Englisch: "Oh yes, a little porridge would  be nice", das einfach nach Queen Mum klingt. Sie hält alle auf Trapp.<br />Mit Maria habe ich vormittags einen einstündigen Spaziergang gemacht - unsere wohl letzte frische Luft bis Frankfurt. Danach wurde sie von mir gleich weiter 'gestresst' (wie sie immer sagt) mit dem Duschprogramm. So sehr, sie sich auf Deutschland freut, so trauert sie aber auch dem Ende ihrer Reise nach. Sie meinte: "Wenigstens das Krankenhaus war noch in Neuseeland". Ja, das Reisefieber hat sie wohl eher von mir geerbt, als von ihrem Papa!<br />Matthias hat uns wieder besucht und brachte Maria einen Plüschkiwi mit, der Originaltöne von sich gibt, da sie diese Vögel nicht in natura sehen konnte, aber wir haben uns für den nächsten Neuseeland-Besuch verabredet, um dieses nachzuholen!<br />Wir werden am Freitagmorgen nach der Ankunft direkt von Frankfurt aus mit dem Krankenwagen nach Dieburg ins Krankenhaus fahren/bzw. in die Unfallpraxis, wo Maria erst wieder versorgt wird nach der langen Heimreise und wo dann weiter entschieden werden wird, was mit ihrem gebrochenen Schlüsselbein passiert und wann wir sie dann zu Hause pflegen können. Sie hat Angst sooo fett zu werden die nächsten Wochen, wenn sie zu Hause wieder alles zu Essen bekommt, was sie als Backpacker und bei der Krankenhauskost entbehren mußte und keine Bewegung hat, aber 1. Klasse will sie richtig genießen!<br />Matthias und Marianne wollen uns zum Hubschrauberabflug morgens noch verabschieden und wahrscheinlich auch Ian, der freundliche Polizist.<br />Ich freue mich auf den Tag wieder als Familie komplett zu Hause zu sein. Maria kann es kaum erwarten alle ihre Lieben wieder in die Arme zu schließen! Und für uns beide geht mit der kommenden Nacht eine sehr enge und intensive Zeit zu Ende, die uns sehr nahe gebracht hat!<br />.................Wir sind dann mal weg............]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/03_06_09/Der_Countdown_laeuft/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/03_06_09/Der_Countdown_laeuft/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: I wish I could fly</title>
	 			<description><![CDATA[Seit 16.00 Uhr wissen wir, dass wir am Donnerstagmorgen um 9.30 hier in Tauranga mit dem Hubschrauber abheben werden. Maria findet's cool. Für mich wird es der 1. Hubschrauberflug sein und sicher gibt es auch hier Tüten an Bord :). Maria wird dann von Auckland mit Singapore Airline um 12.05, mit 2 Schwestern, First class fliegen und ich in Economy. Aus rechtlichen Gründen darf ich keine Krankenschwester der Fluggesellschaft ersetzen........ Aber wir haben die letzten Wochen so viel durchgestanden, ich werde mich darüber nicht aufregen. Es gibt wichtigeres im Leben!  Außerdem wird sie, wie man mir mitteilte der einzige 1. Class Gast sein und für mich wird die ganze 1. Reihe in economy reserviert, damit ich sie jederzeit besuchen kann! Sie ruht sich heute noch gut aus und hat die Fäden ihrer größten Wunde gezogen bekommen, sowie eine neue Gipsschale für den Flug. <br />Die Polizei war da und hat Maria auf die Bibel schwören lassen. Wir wissen jetzt, dass der Unfallverursacher 1,6 Promille hatte, das bedeutet für uns, wenn bei ihm nichts zu holen ist, haben wir nichts zu erwarten. Habe nochmals mit einem Anwalt der Opferhilfe telefoniert, doch allen tut es sehr leid, die Sache geht ihren Weg vor Gericht und es gibt nichts, was ich sonst noch tun kann. Es scheint, wer kein Geld hat, hat einen Freifahrtschein! <br />Ansonsten fühlen wir uns auch in unserem 4-Bett-Zimmer recht wohl. Es ist eine lustige Truppe, die Namensschildchen vertauscht, um die Schwestern zu verwirren und heute Morgen gab ich eine Runde Kiwi/Goji Beeren-Saft aus, als wir feststellten, dass alle Kranken das gleiche Verdauungsproblem hatten und siehe da, der Saft wirkte bei allen. Das mußte gefeiert werden! Gegen Abend wurde dann noch eine verwirrte Oma eingeliefert, die meint sie wäre am falschen Platz. Ich hoffe nur, dass sie nicht die ganze Nacht nach Hause laufen will!<br />Gerade haben sich auch Kerstin und Danielle (die beiden netten jungen Frauen von der kath. Kirche) von uns verabschiedet und holten das geborgte Fahrrad wieder ab. Matthias hat uns Feigenmarmelade und den wirksamen Saft vorbeigebracht und viele Schwestern sagen uns bereits 'good bye' <br />Ich war den ganzen Tag dahinter her alle medizinischen Unterlagen, etc. für zu Hause  zusammenzutragen und Maria meinte, ich sei noch viel zu deutsch. Irgendwie kann ich es noch gar nicht realisieren am Wochenende zu Hause zu sein, wieder ein Federbett zu haben, in einem Bett zu schlafen, gewürztes Essen an einem Tisch einzunehmen und in den warmen Frühling zurückzukehren. Maria kann es auch noch nicht fassen nach 8 1/2 Monaten wieder in die Heimat zurückzufliegen.]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/02_06_09/I_wish_I_could_fly/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/02_06_09/I_wish_I_could_fly/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Queens Birthday</title>
