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The lasts posts from user schneewantour10en-usSydney: Regy und Jula unzensiert
Auch, wenn wir nicht Julia Roberts oder Cameron Diaz sind...wir waren sogar ungeschminkt und es hat uns auch viel Schweiss gekostet das hier fuer Euch zu entwerfen!
Vielen Dank fuer eure Kommentare und eure motivierenden Worte zwischendurch, sonst haetten wir vermutlich irgendwann keinen Elan mehr hierfuer gehabt!
Wir freuen uns darauf, euch wieder zu sehen und auch, wenn wir nicht beruehmt werden und anstatt Geld zu bekommen (wie die Stars)wir jetzt Pleite sind ( wg.Internet...sooo teuer,aber fuer euch war es uns nat.nicht zu teuer!;) ), es hat sich extremly defnetly gelohnt und es WAR DIE ZEIT UNSERES LEBENS!!!]]>
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/02_03_10/Regy_und_Jula_unzensiert__/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/02_03_10/Regy_und_Jula_unzensiert__/Sydney: Das Ende!! Freunde bleiben??
Julas und Regys Glueck zu zweit war leider nur von kurzer Dauer! Jula hat sich am bekannten Stadtstrand von Sydney (Bondi Beach) Hals ueber Kopf in die blonde Kokosnuss "Alex" verliebt und die beiden reden nun schon ueber ihre gemeinsame Zukunft in Palmas.
Regy hat sich mit "Konrad Kokosnuss" schnell ueber den Verlust hinweg troesten koennen. Er zeigte ihr sein schoenstes Laecheln und schon wars um Regy (die ja sonst eigentlich eher ne harte Nuss ist) geschehn.
Jula und Regy sind sich aber einig:
"Wir bleiben auf jeden Fall Freunde"
Do You have me??? Yes have you!!!!
THE END
Sie sahen die SCHNEEWANTOUR10
Starring R.S. alias Regy
J. T. alias Jula
Guests Larissa Rossi
Uschi Hartmann
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/01_03_10/Das_Ende!!__Freunde_bleiben~que~que/Sydney: Skydiving u. Sightseeing
Regy ist als Vorletzte raus, weil sie mit ihrem Skydive-Opi (war scho etwas aelter), mit dem sie zusammengegurtet war, ganz weit hinten sass. Tja und dann sitzt man da an der Kante vom offenen Flugzeug und der hinter einem schubbst einen einfach raus. Und hui, ist man in der Luft. Der Wind war ziemlich scharf, da schlackern einem die Backen (Regy s Hamsterbacken natuerlich besonders). Sie haben sich mehrmals ueberschlagen und Regy hat gesehn, wie sie durch die Wolken gefallen sind. Das ging alles so schnell und dann ging auch schon der Fallschirm auf.
Der Opi hat die Gurte etwas gelockert und Regy durfte den Fallschirm lenken. Echt saugeil. Sie konnte mit dem Grinsen nicht mehr aufhoeren! Das ist echt die beste Methode um in der Frueh wach zu werden und um gute Laune zu bekommen.
Fuer Jula war es einfach nur ein Gekreische nach dem Absprung. Das krasseste war die Vorstellung, dass man hier oben eigentlich immer nur mit dem Passagierflugzeug ist, nur heute mit "frueher" aussteigen. Aber das haerteste ist eigentlich das Gefuehl keinen Boden unter den Fuessen zu haben und wenn man dann ungebremst in die Wolkenwand hineinrast (man denkt zwar kurz "hoffentlich ist da kein Gegenverkehr", weil man null sieht!!), dann hat man s spaetestens begriffen....Man fliegt!!!;) Jula war mal wieder die Letzte, aber diesmal lags nicht daran, dass sie zu spaet kam, sondern, weil sie als erstes eingestiegen war und als sie dann von ganz oben die Anderen unter ihr sah, draengte sich schon kurz der Gedanke auf, einfach mal auf Regy s Kopf zu spucken(Nein spass...waer sie ja dumm...Schwerkraft usw..).Nein, spaetestens in dieser Situation angekommen, konnte sie s beim eigenstaendigen Lenken auch geniessen und waere am liebsten gleich no a moi gsprungen!
Fazit:Wir wuerden es auf jeden Fall sofort wieder machen!!!! Eine unvergessliche Erfahrung!!
Sind dann um 13 Uhr zurueck gewesen in der Stadt, haben uns noch 3 Std tapfer gehalten und umgschaut. Aber dann gings nicht mehr und wir haben uns 1 Stunde aufs Ohr gehauen.
Die naechsten Tage war das Wetter nicht so berrauschend! Hat immer wieder geregnet. So richtig warm ist es auch nicht mehr, vielleicht noch 22 Grad. Aber hier ist jetzt auch Spaetsommer.
Wir haben uns natuerlich die Oper angesehn und die Fuehrung (fuer unverschaemte 36 Dollar) mitgemacht, sind mit dem Sightseeingbus (auch 35 Dollar) rumgefahren und haben uns so die Stadt und den Bondi Beach (beruehmter Stadtstrand) angeschaut. Am naechsten Tag sind wir ueber die Harbour Bridge gelaufen, haben uns das Nobeleinkaufszentrum im Queen Viktoria Building, Darling Harbour & Kings Cross (Rotlicht Viertel) angeschaut, waren im Botanischen Garten, im Kino und Abends was Trinken ....usw.
Heute 28.02. waren wir in den Blue Mountains mit ner Touritour. Wurden mal wieder von hier nach da gekarrt, haben 20 Dollar (unverschaemt) fuer die Skyrail und Scenictrail gezahlt und kamen uns total verschaukel vor. Waren echt froh, dass des definitiv der letzte Tourischmarn war!! Das Wetter war leider schlecht und es hat den halben Tag geregnet. So an sich sind die Blue Mountains (heissen so wegen den blauen Ausduenstungen der Eukalyptusbaeume und sehen wirklich blau aus) und die beruehmten three Sisters (drei Felsen) schon sehr schoen aber wir haben dieses Touriverarschung so satt!!
Vielleicht auch, weil wir die letzten Wochen einfach zu viel gesehn haben. Die letzten beiden Tage machen wir s uns noch schoen. Falls die Sonne nochmal rauskommt, gehts nochmal an nen Strand. So traurig wir sind, dass die schoene Zeit schon um ist, so sehr freuen wir uns auch auf zu Hause, auf unsere Lieben, auf die Arbeit (nein eigentlich nicht) und auf was anstaendiges zu Essen. Naechste Woche gehts in Muenchen erstmal zum Friseur, denn wir haben beide ne riesen Matte aufm Kopf, was die Jula zur Verzweiflung bringt. Regy nennt sie nur noch "Black Beauty". Aber hier, fuer ueber 120 Dollar Haareschneiden, kommt nicht in die Tuete.
Als wir an diesem Abend (nachm Email schreiben und Fotos hochladen) die Tuere zu unserem Viererzimmer oeffneten schlug uns ein fauliger Geruch entgegen. Wir hatten mal wieder neue Mitbewohner!! Extremely definetly completely zum Ausflippen!!! Jetzt hinlegen und schlafen = unmoeglich.....ERSTICKUNGSGEFAHR!! Und so nahmen wir die zwei Norgerlflaschen Rotwein bzw. Martini und machten einen Nachtsparziergang durch Sydney und dachten dabei darueber nach ob es nich irgendwie moeglich waer sowas wie Oropax fuer die Nase -> Noropax zu erfinden (Waere ja auch im Arbeitsalltag von Vorteil). Und so verbrachten wir die halbe Nacht in einem Trambahnhaeuschen und sind wenigstens so dem sicheren CO2 Tod von der Schippe gesprungen.
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/24_02_10/Skydiving_u~dot_Sightseeing/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/24_02_10/Skydiving_u~dot_Sightseeing/Sydney: Die letzte Woche
diese 2 Monate hat sie mindestens um 50 Jahre altern lassen. Regy klagt ueber Beinoedeme seit der Busfahrt und Jula jammert schon wieder seit Tagen ueber ihre Sehnenscheidenentzuendung am Handgelenk! Wie ihr sehen koennt, ist Urlaub ganz schoen anstrengend!!
Morgen stellt sich jedoch beiden die Frage der Fragen...werden sie jemals wieder zurueckkommen...lebendig, nackt oder ueberhaupt?!
Skydiving ist angesagt....auf deutsch: 60 Sekunden freier Fall aus nem Heli bis (hoffentlich) der Fallschirm aufgeht (sofern er das tut). Also an alle, falls ihr ab morgen nichts mehr von den beiden hoert....dann wisst ihr ja bescheid;) Bis dahin...froehliches Frieren Euch!!!]]>
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/23_02_10/Die_letzte_Woche_/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/23_02_10/Die_letzte_Woche_/Byron Bay: Vorletzter Stopp
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/21_02_10/Vorletzter_Stopp/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/21_02_10/Vorletzter_Stopp/Brisbane: freakige Grossstadt
Bei strahlendem Sonnenschein (und wesentlich besser gelaunt) kamen wir nach 7 Stunden Busfahrt in Brisbane an und haben uns mit Gepaeck im Schlepptau erstmal ein Hostel gesucht und mit Sicherheit das guenstigste, aber auch das mit Abstand, das gratligste Hostel von Allen gefunden. Begruesst wurden wir dort mit den Worten "Ia seioed bestimmt aeus Deuotschlaend"!! Da hats gweimmelt vor Ossis. And now we are improoving our Ossideutsch.
Da es in unserem Zimmer gestunken hat vom andern Stern, haben wir Mueckenraeucherspirallen angezuendet und waren irgendwann so richtig Prall davon. Apropos Muecken (die sind ja schon schlimm genug) .....hier hatten wir Beide das staendige Beduerfnis uns zu kratzen und wir haetten schwoeren koennen, dass da kleine Wesen durch unser Zimmer und von Bett zu Bett gehuepft sind. Da wir eh vorhatten uns eine gemeinsames Erinnerungsschmuckstueck zu kaufen... haben wir jetzt Beide ein Flohhalsband um.
Die Stadt hat uns sehr gut gefallen. Alles schoen ueberschaubar und wir sind an einem Tag alles zu Fuss abgelaufen. Es gibt eine Menge freakiger Leute und in der Fussgaengerzone ist immer was los. Auch hier gibts wieder eine kuenstlich angelegte Lagune mit Swimmingpool, Bars und Restaurants. An diesem Tag hat Regy ihr "Kiss me" T-shirt angezogen und eine alte Frau (wir glauben sie war dement, weil sie die ganze Zeit so gluecklich gelaechtelt hat und dabei ein bissl verloren ausgesehn hat) haette das beinahe woertlich genommen als sie ihr in die Backe Kniff (Achtung: Lebensweisheit!!Regy hasst es, wenn ihr fremde Menschen ins Gesicht langen) und meinte, sie findet sie so suess und ihre Backen haetten eine so schoene gesunde Farbe. Die Jula war schon drauf und dran laut los zu lachen... dann war sie mit knuddeln dran. Und bevor das noch irgendwelche ungeahnte Ausmasse annehmen konnte sind wir schnell gefuechtet! Strange Begegnung!!
Weil wir es schon immer mal machen wollten und weil es zu einem anstaendigen Australienaufenthalt einfach dazugehoert, wollen wir Fallschirmspringen und so sind wir am 20.02. in ein Reisebuero gegangen und haben uns beraten lassen. Dabei haben wir erfahren, dass es nicht so wichtig ist, ob du ueber nem Traumstrand springst oder irgendwo in der Pampa. Man nimmt das vor lauter Adrenalinrausch eh nicht wahr, hat man uns erklaert. Und so haben wir neben dem Skydive in Sydney auch noch unser Hostel (Sieben Naechte) dort und einen Tagesausflug in die Blue Mountains gebucht. Alles zusammen fuer 500 Dollar.
Dabei haben die Vollzeitprofis Regy & Jula mal wieder total die Zeit vergessen und beinahe den Bus nach Byron Bay verpasst. Sind wie die Irren ins Hostel zurueck gerannt, um ihr Gepaeck zu holen und haben ausnahmsweise ein Taxi gerufen. Der Taxifahrer ein (Indischer Mitbuerger oda so was, eher arabisch) kam auch schon nach 20 min (es war bereits 16 uhr und der Bus ging um 16 Uhr) und der hat nur Bahnhof verstanden als wir sagten "zum Busterminal...??? zur Busstation...??? dahin wo grosse Autos fahren und viele Menschen drin platz haben...?? Haben uns sehr bemueht nicht auszuflippen und den Bus schliesslich grad noch so erwischt.