	 			<description><![CDATA[Wir haben Queen's Birthday wunderbar verbracht! Nachdem der Vormittag wieder sehr ruhig war und Maria Lust hatte am PC Australienbilder zu sortieren, was zum Glück ohne Internet geht, und sich an all den schönen Erinnerungen erfreut hat, wurde noch am linken Fuß ein Verbandwechsel vorgenommen. <br />Wir  meldeten uns gerne wieder fürs Essen ab, denn Matthias und Marianne hatten uns zu sich nach Hause eingeladen. Marias Herz ging auf (und meines auch:)) als wir die selbstgemachte Schokoladentorte mit Himbeeren und Sahne und den saftigen Feijoakuchen sahen. Vorher wurden wir noch mit einer wunderbaren Suppe verwöhnt und die beiden haben versucht uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Wir haben viel gelacht und Maria hat von ihren Australienerlebnissen erzählt. Matthias zeigte mir eines seiner Hobbys - antikes Porzellan zu sammeln und abgebrochene Teile nachzuformen und nachzumalen. Ich konnte keine Nachbildung entdecken, einfach sagenhaft. Bei einem Rundgang im Garten bekam ich Obst zu sehen, dessen Name ich mir nicht gemerkt habe, da ich noch nie solches gesehen oder davon gehört habe. Ich erinnere mich nur noch ein eine icecreme bean, deren Fruchtfleisch wie Eis schmecken soll! Wir bekamen dann noch eine Kuchenplatte für Morgen mit ins Krankenhaus und ein belegtes Brot mit Senfsalat, der mich vom Aussehen an unseren Kohl erinnert, lecker! So ging ein schöner Tag zu Ende. <br />Ich war gerade dabei meinen heutigen Bericht zu schreiben und wir skypten mit Hans, als ein aufgeregter Pfleger hereinkam und um unser Verständnis bat, dass sie gleich einen frischoperieten Mann auf Station bekämen und nur in einem 4-Bett Frauenzimmer noch Platz wäre. Also packte ich in 5 Minuten oder weniger - oder sollte ich eher sagen, die Schwestern, Pfleger und ich warfen alles planlos in Rucksäcke, Koffer, Taschen und wir liegen jetzt mit 3 weiteren, netten Damen in einem großen Zimmer. Schade, daß ich noch kein Foto von meinem bisherigen Bettlager gemacht hatte :(. Jenny, die gute Seele bot mir gleich an, mit ihr heute Nacht nach Hause zu fahren, um bei ihr zu schlafen, doch die 2 Nächte bringe ich auch noch im Krankenhaus herum.<br />Durch das lange Wochenende bleibt uns für Morgen noch einiges zu klären und wir haben noch keine entgültigen Flugzeiten. <br />]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/01_06_09/Queens_Birthday/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/01_06_09/Queens_Birthday/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Dinner bei Jenny</title>
	 			<description><![CDATA[Wir hatten einen sehr ruhigen Tag, es ist Sonntag und langes Wochenende dazu. So langsam steigt die Vorfreude auf die Heimreise. Am späten Nachmittag ließen wir uns wieder von einem Taxi abholen und folgten der Einladung einer lieben Krankenschwester. Jenny wollte uns bekochen. Wir waren total begeistert von ihrem geschmackvoll eingerichtetem Häuschen ohne Schnickschnack, mit Kochinsel, alles ebenerdig - rollstuhlgerecht. Maria durfte auf dem Sofa liegen und ich habe den ersten neuseeländischen Cabernet Sauvignon probiert:) (natürlich in Maßen, denn ich bin ja Rollstuhllenker!). Es war das beste Abendessen seit unserem Aufenthalt. Ich finde es so toll, dass man hier das Krankenhausgelände verlassen darf und wie ihr seht, trägt das nur zur Heilung bei. Die Heimfahrt war für Maria die 1. Fahrt bei Dunkelheit, seit dem Unfall, denn hier haben wir gerade die kürzesten Tage: Um 18.00 Uhr ist es dunkel. Sie hat auch diese Hürde prima genommen. Wir haben viele Erfahrungen und Bräuche ausgetauscht und festgestellt, dass man in Neuseeland nichts über Deutschland erfährt und umgekehrt. Jenny war die Krankenschwester, die in der Unfallnacht gegen alle Vorschriften für Mara ein Bett an Maria's Seite geschoben hat, damit diese sich an den Händen halten konnten und ihre Tränen zusammen vergießen konnten. Als ich da mit Maria telefonierte, sagte sie mir - und dann kam ein Engel und hat erlaubt, dass Mara bei mir schlafen darf...... Die Schwester vorher meinte, Mara müsse das Krankenhaus verlassen, da sie nur 2 gebrochene Zehen und ein gebrochenes Schlüsselbein habe. Allerhöchsten könne sie im "lazy boy" schlafen, das ist eine Art Fernsehsessel, in dem auch ich die 1. Nacht nach 40 Stunden Anreise, verbracht hatte. Maria versichert mir immer wieder, wie sie überall auf ihrer Reise durch Australien und Tasmanien solche Gastfreundschaft erfahren habe. Mara und ihr Papa befinden sich gerade auf dem Heimflug - see you soon!!<br />Ja es wird auch für uns Zeit heim zu fliegen, denn unsere hübschen Blumensträuße welken jetzt...... ]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/31_05_09/Dinner_bei_Jenny/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/31_05_09/Dinner_bei_Jenny/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Angelhaken</title>
	 			<description><![CDATA[Gestern Abend bekamen wir noch einen Anruf von Marias spanischer Reiseversicherung Mapfre und freuen uns jetzt riesig die Heimreise zugesichert bekommen zu haben. Wir werden zusammen First Class fliegen und auf den Flughäfen wird sie in einem Rollbett liegen können, da sie nicht über viele Stunden im Rollstuhl mit hochgelegten Beinen sitzen kann. Es wird alles geschehen damit Maria bequemstmöglich nach Hause geflogen wird. Ihr könnt aber sicher sein, dass wir beiden lieber in den engsten Economy Class Sitzen geflogen wären, wenn dafür Knochen und Haut heil wären!!!!