Zu unserem Treffen mit Larissa & Uschi gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Wir trafen die beiden wieder in unserem Hostel "Yellow Submarine". Dort heisst es fuer sie jeden morgen "House-keeping", drum leben sie auch dort. Zuerst dachten wir, sie haben sich mit ihrem Aussehen ganz praktisch der Hostel-Fassade und dem dazugehoerigen Flair angepasst, aber als wir dann abends bei einem Glaesschen Cinzano beieinander sassen, kam heraus, dass da wohl etwas beim Bleaching schief gegangen ist, obwohl sie bei einer niedergelassenen hochdeutschen Zahnaerztin waren. Was lernen wir daraus?! Ja richtig!! Norddeutsche habens einfach nicht drauf!! ;) (ausser ein paar besondere Ausnahmen natuerlich!!!)
Wir vermissen euch
Regy&Jula
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/18_02_10/freakige_Grossstadt/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/18_02_10/freakige_Grossstadt/Hervey Bay: Fraser Island
Irgendwann kam dann ein anderer Bus und brachte uns zumindest 30 km weit zur naechsten Tanke. Hier wurden wir Zeugen einer Falterplage, die gesamte Tanke innen, aussen und ueberall alles voll von grossen Faltern. Da wurden gleich wieder Erinnerungen an die schreckliche Riesenheuschrecken-Nacht an der Westkueste wach. Hier haben wir wieder ne Stunde aufn naechsten Bus gewartet und kamen schliesslich mit ueber drei Stunden Verspaetung in Hervey Bay an.
Es hat geregnet!! Und es hat auch noch geregnet als wir am naechsten Tag mit der Faehre nach Fraser Island uebersetzten. Man kann hier, genau wie auf die Whitsunday Islands, nur gefuerhrte Touren hin machen und so haben wir mal wieder eine Touritour gebucht, fuer 2 Tage und 1 Nacht. Auf der Insel ging es in riesigen 4WD Bussen (40 Personen) ueber Sandpisten durch den Wald. Dann war 45 Minuten Regenwaldwanderung angesagt, sogar mit Regen.
Der breite Strand (wird auch 75 Mile Beach genannt) der Insel ist der offizielle Highway und es fahren ausschliesslich Allradfahrzeuge rum. Auf dieser "Strasse" gings nun von einem Aussichtspunkt zum naechsten und wir haben von Wanderungen in eiskalten Baechen und Felsenklettern brav alles mitgemacht. Das Abend- und Mittagessen sowie Fruehstueck bestanden in der Regel aus englischen Leckereien wie labriges Brot und gegrillter Wurst. Dazu das schreckliche Wetter -> 1,2,3 Gute Laune]]>
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/16_02_10/Fraser_Island/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/16_02_10/Fraser_Island/Airlie Beach: Whitsunday Islands
Airlie Beach ist ein kleines Staedchen und ziemlich touristisch. Die meisten Leute kommen nur hierher weil es der ideale Ausgangspunkt fuer Ausfluege auf die Whitsunday Islands ist. So auch wir. Den kleinen Strand hier kann man leider nicht zum Baden nutzen (immernoch bloede Quallen).
Den naechsten Tag sind wir durch die Strassen gebummelt, haben fuer euch im Internetcafe den Blog aktualisiert und fuer den naechsten Tag eine Tagestour auf die Whitsundays gebucht. Weil Valentinstag war sind wir Abends Essen gegagen (das erste Mal in dem Urlaub) und zur Feier des Tages hat die Jula der Regy erlaubt Knoblauchbrot zu essen.
Die Temperaturen waren hier immernoch sehr tropisch bei 35 Grad und immer wieder hats geregnet.
Am naechsten morgen wurden wir um 7.30 Uhr zu unserer Ocean Rafting Tour abgeholt und zum Hafen gekarrt (wir moegen immernoch keine Touritouren). Richtig los gings dann auch schon um 10 Uhr in einem Speedboot mit 25 Leuten (darunter 23 Frauen), 2 Touriguides und hohem Kuschelfaktor (weil so eng).
Uebrigens so ganz nebenbei haben wir erfahren, dass es in Queensland verboten ist im Rock auf eine Leiter zu steigen!?? Nackt dagegen ist es gestattet oder (auch super)... dass man falls man einen Krockiangriff ueberlebt dafuer bestraft wird...also nicht fuers ueberleben, aber dafuer, dass man dem moeglichen Krocki naeher als 10 Meter gekommen ist. Die spinnen die Aussies.
In einem Affenzahn sind wir losgefahren bzw. gehuepft zur ersten Insel, Daydream Island und anschliessend zu einer Stelle an der man angeblich besonders gut Schnorcheln kann. Naja da hamma in Cairns mehr gesehn bei unserm Great Barrier Reef-Ausflug. Hier darf man uebrigens nur mit Ganzkoerperanzug ins Wasser (wegen der Quallen).
Nach 30 min gings weiter zu einer anderen Schnorchelstelle. Hier war es so tief, dass man den Grund kaum sehen konnte und der Tourguide meinte "hier gibts riesige Fische und wir sollen mal ausschau halten".
Kaum waren wir im Wasser warf er Brockis rein (bzw. auf uns) und wir waren ploetzlich mitten in einem gefraessigen Fischschwarm. Da war das Gekreische gross und als dann "Georg" mit seinen Freunden auftauchte, waren die ganzen Blondis so schnell wieda aufm Boot, so schnell konnte man garnich schaun!!!
Jula und Regy fandens super. Die Fische waren so abgelenkt (im Fressrausch) das sie uns garnicht mehr wahrgenommen haben und wir haben die Gelegenheit genutzt und sie alle angefasst.
"Georg" (Menschenrumpfgross) hatte es Regy besonders angetan und sie ist einige Male hinter ihm hergetaucht um ihn zu streicheln. Fuehlt sich ganz weich und glatt an so ein Riesenfisch und ein Laecheln hat er..... einfach umwerfend!
Leider war nach 1 Std. Schluss und es ging weiter 10 min zu einem Aussichtspunkt.
Da war die gute Laune gleich scho wieda dahin, denn Zeit zum Umziehen und Eincremen mit Sunblocker haben sie uns keine gegeben. Entschaedigt wurden wir dafuer nach 30 min "Hot walking" durch denn Wald mit einem superschoenen Ausblick auf den Whitehaven Beach. Sowas schoenes haben wir noch nie gesehen. Weisser Sand tuerkieses Meer und noch mehr weisser Sand und drum herum gruene Inseln.
Anschliessend wurden wir zurueck gescheucht (wir ham uns ein bissl laenger Zeit gelassen, ganz klar) zum Boot und es ging rum ums Eck zum Picknicken an einen anderen Strand.
Anschliessend gings zurueck nach Airlie Beach wobei es sich der Skipper nicht hat nehmen lassen ein paar scharfe Kurven bei Vollspeed zu drehen. Da haette er sichs fast noch verscherzt bei der Jula. Die Blondis ham natuerlich wieder alle gebruellt wie am Spiess. Konnten wir garnix mit anfangen.
Die Tour hat echt riesigen Spass gemacht und wir hatten total Glueck was das Wetter angeht. Im Hostel durften wir kulanter Weise nochmal duschen (hatten ja schon ausgecheckt) bevor es eine Stunde spaeter mit dem Nachtbus nach Hervey Bay gehn sollte.
Ham uns gedacht ,mei wenn wir nachts fahren, sparen wir uns das Hostel und verlieren keinen Tag. Urspruenglich wollten wir sogar gleich im Anschluss in Hervey Bay eine Tour nach Fraser Island machen. Ha, zum Glueck hamma das nich gemacht.]]>
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/13_02_10/Whitsunday_Islands/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/13_02_10/Whitsunday_Islands/Townsville: Aldi vs. Lidl
Eigentlich begann am Muenchner Flughafen bereits das Match "Aldi vs.Lidl". Die ersten 6 Wochen haben beide, mehr oder weniger unbeschadet, ueberstanden. Mussten ja auch nur im Wickal rumliegen. Allerdings brach bei Lidl bereits am 3.Tag das Genick (Griff zum Ziehen) durch...mit ein wenig handwerklichem Geschick, Tapeband und somit eine Art Stifneck (=Halskrause) konnte er nach einer 15 Minuetigen OP erfolgreich weiter leben....leider war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass er trotzdem nur noch ein paar Wochen zu leben hatte.
Aldi hingegen hielt sich bis Cairns recht tapfer...Vitalparameter stabil nicht intensiv-pflichtig. Naja...noch nicht. Vielleicht sollte Stiftung Warentest in Zukunft uns als Warentester fuer Taschen einsetzen...dann waere das nicht passiert! Aber kann ja auch keiner wissen, dass solche Taschen eine Gewichtsbegrenzung haben und weder Lidl noch Aldi mit laecherlichen 30kg zurecht kommen. Wir tragen ja schliesslich auch die bombastischsten Menchen, wenn es sein muss, in den 4.Stock und brechen uns dabei kein Bein.
Jedenfalls fing Aldi an, auf dem Weg zum Greyhound-Busterminal in Cairns schlapp zu machen. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnte man, bedingt durch das Hinken (eine Rolle war schon eingedrueckt), nicht mehr von gemuetlichem Ziehen sprechen...mmhm..es war schon eher ein schleifen.
Lidl hingegen machte eigentlich kurz nach Verlassen des Hostels in Cairns schlapp und wollte scheinbar um alles in der Welt in Cairns bleiben. Jedenfalls verewigte er sich dort vom Hostel bis zum Bus mit einer schwarzen Plastikschleifspur im Asphalt, die ca.10m vor dem Bus endete, weil dann sein Bein komplett amputiert war.
Tada....also hatten wir einen Halbinvaliden Aldi an Bord,der hinkte (ich tippe auf eine Tibiafraktur), und einen Amputationsverletzten Lidl, der nicht mehr zu retten war.
Nun hatten Regy und Jula nur 3 Moeglichkeiten. 1.Fuer immer hier bleiben (weil wir ja keine funktionsfaehige Tasche mehr hatten um nach Sydney zu gelangen und somit den Heimflug verpassen), 2.Malteser anrufen und einen Zivi einfliegen lassen (der uns dann die Taschen, bis wir in Sydney sind, traegt) oder 3.eine neue Tasche muss her.
Nach langem und intensiven Ueberlegen, stundenlangen Gespraechen mit der Seelsorge-Hotline, Publikumsjokern und Orakelbefragungen entschieden wir uns dann doch fuer Moeglichkeit Nummer 3.
Also ab ins Shoppingcenter....und ruckzuck...hatten wir 2 Nagelneue Taschen angeschafft.
(sorry Juliane, Jula wollte deine Tasche wirklich nicht kaputt machen...aber wie du siehst, dafuer bekommst du eine neue zurueck! ;))
Jetzt laufen Regy&Jula endlich auch komplett auf den Wegen vom Hostel zum Busbahnhof im Partnerlook rum:-D
Und das tollste daran wir durften unsere alten Taschen mal wieder einmal komplett ausraeumen und dann die neuen wieder komplett einraeumen!
Anschliessend waren wir im Kino (das hat sich Jula so gewuenscht) und haben und Valentinesday angeschaut. War sau lustig (mit Martiniflasche).
Jetzt gehts gleich weiter nach Airlie Beach und dann auf eine Inselgruppe die Whitesunday Islands.
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/12_02_10/Aldi_vs~dot_Lidl/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/12_02_10/Aldi_vs~dot_Lidl/Cairns: Great Barrier Reef
Am nae. morgen (10.02.) hamma ausgeschlafen und sind dann mit der Skyrail gefahren (eine Seilbahn die 45min ueber den Regenwald auf einen Berg fuehrt und anschliessend wieder zurueck) mit toller Perspektive auf den Wald von oben und auf einen reissenden Wasserfall. Ist zwar mit ueber 50 Dollar eher eine Touristenabzocke aber dann hat mans halt auch mal gemacht (is ja doch eher was einmaliges).
Abends haben wir uns um unser Greyhoundbusicket gekuemmert. Fuer 360 Dollar von Cairns nach Sydney mit ein- und aussteigen wo man moechte (und fuenf Bussen/tag).
Obwohl hier ja eigentlich Regenzeit ist, haben wir grosses Glueck mit dem Wetter gehabt (bisher zwei kurze Regenschauer) und so beschlossen wir noch einen Tag zu bleiben und eine Schnorcheltour zum Great Barrier Reef mitzumachen. Gesagt getan, gings am naechsten Tag um 8 Uhr frueh mit einem Katamaran raus aufs Meer (alles mit Essen fuer 90 Dollar). Bis zum Riff raus sind es gute 2 1/2 Std, die wir uns mit I-Pod hoeren und aufs Meer rausstarren (koennten wir stundenlang machen) vertrieben haben. Die Crew (darunter eine eingewanderte Muenchnerin) war supernett. Die erste Schnorchelrunde dauerte ca. 1 Std und war einfach umwerfend. Noch mehr Farben und Vielfalt als am Ningalooreef in Exmouth. Um das Boot herum schwammen ein paar glibrige Quallen (ungefaehrlich) und zwei grosse neugierige Fische (wenn man schnell genug war konnte man sie streicheln).