<br />Als wir dann anschließend ihre allabendliche, einstündige Massage vor dem Einschlafen begonnen hatten, kam die Schwester (hier ist erst um 22.30 Uhr Übergabe) und brachte Maria ein Geschenk: Es war ein grüner Jade Angelhaken (ein "S" und der untere Bogen zur Spirale geformt)  auf einer Tafel mit Erklärung. Nach der Legende zog ein Fischer an diesem Haken Neuseeland aus dem Meer und er steht für Gesundheit, Kraft und eine glückliche Reise übers Meer..... Wir waren total gerührt! Noch dazu haben die Schwestern nicht nur auf einer Karte unterschrieben, sondern auch noch jeder zwei Sätze hinzugefügt. Das würden sie sonst auch nicht machen, aber Maria wäre etwas Besonderes..... Die "Taube", ein lustiger iranischer Pfleger, der schon in Deutschland war und für Maria von der "Vogelhochzeit" die Taube, die Taube...... sang, um sie nach der OP von den Schmerzen beim Drehen abzulenken, hat ihr dann auch noch einen selbstgeschnitzten Haken-Anhänger aus Knochen geschenkt. <br />Übrigens kauft man sich hier Jade nicht selbst, sondern läßt sie sich schenken, damit sie Glück bringt!<br />Heute Morgen, vor der Duschaktion, verabschiedete sich auch der Chefarzt von uns und meinte, es wäre ein wahnsinnig schneller Heilungsprozeß gewesen. Genauso überrascht waren die Ärzte der Auslandsreiseversicherung.<br />Über die Mittagszeit unternahmen wir dann unsere 2. Ausfahrt mit dem Hub-Taxi downtown - diesmal ohne Tränen! Mitten im Stadtkern, der eher übersichtlich ist, befinden sich kleine Cafés und Geschäftchen am Meer. Wir machten noch Besorgungen und genossen mal wieder den Tapetenwechsel. Das macht unseren Tag abwechslungsreich und Meerluft, die Umgebung sehen und Gewöhnung ans Autofahren tragen nur zur Genesung bei. Wir ließen es uns richtig gut gehen bei Nudeln mit fangfrischem Lachs in der Soße und warmem, mediteranem Salat - endlich mal wieder etwas Gewürztes! Maria bekam ihr "New Zealand Extreme" T-Shirt, das ich so passend fand. Im Kaufhaus hörte ich dann plötzlich hinter mir:"Hallo, Ingrid!" - es war die Frau die im Heilungsgottesdienst für Maria und mich gebetet hatte. Sie war überglücklich auch mal Maria persönlich kennenlernen zu können. <br />Zurück im Zimmer hat uns eine liebe Hamburgerin, die hier in der Cafeteria arbeitet, aufgesucht.<br />Maria trauert, sie wäre heute Abend soooo gerne in Darmstadt auf dem Schloßgrabenfest!!! Sie ist in Gedanken schon dort.<br />Wir wünschen euch ein frohes Pfingstfest, das hier nicht gefeiert wird, aber auch wir haben am Montag Feiertag, nämlich Queen's Birthday! ]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/30_05_09/Angelhaken/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/30_05_09/Angelhaken/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: fast faedenfrei!</title>
	 			<description><![CDATA[Die Nacht war für Maria nicht so toll: Sie wußte einfach nicht wie sie sich noch legen sollte und könnte, entsprechend müde war sie dann auch morgens. So beschlossen wir den Duschstress auf Samstag zu verschieben. Um 10 Uhr machten wir uns auf den Weg in ein historisches Dorf, das direkt neben dem Krankenhaus-Parkplatz liegt. Dazu muß man den Parkplatz-Aufzug benutzen, denn das Hospital liegt am Hang. Als es keine Möglichkeit gab, mit ihr den Gehsteig rauf oder auf dem Rückweg runter zu kommen, habe ich Passanten um Hilfe gefragt, denn die Leihrollstühle des Krankenhauses haben nur kleine Rollen, für die schon 5 cm Kanten eine Herausforderung sind. Nach 2 Stunden frischer Luft kam sie genau zum Lunch zurück. Ich wurde dann von Matthias abgeholt (seine Frau Marianne hat leider immer noch nicht ihre Erkältung los) und wir fuhren erst zum Vodafone Laden, da unsere Karte schon wieder leer war und ich nach einer halben Stunde dort herausfand, das man den günstigeren Tarif aufladen nur einmal monatlich machen kann und wir ab jetzt für jeden MB ca 20 Cent zahlen...... Na ja, die Tage sind ja gezählt. Dann sollte es weitergehen in den "bush" das bedeutet hier ins Grüne fahren. Wir kamen nur nicht weit, da kochte das Wasser des mintgrünen Oldtimers - ein 45 Jahre alter Hillmann Super Mirx. Eine angefahrene Werkstatt hat sich dann gleich an die Reparatur gemacht und so konnten wir zwar verspätet aber dennoch unsere 2 Stunden durch die neuseeländischen Wälder laufen. Ich hatte mal wieder einen ausgezeichneten Führer, der mir alle Baumarten und Pflanzen erklärte. Besonders gut gefallen mir die Farnbäume, die wie Palmen aussehen. Die Krönung war dann ein 600 Jahre alter Kauri-Baum (im Maori Mythos der Gott des Waldes und Lebensbringer) mit 3 m Durchmesser und auf dem Heimweg ein Abstecher auf einen Seitenweg, um über die ganze Bucht zu blicken. Ein schönes, grünes Fleckchen Erde, das mir unter anderen Umständen sicher besser gefallen hätte. Mit viel frischer Luft bin ich dann genau richtig zu Maria zurückgekehrt, die gerade ihre Fäden am rechten Knöchel gezogen bekam und die 11 Klammern am linken Oberschenkel. Das Loch auf ihrem Schienbein ist nicht mehr so tief und wird auch immer kleiner. Jetzt fehlt für den Heimflug nur noch das Fädenziehen der schwierigsten Naht am linken Knöchel. Gestern wurden schon alle Opiate abgesetzt und trotzdem hat sie keine größeren Schmerzen. Sie mußte die letzten Wochen immer ihre Schmerzskala von 1-10 angeben. Meist war sie bei 1-4 und jetzt auch mal bei null. Sie hat heute auch schon ihr rechtes Bein für 20 Min nach unten hängen lassen. Gewicht darf allerdings noch lange keines draufkommen. Wir haben mal so ausgerechnet, dass es toll wäre, wenn sie bis zur Zimmner Kerb wieder laufen könnte!]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/29_05_09/fast_faedenfrei!/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/29_05_09/fast_faedenfrei!/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Gruenes Licht</title>