Wer es nachempfinden kann, weiss vermutlich, dass man bei Neigung zur Seekrankheit (die auch in leichter Form von Uebelkeit und Schwindel bei Jula ausgebrochen war), KEINEN Hunger auf nichts hat. Australier verstehen scheinbar das Wort "No, Thanx" nicht und sind vergleichbar nervig wie die Fliegen am Yardie Creek, wenn es darum geht jmd. mit Brot vollstopfen zu wollen. Nur leider gibt es gegen Menschen nicht so eine Art "Fliegengitter". Jedenfalls lies dieser aeusserst verstaendnisvolle "Kapitaen" nicht locker, bis Jula sich nach ungefaehr dem 5. Mal nachfragen, erbarmte und sein dummes Weissbrot widerwillig ass. Fuehlt sich ungefaehr so an, wie wenn man jmd.mit nem Magen-Darm-Virus etwas versucht reinzustopfen, obwohl demjenigen speiuebel ist. Ab diesem Zeitpunkt hoerte allmaehlich der Spass auf fuer Jula, denn jetzt hasste sie Menschen extremly definetly noch mehr....den Rest des Tages nahm das auch kein Ende. Jeder, der ihr mit einem "Hey, how are u" begegnete erntete im ein "Halts'* ****".An diesem Tag war es wirklich wieder sehr anstrengend mit diesem bloeden Schmaltalkgedoense.
Zusaetzlich crashte Jula beim Schnorcheln auch noch in einen Jellyfisch, einer "pieckste" sie in den Oberschenkel (tut weh wie Brennesseln) und einer verirrte sich in ihrer Achselhoehle, waehrend sie Richtung Boot geschwommen ist. Die Dinger sehen zwar echt lustig aus, aehnlich wie lebendig, schwimmende Brustimplantate, aber das konnte ihre die Stimmung trotzdem nicht erhellen.
Die Spitze des Eisberges war dann abends im Hostel erreicht.
Dass Regy & Jula nun eine Mitbewohnerin hatten, damit hatten sie sich schon abgefunden. Aber als Petra Kakerlake dann auch noch meinte, ueber Julas Fuss beim Kofferpacken krabbeln zu muessen, war die Freude ueber den ganzen Tag (Weissbrot,Jellyfisch und jetzt auch noch Petra)nicht mehr zu verbergen und ein gigantischer Freudenschrei brachte die Hostelwaende geradezu zum Vibrieren. Diese Nacht verbrachte Petra zur Strafe hinter Glas, wo ihr alles Stepptanzen nix half.]]>
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/11_02_10/Great_Barrier_Reef/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/11_02_10/Great_Barrier_Reef/Cape Tribulation: Jungle Surfing
Total gluecklich darueber, dass sie geschwitzt hat wie ein Schwein, bekam die Regy ihr Geschirr angelegt und einen Helm, auf dem "little Miss Sunshine" stand, aufgesetzet (man hat ihr die gute Laune wohl angesehn nach der Hammernacht). Auf Julas Helm stand "Mini Me" und nachdem sie gesehn hat was auf Regys zu lesen war, ist sie erstmal komplett abgebrochen (Regy hatte es ja zuerst garnicht geschnallt).
Die "Gute Laune" steigerte sich bei Regy ins Unermessliche als wir den Aufstieg begannen (bzw. nein, als wir auf dem Waldpfad bei 30 Grad Tropenhitze bergauf GERANNT sind und Regys alias "little miss Sunshine's" Gesicht immer roeter wurde und die Schweissperlen immer groesser, genau wie ihr Beduerfniss dem Tourguid hinter ihr eine reinzuhauen. Das ist wie jogging in der Sauna!! Total gestoert!!! Aber was wir beide mittlerweile gelernt haben "man sollte hier niemals laut auf deutsch fluchen oder jemanden beschimpfen (man weiss nie ob nicht ein native speaker in der Naehe ist")!!!
Es hat dann eine ganze Weile gedauert, bis die Regy sich davon wieder erholen und Spass an der Sache finden konnte.
So gings nun von einer Baumplattform zur naechsten frei schwebend durch den Regenwald. Diese Plattformen sind an bis zu 30m hohen Baeumen befestigt (allerdings nicht mit schrauben sondern mit unterpolsterten Seilen um den Giganten nicht zu schaden). Wir erfuhren einiges ueber den Wald und seine Bewohner. Es gibt gute Baeume und boese Baeume, laufende Baeme (Mangroven laufen bis zu 25 cm/Jahr), hin- und hershakende Baeume (auf so einem standen wir) usw.
Achtung.. dem boesen Baum sollte man nicht zu Nahe kommen. Wer sein Gift abkriegt hat die naechsten 3 bis 6 Monate staerkste Schmerzen und extreme Schweissausbrueche.
Der Regenwald kommt einem vor wie ein Maerchenwald mit seinem undurchdringlichen Gruen (den riesigen Palmen, Farnen, exotischen Blueten und Lianen) und die Tatsache, dass es hier Krockis, und allerlei grosses sehr giftiges Insektengetier gibt, verleiht dem Ganzen irgendwie so was gureselig-geheimnisvolles.
Wir hatten beide ne riesen Gaudi und fanden es schade, dass der ganze Zauber schon nach 1 1/2 Std vorbei war.
Bevor es nach Cairns zurueck ging, wurden wir zu einer exotic fruit farm gekarrt und hatten kurz (5min) Zeit um frischen Mangosaft (ein Traum) und exotische Fruechte zu probieren (ein Traeumchen) und erfuhren, dass in Queensland hauptsaechlich Zuckerrohr und Bananen angebaut werden.
Am Daintree River (ein breiter Fluss, der durch den Regenwald fuehrt) haben wir eine 1 stuendige Bootstour gemacht auf der Suche nach wilden Krockis. Gesehn haben wir zwei, wobei sich die Regy nicht sicher ist, ob die nicht einfach nur aus Plastik waren und vom Veranstalter da hinplatziert wurden. Und eine wunderschoene Schlange haben wir gesehn (schwarz mit knallgelben Kopf mit dem sie gewackelt hat wie ein Wackeldackel).
Weiter gings durch Port Douglas (teuerste Stadt in Australien hier machen Hollywoodstars Urlaub). Touritour-like wurden wir an zwei Aussichtspunkten ausm Bus geschmissen um schnell ein Foto zu schiessen und um eine Tasse Tee zu trinken (die Regy wird nie im Leben jemand dazu bringen bei 30 Grad Tropenhitze was heisses zu trinken). Extremly definetly not!!
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/09_02_10/Jungle_Surfing/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/09_02_10/Jungle_Surfing/Cape Tribulation: Regenwald, Riesenspinnen, Schwitzen
Da es die Australier mit der Zeit nicht besonders genau nehmen, kam der Bus zum Cape Tribulation eine halbe Stunde zu spaet.
Unser Tourguide Pete erzaehlte uns auf der Fahrt (ca. 2 Std) dies und jenes ueber den Regenwald. Es ist der groesste, aelteste und intakteste Regenwald der Erde und viele Mio. Jahre alt. Und schon nach kurzer Zeit (nachdem er uns darauf hinwies, dass es hier riesige Insekten wie z.B. Schmetterlinge mit 30 cm Fluegelspannweite, Handgrosse Kaefer und SPINNEN gibt) waren wir uns ploetzlich garnicht mehr so sicher ob wir da wirklich hin wollen!!
Zudem der Regy nach dem ersten Stop an der Mossman Gorge (ein kleiner Wasserfall mitten im tiefen Wald) auffiel, dass sie ganz schlau tatsaechlich ohne ihr Mueckensprey mitten im Regenwald stand! Dumm!!
Bei naechster Gelegenheit hat sie sich eins gekauft. Interessiert die Muecken hier aber herzlich wenig (sind beide komplett zerstochen). Gut das die Regy in ihrer Riesenreiseapotheke alles drin hat, bloed nur, dass sie die mit unseren Koffern zusammen (um nicht alles mit uns rumzuschleppen) bei der Hostelomi gelassen hat.
Das nervige an solchen Touritouren ist erstens du kannst dir nicht aussuchen mit welchen Leuten du sie machst und zweitens wird man dauernd rumgeschubst und gestresst. Es wird einem gesagt wo man aussteigt, wie lange und wann man wieder einsteigt. Voll aetzend!! Bei einer angeblich 30 minuetigen Fuehrung durch den Regenwald (kam uns eher vor wie 10 min) sahen wir tatsaechlich eine Handgrosse Spinne (boah igitt) und viele exotische Pflanzen.
Um 14 Uhr war die Tour fuer den Tag beendet und wir bezogen unser Hostelzimmer mitten im Regenwald.
Den Nachmittag verbrachten wir am Strand (ein Traum) leider nicht zum baden, wegen Quallen und Krockis. Das Cape Tribulation ist einer der wenigen Orte der Welt, wo Regenwald auf Ozean trifft und deswegen kommt man sich an dem Strand vor wie in diesem Film mit Tom Hanks und dem Ball "Willson" (Cast away-Verschollen).
Bisher hatten wir eigentlich immer Glueck,was unser Hosteldasein angeht. Zugegeben, das ein oder andere Mal haben wir etwas nachgeholfen und lieber schon mal in weiser Voraussicht ein Doppelzimmer gewaehlt, aber war ja auch klar, dass sobald wir das 1.Mal in ein Dorm ziehen, wir natuerlich wieder den Jackpot knacken. Wir sind uns sicher, dass wir da noch so den ein oder anderen Hauptgewinn abstauben oder absahnen(?)...lieber abstauben;) werden.
Regy fand's eigentlich gar nicht soooo schlimm, aber Jula findet, dass von der gesamten Tour, natuerlich WIR die 3 Aetzendsten abbekommen haben.
Gut, eigentlich sollte man ja an jeder Situation etwas Positives sehen. Auch ein Grund, weshalb wir ueberhaupt hier sind...Lernen positiv zu denken und so Kram.
Das sah dann ungefaehr so aus: "Ok,wir sind ja immerhin auch hier um unser Englisch zu verbessern...die 3 Maedels sind aus England (ueber ihr Aussehen ist von dem her nichts weiter hinzuzufuegen...kein Wunder,wenn man sich morgens schon von "beans & sausages" ernaehrt...da kann ja nichts anstaendiges draus werden!))...also optimal!Wenn..ja,wenn da nicht diese Menschenfeindlichkeit waere!
[Uebrigens: Julas Gespraechstherapie bzgl.des totgefahrenen Kangaroos ist somit erfolgreich abgeschlossen.Sie ist wieder ganz die Alte und hasst jetzt auch wieder Menschen...vielleicht sogar noch ein bisschen mehr als vorher;)]..
naja,man muss ja auch nicht gleich mit JEDEM reden.Wir haben ja schliesslich noch 3 Wochen!"
Gesagt,getan, zumal wir ohnehin wichtigeres zu tun hatten. Schliesslich befindet man sich ja nicht jeden Tag im aeltesten Regenwald der Erde.
Hier kann man zwischen Stingtrees (= boese Regenwald Stechbaeume, die bis zu 3-6 Monate nach dem Stich Schwitzen & Schuettelfrost, einschliesslich fiese Schmerzen im gesamten Koerper & Uebelkeit ausloesen) Regenwaldtouren Tag & Nacht, Jungle Surfing, Rafting, Kajak, Bootstouren auf dem mit Krockis bewohnten Daintree River buchen und sogar am Strand heiraten.
Dann wurde es dumper und schlafen war angesagt.
Man haette uns genauso gut in einen Iltiskaefig fuer die Nacht sperren koennen oder in ein 5er Bett im Krankenhaus, von dem man morgens die Tuere oeffnet ( nach 1 Nacht mit geschlossenen Fenstern!) und danach tot umfaellt, dank der Symphonie der Dufte von 3 Englaendern gemischt mit immerhin 2 Rosenblueten (unser einer), die aber eindeutig in der Unterzahl waren. Diese Mischung aus abgestandener Luft, dreierlei unterschiedlicher Schweissnoten und Fuss-gorgonzola war schon echt was. Verwesungsgeruch haette noch gefehlt, dann waer's die perfekte Patientenbude gewesen.
Obwohl Jula als Einzige das Stockbett oben gewaehlt hatte (natuerlich freiwillig...haha) und eigentlich abgestandene Luft nach unten sackt, waere sie trotzdem fast erstickt. Man haette die Raumluft auch in Scheiben schneiden koennen und hinausstellen, so schwer viel das Atmen teilweise.
Englaender benutzen naemlich keine Air Conditioner oder Ventilatoren (wenn man schon mal so etwas hat)....NEIN, sie schauen sie lieber an.Vermutlich denken sie der Ventilator an der Decke sei ein Windrad zur Stromerzeugung, keine Ahnung, jedenfalls war's grauenhaft.