	 			<description><![CDATA[Von wegen, im Krankenhaus ist es langweilig. Wir haben beide festgestellt, dass wir uns noch keine 10 Minuten die Zeit vertreiben mußten.  Maria hat heute ein Päckchen aus Australiens Hauptstadt Canberra bekommen, von einer lieben Familie, die sie nur kurz besucht und kennengelernt hatte. Es rührt uns, wie viel Freude ihr die Menschen, die sie kennen bereiten. Außerdem kam noch die Fotokarten der Leichtathleten und Gardemädels an und wir hatten mal wieder Grund zum Lachen - vor allem über den Inhalt des Kühlschranks!!!! Ja, bis zum Gardetanzen sind noch einige Hürden zu nehmen, aber das wird Maria nicht hindern sondern eher fordern, wie ich sie kenne.<br />Zur Visite kam die Oberärztin und gab ab Dienstag grünes Licht: Wir fliegen am Mittwoch nach Hause!!!!!!!!!!<br />So wurde heute wieder zwischen der neuseeländischen, gesetzlichen Kasse, der Vermittlungsagentur und Marias span. Reiseversicherung und mir hin und her telefoniert und wir warten jetzt nur noch auf das OK von Spanien:)<br />Wie ihr auf den Fotos seht, hat Maria schon fast wieder ihr altes Lächeln - die Bilder von vor 2 Wochen wollte ich nicht veröffentlichen, denn dies soll ja keine Horrorseite sein und werden. Ja, wir haben eine Gedenkminute eingelegt, denn genau jetzt vor 2 Wochen passierte der Unfall, der nun zu ihrem Leben gehören wird......<br />Wir lernen Neuseeland aber auch mit seiner Gastfreundschaft kennen, dass ich gar nicht weiß, wie ich das wieder gut machen kann. So hat heute unser treuer Matthias für Maria deutsches Sauerkraut und Salzkartoffeln, die sie sich gewünscht hatte, vorbeigebracht! <br />Außerdem hat Maria sich der Situation Autofahren gestellt! Ich habe ihr ein Hubtaxi bestellt, damit sie vor dem Heimtransport eine Autofahrt bewältigt hat und sie wollte in eine Shopping Area gefahren werden (das ist ein gutes Zeichen, dass sie auf dem Weg ist wieder am Leben teilzunehmen). Kaum im Auto vergurtet, lief auch schon das ganze Unfallszenario wieder vor ihr ab....... und ich habe ihr mit meiner Therapiemethode Schalter im Unterbewußtsein umzulegen, CQM (Chinesische Quantum-Methode), viele viele Schalter umgelegt. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle CQM Kollegen und dem SOS Reiki Kreis, die mich auf die Entfernung unterstützen - Engergiearbeit kennt keine Entfernung! Ich bin Mara so dankbar, dass sie sofort als der Unfall passierte angerufen hat und ich so schon mit dieser Arbeit eingreifen konnte, bevor der Krankenwagen eintraf. Ich bin mir sicher, dass Marias Blutverluste sonst anders verlaufen wären, bei einer Stunde im Auto bis zur Bergung. Nach 2 Stunden herumschieben, einkaufen und Heringssalat mit Wedges (Kommentar von Maria: "Deiner zu Hause schmeckt besser") riefen wir dann wieder das Taxi und sie hat die Rückfahrt toll gemeistert und war nur noch totmüde in ihr Bett gefallen - für 3 Stunden Mittagsschlaf außer Gefecht!<br />]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/28_05_09/Gruenes_Licht/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/28_05_09/Gruenes_Licht/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Mount Maunganui</title>
	 			<description><![CDATA[Unsere Krankenhaustage werden etwas ruhiger - zum Glück! So wurden wir heute beide um 7.30 Uhr zum 1. Mal durchs Frühstück rein bringen geweckt. Ich konnte es gar nicht fassen, so lange geschlafen zu haben. Dann war wieder ein Duschdurchgang für Maria angesagt und sie meinte:"Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich einfach mal schnell unter die Dusche springe!"<br />Der Chefarzt teilte uns mit, dass die gestrigen Röntgenbilder von Marias Schlüsselbein zeigen würden, dass diese übereinander statt nebeneinander stehen, aber sie hätte genug Operationen durchstehen müssen, nicht noch mehr und vor allem nicht jetzt. Wenn wir Glück haben heilt es auch so und wir hatten schon viel Glück, also sind wir mal wieder optimistisch.......Unser Glas ist immer halb voll und nicht halb leer!<br />Maria hat es heute unter großer Anstrengung gepackt nur mit meiner Hilfe in der Rollstuhl zu kommen. Wir sparen also jetzt enorm Personal ein! Heute führte uns unser Ausflug mal in die andere Richtung zum "Dairy" - so eine Art Tante Emma Laden, um unser Handy aufzuladen und ein neues Café auszuprobieren. Wie immer wollten sie ihre Geschichte hören.<br />Zurück im Zimmer erwartete uns schon Matthias (73 Jahre), um uns Salat von seiner Frau Marianne vorbeizubringen. Das waren Vitamine pur und alles winzig klein geschnippelt: Äpfel, Tamarillos, Zwiebeln, Staudensellerie, etc. und ein Roggenvollkornbrot, sowie eine Tüte Kaki (Sharonfrucht, Persimona). Maria hat gleich das Krankenhausessen stehen lassen. <br />Als ich ihm erzählte, dass ich die sonnigen 20 Grad für einen Busausflug zum Hausberg Mount Maunganui nutzen wolle, bot er sich sofort an mich dort hin zu bringen. Er umrundete dann auch noch die Halbinsel  in einem 40 Minuten Spaziergang mit mir und ich hatte somit obendrein einen ortskundigen Reiseleiter, da er 28 Jahre als stellvertretender Hafenmeister nebenan gearbeitet hatte. Der Mount ist 500 m, hoch und ein wunderschönes, grünes, naturbelassenes Gebiet mit Strand rund herum. <br />Wie sehr habe ich die frische Meeresluft in mir aufgesogen - ich hatte sogar einmal für 2 Stunden das Krankenhaus fast vergessen und konnte Maria einige Fotos und wieder neue Kraft mitbringen. <br />Sie hatte im Krankenhaus auch schon unseren "Tea" abbestellt, denn wir hatten ja besseres....... Da kam auch noch die Krankenschwester mit einem Päckchen an von Tamara von der Südinsel. Sie hat Maria mit Leckereien versorgt und sie hat auch gleich davon genascht - die erste Schokolade seit 2 Wochen - es geht also bergauf! Jetzt haben wir auch noch Früchtebrot, Roggen/Leinsamen und ChiaBrot (ein Aztekengetreide). Zum Glück eingeschweißt! Wir werden also definitiv kein Toastbrot mehr essen........ ]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/27_05_09/Mount_Maunganui/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/27_05_09/Mount_Maunganui/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Groß Zimmern: Lachen ist die beste Medizin</title>