Zwischen die unterschiedlichen Mordgedanken ["alle mit einem Kissen ersticken, dann atmet keiner mehr und das Schnarchen hat auch ein Ende..aber stinken tun sie ja weiterhin aus jeder noch so winzigen Pore...Mist!"],
Selbstmordgedanken
["einfach aus dem Stockbett von oben fallen lassen und hoffen, dass das Genick auch wirklich durchbricht bei der Hoehe" oder "man nehme ein Airline-Plastik-Messer und versuche mit aller Gewalt die Pulsadern durchzuschneiden"],
dem ein oder anderen Fluchtgedanken
["einfach raus auf die Terrasse legen..naja geht auch nicht, zu viele Spinnen, Schlangen, Froesche und giftiges Zeug,was da noch so rumlaeuft"] tauchte in Julas Kopf einfach nur der sehnliche Wunsch nach einem Sauerstoffzelt auf. Die einzig straffreie und ungefaehrliche Moeglichkeit. Doch dummerweise war ausgerechnet jetzt kein Sauerstoffzelt zur Hand...dann lieber doch Plastikmesser?!...mmh...nein..
Bei jedem Schnarcher im Hintergrund spuerte man wie die Luft von Atemzug zu Atemzug noch dicker wurde. Irgendwann wurde man auch davon muede und der letzte Gedanke war, dass wir morgen frueh sowieso alle, einer CO2- Vergiftung erlegen, tot in unseren Betten liegen werden, wie die Bauern in ihren Silos oder die einheimischen Tiere am Strassenrand.
Der Frust war gross und die Abneigung gegenueber anderer Menschen war seit dieser Nacht noch groesser, so dass wir beschlossen den Bund der ewigen Zweisamkeit einzugehen. Was viele schon immer wussten...wir haben uns verSTEINERt...am Strand....nackt....weil wir uns mittlerweile mit der Natur so verbunden fuehlen, dass es fuer uns keine andere Alternative gab. Jetzt sind wir offiziell verSTEINERt. Falls wir ueberhaupt JEMALS wieder zurueckkomen sollten, dann nur nackt.
Unsere neue Anschrift wuerde dann heissen: Parkplatz am PEP vorm Starbucks, im dunkelblauen Corsa in M- RM 2031 und auch nur dort, weil in Neuperlach die gleichen Ueberfallbedingungen herrschen wie im Outback bei den Aboriginis. Aber wir sparen jetzt schon auf unser Traumhaus(siehe Foto).
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/08_02_10/Regenwald%2C_Riesenspinnen%2C_Schwitzen/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/08_02_10/Regenwald%2C_Riesenspinnen%2C_Schwitzen/Cairns: Bachal warm
Schon waehrend des ersten Ausflugs in die Stadt wurde uns klar, dass die Ostkueste komplett anders ist als die Westkueste und hier ein ganz eigenes Flair herrscht!! Weil man hier auf gar keinen Fall baden gehn darf (in keinem Gewaesser), wegen den Krockis (gibt hier bis zu 6m lange Exemplare) und dem Box Jellyfish (Schachtelqualle die bei Beruehrung aus ihren Tentakeln ein unter Umstaenden toedliches Gift absondert), befindet sich an der sog. Esplanade (Uferpromenade) ein 24 Std geoffneter riesiger Pool direkt an der Lagune der Stadt. Hier tobt das Leben am Tag und Abends faellt man durch Trommelrhythmen (von Einheimischen) in Trance oder vergnuegt sich in einem der vielen Restaurants bzw. im Nightmarket (hier gibts Souvenirshops, Pizza, Sushi, frische Meeresfruechte, Exotisches Fruchteis usw.).
Hier waren wir beide das erste Mal, seit wir in Australien sind, in der Verlegenheit, dass wir uns garnicht entscheiden konnten was wir essen wollten.
Total hin&weg waren Jula und Regy, als sie feststellten, dass die vielen riesigen Voegel, die ueberall rumflogen, garkeine Voegel waren, sondern Flughunde. Die haengen hier mitten in der Stadt an den Baeumen und man kann sie aus naechster Naehe beobachten.
Um die Stadt herum ragen hohe Regenwald bewachsene Berge (700 m) auf und wenn dann in der Daemmerung der Himmel rot leuchtet, im Regenwald der Nebel aufsteigt und hunderte von Flughunden zum Insektensnacken ueber die Haeuser hinweg fliegen, der Schweiss tropft aus jeder Pore, dann wird einem klar man ist extremly definetly in den Tropen angekommen.
An unserem zweiten Tag hier war es dann endlich soweit!! Wir haben lange genug gewartet! Ein Zoo musste her! Da die Profiwildbiesler Jula und Regy ja nun keinen Wickal mehr hatten (mit dem man halt zum "Klo" hinfahn konnte, wann man musste) kamen wir nach ueber einer Stunde Busfahrt mit fast ueberlaufender Blase am Tropical Zoo von Cairns an. Da die Augaepfel nun schon dunkelgelb leuchteten, liefen wir schnurstracks und blindlings an allen Tieren am Eingangsbereich vorbei auf der Suche nach einer Toilette (die war am anderen Ende des Zoos).
Wir haben 4 ganze Stunden hier verbracht und von giftigen Schlangen (die es hier auch ALLE in freier Wildbahn gibt) ueber grosse haessliche Voegel mit blauen Koepfen, Papageien, Lemuren, grossen Echsen, Dingos und Wombats einen Eindruck davon bekommen wie vielfaeltig die Tierwelt hier ist.
Ein besonderes Highlight neben dem Foto mit einem Koala (auch wenn die armen Tierchen einem leid tun koennen) und dem Kangaroostreichelzoo war die Krocki-show. Eins der Tiere war 4,8m lang (dem moechten wir echt nicht im dunkeln begegnen). Da haetten Jula&Regy beide drin Platz. Und das gruselige an denen ist 1. in jeder kleinen Pfuetze kann eins lauern 2. koennen sie drei Stunden die Luft in der Pfuetze anhalten und 3. trotz der 3 Std ohne Luft und trotz der bis zu 500kg Koerpergewicht blitzschnell ausm Wasser huepfen. Dafuer koennen sie dann aber auch, nach so 'nem Jula bzw. Regy Snack, bis zu drei Monate ohne Nahrung auskommen.
Im Kangaroogehege hat sich die Jula dann bei dem erst besten Kandidaten mehrmals fuer den Mord an der Verwandschaft entschuldigt und die Tiere mit einer Tuette Kangaroofutter (1 Dollar) bestochen.
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/06_02_10/Bachal_warm/Perth: Haiko u. Jochen reloaded
Ja gut, dass wir vorher nicht wussten, was es hier im Meer so fuer nette Tiere gibt.