	 			<description><![CDATA[Hallo ihr treuen Blogleser,<br />ich bin heute fast erschrocken, als ich Marias Mail vom Mapblog-Betreiber geöffnet habe, in der stand, dass sie den meistgelesenen Blog hat, mit nur gestern 841 Besuchern! Da sollte ich wohl überlegen, was ich alles veröffentliche.....<br />Aber es freut mich immer wieder zu hören, wie sehr ich euch mit allen Infos beruhigen kann. <br />Denn ihre Fortschritte sind enorm - ich glaube von täglichen Fortschritten, konnte ich das letzte Mal im Babyalter berichten!<br />Maria kann nun schon ihr linkes Bein mit Gipsschale anheben und abwinkeln (unter großer Anstrengung natürlich), das r]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/26_05_09/Lachen_ist_die_beste_Medizin/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/26_05_09/Lachen_ist_die_beste_Medizin/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Lachen ist die beste Medizin</title>
	 			<description><![CDATA[Hallo ihr treuen Blogleser,<br />ich bin heute fast erschrocken, als ich Marias Mail vom Mapblog-Betreiber geöffnet habe, in der stand, dass sie den meistgelesenen Blog hat, mit nur gestern 841 Besuchern! Da sollte ich wohl überlegen, was ich alles veröffentliche.....<br />Aber es freut mich immer wieder zu hören, wie sehr ich euch mit allen Infos beruhigen kann. <br />Denn ihre Fortschritte sind enorm - ich glaube von täglichen Fortschritten, konnte ich das letzte Mal im Babyalter berichten!<br />Maria kann nun schon ihr linkes Bein mit Gipsschale anheben und abwinkeln (unter großer Anstrengung natürlich), das rechte im Klettverschluß-Boot läßt sich nur anwinkeln, wenn ich es halte, da da ihr hier diese lange Titaniumstange eingeschoben wurde. Heute wurden die Verbände links gewechselt und die stark gedehnte Naht der Riesenwunde sieht sehr gut aus. Es heilt alles prima. Jeder hier, der sie bei der Einlieferung vor 12 Tagen sah, ist total überrascht und fasziniert.<br />Ich bin heute um 11 Uhr das 1. Mal losgeradelt (habe mir bei der Security mein weggeschlossenes Fahrrad geholt), um im Vodafone Laden unser Internet aufzuladen. Gestern Abend und heute Morgen ging nämlich nichts! Wir wollten euch aber alle ja schließlich weiterhin auf dem Laufenden halten und unser inzwischen liebgewonnenes Abendritual (Mails vorlesen und Bloggen) nicht missen. Ich mußte mich dann aufklären lassen, dass Video-Skypen sehr viele Bytes frießt. Ja, das ist für uns Flat-Rate-Verwöhnte tatsächlich eine Umstellung. Also lassen wir jetzt die Webcam aus, wenn ich nicht ständig neue Karten holen will. Die ersten 3 km machte ich im Tiefsitz (muß wohl ein Kind gefahren haben, mein Mountainbike). Habe bestimmt ein lustiges Bild abgegeben. Doch da entdeckte ich auch schon ein Fahrradgeschäft und der Mann war so freundlich den Sitz an meine Größe anzupassen (hätte ihn besser auch gleich noch die Reifen aufpumpen lassen sollen, aber das entdeckte ich erst später). Da ich schon so nahe am Zentrum war, fuhr ich auch gleich noch zu Westpac, Marias australischer Bank. An der Ecke sah ich ein Lädchen mit Ugg Boots, die sich Maria hier eigentlich noch kaufen wollte für Zuhause. Das sind echte Wildlederstiefel mit Lammfell. Nur mit Anprobe wird nichts, wenn ich ihr diese Freude machen will. So riet mir die nette Verkäuferin beim nächsten Verbandwechsel die Füße zu vermessen. Dann entdeckte ich ein Neuseeland T-Shirt, das ich sehr passend fand, allerdings mußte ich ihre Größe bestellen. Der Aufdruck lautete: "NZ extreme"! Ja extremer kann es gar nicht sein. Außerdem hatte sie sich Geld für einen i-pod gespart, so machte ich mich auch noch auf die Suche nach einem Elektronikmarkt, um ihr die Preise sagen zu können. Auf dem "Nach-Hause-Weg" überquerte ich eine Ampel, die hier immer gedrückt werden muß, um überhaupt ein Fußgängerzeichen zu haben, oder man muß auf einer bestimmten Platte stehen, was sich mit Rollstuhl als schwierig erwies. Ja und dann gab ich wohl ein Bild für die Götter ab: Als ich drüben angekommen absteigen wollte, verhedderte sich meine Jeans im Pedal und ich fiel direkt ins Mulchbeet, Zwei Reihen wartender Autofahrer beobachteten mich dabei und ich sammelte schnell meinen Schuh ein, stieg wieder auf, damit jeder wußte, ich habe mir nichts getan und dachte nur, wo ist eine Tarnkappe! So hatten Maria und ich noch herzlich zu Lachen, dass ihr die Tränen kamen. Sie lacht sowieso immer, wie ich mich hier überall durchwurschtele.<br />Dann bekamen wir Besuch von einem jungen kath. Priester, der Maria segnete und salbte und sich gerade kahl scheren hat lassen, aus Sympathie für 2 krebskranke Frauen der Gemeinde. Auch er meinte, Maria hätte bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und er stellte die gleiche Frage, die wir ständig gefragt werden: "How comes, your English is so good?"<br />Lustig war dann auch wieder unser "Tea" womit hier,wie in Australien das warme Abendessen - die Hauptmahlzeit gemeint ist. Wir hatten uns Fisch bestellt, den ich ja eigentlich sehr gerne esse. Leider mußte ich die Stücke aus einer Art warmen, gelben Wackelpudding herausfieseln. Man kocht hier alles ohne jegliche Gewürze und bekommt aber ein Minitütchen Salz und Pfeffer dazu. <br />Also ihr seht, wir lassen uns auch downunder nicht unterkriegen - den wie heißt es so schön: "Lachen ist die beste Medizin!"<br /><br />]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/26_05_09/Lachen_ist_die_beste_Medizin/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/26_05_09/Lachen_ist_die_beste_Medizin/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Moonboot und Banana Bread</title>
	 			<description><![CDATA[Heute gab es einen Klettverschluß 'Moonboot' für Maria, Die Verbände am rechten Bein wurden gewechselt und die offene Wunde ist wieder etwas kleiner geworden. Die Fäden aus der Knie-Naht wurden gezogen. Seit sie mehr Bewegung hat meldet sich aber auch das gebrochene Schlüsselbein mit Schmerzen.<br />Um 7.00 habe ich sie schon geduscht und das ist ja wie schon berichtet eine größerer Akt. Danach haben wir ihren Rucksack durchforstet in welche Shirts sie schlupfen könnte und in welche eher nicht. Dann wollte sie erst mal wieder schlafen. Ob sie nun 6 Wochen ganz ohne Gewicht auf die Füße sein wird oder länger, will sich der Chefarzt noch nicht festlegen, links sicherlich länger! <br />Um 14.00 haben wir uns dann für einen Ausflug fertig gemacht, denn heute ist es zwar bedeckt, aber relativ mild und vor allem trocken gewesen. Ich wollte euch teilhaben lassen an diesem glücklichen Moment gemeinsam im Café zu sitzen. Maria meinte,  ich müsse unbedingt Ginger Beer  und getoastetes Banana Bread mit Butter probieren. Allerdings sind vorbeifahrende Autos oder Ampel überqueren Horror für Maria. Wie immer haben uns jede Menge Leute angesprochen und jeder wußte gleich von d e m Unfall und eine Frau mußte dann von ihrer Freundin getröstet werden, so ergriffen war sie von Marias Schicksal. Dann zogen wir noch durch einen Supermarkt, um uns Direktsaft zu kaufen und Lachsaufstrich und Camembert fürs Frühstücksbrot als Alternative zu Honig und Marmelade! Ihr seht Maria bekommt so langsam wieder Verlangen auf etwas zu Essen - wenn auch noch wie ein Vögelchen. So kamen wir nach 2 Stunden frischer Luft zurück und waren überglücklich über diesen Fortschritt!<br />Am Wochenende mußten wir herzhaft lachen, als sich meine Matraze hinter mir an der Wand stehend verselbständigte und mich mit Laptop begrub! Das deutsche Rentner-Ehepaar Matthias und Marianne hat angeboten unsere Wäsche zu waschen. Die Opferhilfe wollte wissen, ob wir genug Kleidung und Toilettenartikel bei uns hätten, oder etwas bräuchten.... Jeden Tag gibt es neue Vokabeln zu lernen - so heißt das Tuch auf dem Maria gerutscht bzw. gehoben wird "Slippery Jack" .Mit Begeisterung zeigte sie mir heute, dass sie schon ihr linkes Bein ein klein wenig anwinkeln und seitlich legen könne, was für sie schon fast einen Lagewechsel bedeutet! Maria meint: Ich werde nie mehr so selbstverständlich einen Schritt vor den anderen setzen oder Treppen laufen - ich weiß das jetzt zu schätzen!" Plötzlich werden alle anderen Dinge so nebensächlich........]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/25_05_09/Moonboot_und_Banana_Bread/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/25_05_09/Moonboot_und_Banana_Bread/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Der etwas andere Gottesdienst</title>
	 			<description><![CDATA[Schon wieder ist ein weiterer Tag vorbei und wir haben schon 21.30 Uhr bis ich zum Bloggen komme. Jetzt bin ich schon 1 Woche hier und wir hatten noch keine 10 Minuten für eine Nebenbeschäftigung - ich kanns manchmal selbst gar nicht fassen. Ich dachte, ich muß mit Maria hier irgendwie die Zeit vertreiben, aber im Gegenteil: Der Tag verfliegt hier geradezu!<br />Maria und ich hatten heute unsere 1. Durchschlafnacht - das hat gut getan. Nach dem Frühstück und Waschen habe ich Maria ein bisschen Schlaf gegönnt, aber dann ging es wieder rund: Sie sollte heute in ihre eigene Kleidung schlüpfen und das mit gebrochener Schulter und zwei gegipsten Beinen. Sie muß nun wieder mehr und mehr Aufgaben lernen selbst zu übernehmen. Das ist wichtig für ihren Aufbau. So hat sie einen "Galgen" ans Bett bekommen (heißt hier monkey pole), um sich mit dem gesunden Arm etwas hochziehen zu können. Danach haben wir sie nur zu Dritt auf den Rollstuhl verfrachtet - mit Beinablagen natürlich, aber heute bereits ohne Kissenunterpolsterung. Die ganze Aktion dauerte 1 Stunde.<br />Als wir dann endlich ausgehfertig waren, regnete es draußen in Strömen und wir konnten nur unter dem Eingangsdach die frische, kalte Luft genießen. Von euren Temperaturen können wir nur träumen. Das ist somit der längste Winter meines Lebens! Allerdings laufen hier viele Neuseeländer trotzdem barfuß oder mit kurzen Hosen herum, selbst Patienten sind oft draußen barfuß und mit Krankenhauspyjamas - das ist wohl normal! Gleich sprach uns mal wieder vor der Tür eine Frau an: "Du mußt das Mädchen sein, das bei dem Unfall verletzt wurde. Mein Bruder war im Auto hinter dir und hat dir sein weißes T-Shirt gegeben, um es auf deine abgerissene Nase zu halten!......" Danach haben wir unseren Ausflug im Krankenhaus fortgesetzt und sind mal durch die Entbindungsstation gelaufen, wo wir gleich wieder angesprochen wurden von einer Schwester. Es scheint hier jeder von dem Unfall zu wissen. Der Chefarzt dieser Station sei auch ein Deutscher. Ja, dann hat Maria sogar noch ihr Mittagessen im Rollstuhl eingenommen und sich wieder auf ihr Bett gefreut.<br />Ich wurde kurz vor 14.00 von den jungen Frauen der kath. Kirche St. Mary abgeholt zur Messe - dachte ich! Doch dann erlebte ich einen Healing Service (Heilungsgottesdienst), der hier nur  ein Mal im Jahr stattfindet und gerade heute war. Ich werde ihn nicht vergessen! Pfarrer John Rea reist für diesen Zweck durchs Land. Die Kirche erinnerte mich sofort an Klein-Zimmern. Sie hatten Keyboard, Gitarre, eine Sängerin und einen Sänger und sehr schöne Liedtexte und Melodien zu Beginn und bis zur Lesung, war mir alles noch vertraut. Doch dann traten 3 Leute ans Mikrofon um ein Zeugnis ihrer Heilung vorzutragen, 2 die den Krebs überwunden hatten und ein ca. 75 Jährige, die mich sehr ergriffen hatte, als sie anfing ihre Eltern hätten sie zur Adoption frei gegeben, ihr Vater sei Alkoholiker gewesen und sie könne sich nicht erinnern jemals von ihnen gehört zu haben, dass sie sie lieben - sie könne sich aber sehr wohl erinnern, dass ihr Adoptivvater ihr sagte: "Ich habe dich nie gewollt!" Als sie dann sehr krank wurde, habe sie erfahren, dass Gott sie immer liebt........ Danach las der Pfarrer noch einige Briefe von geheilten Menschen vor und betete auch für die jungen Frauen, die bei dem Unfall schwer verletzt wurden. Dann sandte er 12 Gemeindemitglieder aus, um sich zu zweit in der Kirche bereitzustellen, um für Einzelne um Heilung zu beten. Wir alle stellten uns dann um den Altar wie zum Blasiussegen und der Pfarrer wollte von jedem eine Sache wissen, die geheilt werden sollte und legte die Hände auf. Ich brauche euch nicht zu schreiben, worum ich bat.... Danach konnte jeder zusätzlich zu den 2er Gruppen, die dann eine Hand auf die Schulter legten und die ander zum Himmel richteten, und ich sollte das ebenfalls mit meinen Händen machen und dann beteten sie laut für Maria und mich. Aufgewühlt bin ich dann wieder im Krankenhaus bei ihr eingetroffen.<br />Nun haben wir mit Zuhause geskypt und euere lieben Nachrichten wurden mal wieder unsere Gute Nacht Geschichten! <br />]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/24_05_09/Der_etwas_andere_Gottesdienst/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/24_05_09/Der_etwas_andere_Gottesdienst/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Aufregender als Achterbahn</title>
	 			<description><![CDATA[So langsam muß ich an mich halten, das Laptop nicht aus dem Fenster zu werfen. Ich schreibe jetzt die heutige Geschichte mehr oder weniger das 3. Mal und werde beim Sichern immer wieder rausgeworfen und alles ist weg chrrrrrrrr!!!!!!!! Maria meint sie versteht mich gut, wie oft sei ihr das unterwegs in Australien so gegangen. <br />Heute Morgen begann unser Tag gleich mit der 1. Skypeverbindung mit Hans. Ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich wir über die moderne Technik sind und uns live zu sehen. So konnte er beruhigt schlafen gehen.<br />Zu uns kam nach dem Frühstück der nette Polizist und wollte alle Details zum Unfall, als Ausage zu Papier bringen, um Maria dann darauf zu vereidigen.<br />Als er auf der Visitenkarte meinen Beruf sah, zeichnete er mir gleich auf dem Stadtplan den nächsten guten Bioladen ein:)<br />Maria ist jetzt frei von allen Nadel und Apparaturen und soll nun ihren Kreislauf in Schwung bringen. Und so seht ihr uns auf dem Foto bei unserem ersten Ausflug!!!! Zu fünft haben wir sie in den Rollstuhl befördert und sind vor die Klinik spaziert und auf den Dachgarten. Auch hier trafen wir überall auf 'Kiwi Mentality': Wildfremde Menschen riefen: "get well soon, I feel sorry for you, what happened....." Die Welle der Hilfsbereitschaft ist riesig, da können wir Deutsche uns eine Scheibe abschneiden! Maria meinte das sei aufregender als Achterbahn fahren. Sie hatte furchtbare Angst es könnte etwas an ihre Zehen stoßen, die ja auch gebrochen sind.<br />Zurück im Bett rief sie den Mann an, der ihr im Wagen, eine ganze Stunde lang, bis man sie aus dem Auto bergen konnte, die Hand hielt und den Sitz nach hinten drückte, damit ihr Bein nicht ganz vom messerscharfen Metall durchtrennt wurde. Sie wollte ihm Danke sagen und er hat sich riesig gefreut. Er meinte sie sei so eine starke und tapfere junge Frau. Sie hätte sich nicht ein Mal beschwert oder beklagt. Es täte im alles so Leid.<br />Dann kam eine Abordnung der kath. Kirche von 8 Jugendlichen und 2 jungen Frauen, die Theologie und Geisteswissenschaften studiert haben und jetzt ein freiwilliges soz. Jahr machen. Sie brachten Maria liebevoll gebastelte Karten, eine sogar mit Rosenkranz und für mich ein Fahrrad mit Helm.<br />Morgen wird in St. Mary eine Kirche für Maria abgehalten und man bot mir an, mich abzuholen, <br />Nun ist Maria fix und alle und meinte sie könne heute Nacht bestimmt gut schlafen und sie hätte gerade voll Bock auf Heringssalat mit Kartoffeln.<br />Hier sieht man gar keine Patienten auf dem Flur. Ich glaube, wer laufen kann darf nach Hause.<br />Durch viele Rückmeldungen, die ich von euch bekomme, merke ich, dass unsere Entscheidung richtig war, den Blog weiterzuführen. So ist es für euch, die ihr mit uns geschockt und erschrocken ward und bangt auch beruhigend, aus 1. Hand informiert zu werden und von Marias Fortschritten zu hören.<br /><br />]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/23_05_09/Aufregender_als_Achterbahn/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/23_05_09/Aufregender_als_Achterbahn/</guid>
			</item>

		<item>
				<title>Tauranga: Wir lachen schon wieder!</title>
	 			<description><![CDATA[Und wieder geht hier bereits ein aufregender Tag zu Ende. Es ist 21.00 bis ich zum Bloggen komme und schon seit 17.00 Uhr war es dunkel geworden. Heute hatte Neuseeland das erste Mal Bodenfrost, der hier nur sehr selten ist - ich bin also vom Winterende in den Winterbeginn geflogen.<br />Um 3 Uhr nachts ging mal wieder der Fehlalarm ihrer Schmerzpumpenapparatur los und ich weckte die Nachtschwester, die nur verschlafen meinte: "I can hear it!" Zum Glück schliefen wir dann beide noch einmal ein, denn für diesen Tag waren große Aktionen für Maria auf dem Programm. Sie wachte um 5.00 auf vor Rückenschmerzen und ich drehte sie mit Hilfe der Schwester zu Seite damit ich sie massieren konnte.<br />Nachdem sie heute dann eine ganze Scheibe! unseres guten Krustenbrotes gepackt hatte, war dann Mobilisierung angesagt, damit ihr Kreislauf wieder in Gang kommt: Ich durfte Maria duschen. Sie wurde blass und panisch als sie den Duschstuhl sah, doch mit 5 Mann (hier helfen die Physiotherapeuten) haben wir sie dann daraufgehoben und die Beine auf Schienen hochgelegt und in Plastiksäcke verpackt und sie konnte eine Dusche mit Haarewaschen genießen!<br />Allerdings war sie auch glücklich und erschöpft wieder im Bett zu sein. Kurz darauf kam der Stationsarzt mit der Schere, um heute einen Verbandwechsel vorzunehmen. Maria wurde leicht panisch - das erste Mal ohne Narkose und mit den Wunden konfrontiert werden. Wir haben dann ausgemacht, dass ich sie zuerst anschaue, sie die Augen schließt und ich sie dann beschreibe und sie dann entscheiden kann ob sie hinschauen will oder nicht. Und siehe da, wir stellten bei fest, dass wir fast erleichtert waren bei dem Anblick. Und Maria sagt immer wieder: Die Narben sind mir sch.... egal<br />- ich lebe! Es heilt alles wunderbar und das offene Loch ist nur noch 2 cm. Auch die Riesenwunde, die man stark gedehnt zusammengenäht hat sieht für den 2. OP Tag gut aus. Zurückgepackt in die Gipsschalen meinte Maria, es war gar nicht so schlimm, das Schlimmste war in meinem Kopf.<br />Dann kam auch schon unser Mittagessen und wir haben uns beide vor Lachen nicht mehr halten können und ich mußte es im Foto festhalten: Ich öffnete den Tellerdeckel und darunter lag ein Toastbrot mit Lammhaschee bedeckt und sah einfach nur aus, als ob jemand Durchfall hatte und ein Toastbrot in Weg war.....Wir haben uns dann doch für das Beef Sandwich und den Salat entschieden. Übrigens konnte sie heute sogar schon alleine essen.<br />Doch dann ging es weiter: Die Fäden im Gesicht wurden gezogen und die Schwellung wird von Tag zu Tag besser. Jetzt wollte sie nur noch schlafen.<br />So nutzte ich die Zeit um zum 1. Mal mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Ich schaute mir den Hafen an und bekam auch noch einige Anrufe unterwegs, wegen Flugstornierungen, Rücktransport usw. und als ich dann eine Webcam kaufen wollte, hatten die Geschäfte geschlossen. Ich wußte nicht, dass diese hier schon um 17.00 schließen. Glücklich fand ich dann doch noch einen Laden der etwas länger auf hat. So werde ich im nusie heute sogar schon alleine essen.<br />Doch dann ging es weiter: Die Fäden im Gesicht wurden gezogen und die Schwellung wird von Tag zu Tag besser. Jetzt wollte sie nur noch schlafen.<br />So nutzte ich die Zeit um zum 1. Mal mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Ich schaute mir den Hafen an und bekam auch noch einige Anrufe unterwegs, wegen Flugstornierungen, Rücktransport usw. und als ich dann eine Webcam kaufen wollte, hatten die Geschäfte geschlossen. Ich wußte nicht, dass diese hier schon um 17.00 schließen. Glücklich fand ich dann doch noch einen Laden der etwas länger auf hat. So werde ich im nun im Anschluß noch Skype installieren, damit wir mit zu Hause skypen können. Ihr habt sicher Verständnis dafür, dass ich diese Adresse nicht in den Blog schreibe, da es noch viel zu anstrengend wäre für Maria! Übrigens eine Frage an alle Computer Freaks unter euch: " Macht es Sinn den Vodafone Stick mit prepaid Card mit nach Deutschland zu nehmen, oder sollte ich in hier wieder weiterverkaufen?<br />Regina habe ich gebeten nicht hierher zu fliegen, da nur einer im Zimmer übernachten kann und ich dann mit ihr zusammen noch mehr zu Organisieren hätte. So habe ich nur Maria und die ganzen Formalitäten, die mich auch heute wieder vereinnahmt haben.<br />So wie es aussieht wird ihre spanische Backpacker Versicherung uns einen 1.Klasse Flug zahlen damit sie liegen kann, wenn es so weit ist.<br />Von Maria ein dickes Dankeschön an alle Nachrichten für sie, sie bekommt sie immer als Gute Nacht Geschichten vorgelesen. Sie hat sich auch wieder ganz toll über ihren nächsten Sonnenblumenstrauß aus Zimmern gefreut! Wir haben ein Blumenmeer in unserem Stübchen.<br />Wir haben heute festgestellt, dass es auch etwas Gutes hat, dass es hier passiert ist - so bin ich rund um die Uhr bei ihr, was in Deuschland nicht möglich gewesen wäre und den vielen lieben Besuchern wäre sie nicht gewachsen gewesen. Aber sie freut sich schon auf euch zu Hause, wenn sie wieder stärker ist.<br />Wir sprechen oft über das Geschehene, um es zu verarbeiten und Maria sagte heute: "Ich will nie mehr in meinem Leben so dem Tod in die Augen schauen - ich glaube ein zweites Mal hätte ich nicht die Kraft dafür!"]]></description> 
				<link>http://www.mymapblog.com/maggie/22_05_09/Wir_lachen_schon_wieder!/</link>
				<guid>http://www.mymapblog.com/maggie/22_05_09/Wir_lachen_schon_wieder!/</guid>
			</item>

	</channel>
</rss>