Diese Nacht war die letzte Nacht auf einem Campingplatz und wir feierten Abends gebuehrend den Abschied vom Wickal. Jetzt koennen wir es ja sagen, wir haetten schwoeren koennen, dass wir mit der Kiste irgendwann liegen bleiben oder ein Reifen explodiert, aber es ist immer alles gut gegangen und wir hatten eine Menge Spass mit ihm.
Am naechsten morgen haben wir zu erst ein Hostel fuer die letzte Nacht in Perth gesucht um schon mal unser Gepaeck dort abzuliefern. Gesagt getan, fanden wir ein superschickes Hostel direkt in der Innenstadt fuer 65 Dollar das DZ mit Aussicht auf eine grosse Baustelle. Uebrigens sind die Aussis nich ganz sauber (abgesehn davon, dass die hier bei den Temp. freiwillig leben)!! Um 17 Uhr machen die alle Laeden dicht um dann dafuer die ganze nacht an einer Riesenbaustelle zu arbeiten (die Baustelle war ausgerechnet die vor unserem Hostelfenster).
Anschliessend gabs fuers Auto noch ein finales Cleaning und dann brachten wir den Wickal zu Wicked zurueck. Dabei haben wir herausgefunden, dass wir die Autovermietung um 150 Dollar beschissen haben :-) Man darf naemlich eigentlich nicht in den Karjini Nationalpark fahren, nur gegen eine Extragebuehr.Wie dumm :-)
Total niedergeschlagen und zu dem Zeitpunkt schon total genervt von den
oeffentlichen Verkehrsmitteln (uebrigens sollte man in Perth nach 21 uhr
nicht mehr Bahn fahren = zu gefaehrlich) machten wir uns auf den Weg zurueck in unsere gemuetliche Unterkunft und verbrachten den Abend mit Packen fuer den Flug am naechsten Tag.
Da Regy so hilfsbeduerftig aussieht, weil sie hier nur noch Geld fuer Mode,Friseur, Pedikuere & Manikuere ausgibt, dafuer aber kaum noch was isst, bat sich ihr im Hostel am Tag des Abfluges, als es um's Tasche hinuntertragen ging, gleich ein einheimischer, sehr hilfsbereiter Strassenbauarbeiter an, der ebenfalls im Hostel einquartiert war (samt seines Alkoholproblems morgens um 09:45Uhr), griff die Tasche an (denn Regy haette das mit ihrem Aermchen im Leben nicht alleine die Treppen hinunter geschafft) und schon war es auch passiert...EMERGENCY...dieser hilfsbereite Bauarbeiter flog samt Tasche, wie in Zeitlupe, ca. 10 Stufen hinunter und ueberschlug sich dabei auch einmal.
Da Betrunkene in der Regel aber die uebelsten Sachen ueberleben, hatten wir auch diesmal Glueck und mussten nicht einschreiten...immerhin haben wir ja auch Urlaub!
Nach einem kurzen "everything ok?" kratzte Regy ihr gesamtes Schmoitz zsamm, schulterte ihre Tasche und weg war sie...
Sie konnte es ohnehin nicht mehr erwarten endlich wieder in einem Flugzeug zu sitzen!
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Also gings nach einer halben Stunde weiter 100km Richtung Perth. Geschlafen haben wir auf einem netten Campingplatz in so nem Kaff mit einem Schweizer Geschwisterpaerchen (NICHT Larissa & Uschi!)als Nachbarn.
Den Abend haben wir zu viert in der Campingplatzkueche verbracht, obwohl sich anfaenglich die Sympathie sehr in Grenzen hielt, da Regy & Jula ZUERST in der Kueche waren (ja,ihr wisst schon...andere Menschen usw...aber, dann war s doch ganz ok!).
Regy & Jula mussten sich sogar ganz schoen together reissen um nicht laut loszulachen (wegen der Sprache). Aber bei dem Wort Krockis (soll Krokodile heissen) hat es sie dann doch zerrissen. Mit dem Schweizer Akzent einfach super.
Wir genossen am naechsten Tag die letzte Fahrt mit unserem eigenem Auto und wurden wehmuetig bei dem Gedanken uns jetzt schon so bald von unserem treuen Gefaehrt trennen zu muessen.]]>
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/02_02_10/Die_perfekte_Welle/Albany: Riesenbaeume
im Walpole-Nornalup Nationalpark riesige Eukalyptusbaeume (bis zu 60 Meter
hoch). Es ist ein unvergessliches Erlebnis auf dem Tree Top Walk auf einer
schmalen, schwankenden Bruecke bis in die Kronen der gruenen Giganten zu laufen und die einmalige Aussicht zu geniessen.
Zum Teil waren die Baeume hohl und begehbar, aehnlich wie im Westen der USA die Red Woods.
In Albany haben wir im Middleton Beach Resort (**** Campingplatz) direkt am Strand (also mit Oceansound die ganze Nacht) genaechtigt. Hier hamma auch wieder gefroren :( und als es am naechsten morgen (02.02.) dann auch noch
geregnet hat, haben wir beschlossen Albany nicht mehr anzuschauen, sondern gleich weiter zu fahren 300 km ins Landesinnere.]]>
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/01_02_10/Riesenbaeume/Augusta: Wir frieren auch
wir wissen es hat jetzt ganz schoen lang gedauert und wir hoffen, wir kriegen noch alles zusammen.
Unser letzter Trip mim Wickal....:-(
"Auf Fahrtwind und Freiheit, Martini und Staub und die Sonne als Wegweiser" (unser Motto)
Am 31.01. gings nach dem klassischen Brunch alla Regy u Jula (Knaeckebrot mit Scheibenkaese, scharfen Peperoni, Chillisauce, Cockteiltomaten und Kornflakes als Nachspeise) los Richtung Sueden.
Raus aus Perth durch kleinere Orte wie Busselton (wo wir einem Beachvolleyballturnier beiwohnten und uns den beruehmten 2km langen Landungssteg zumindest von weitem ansahen) und vorbei an Weideland mit Kuehen und Pferden, die, sehr zu unserer Freude, hier hinter Gittern leben (dort, wo sie auch hingehoeren!).
Das Gebiet im Suedwesten Australiens um Magret River und Augusta ist bekannt fuer seine guten Weine. Weinprobe gabs keine fuer Regy, weil die Jula keinen Wein mag und allein wars Regy dann auch zu bleod. Man kann aber sagen, dass einige der guenstigen Rotweine ausm Liquor Store wirklich gut sind.
Die Landschaft hier unten ist wirklich ein Traum und ein riesen Gegensatz zu der Wueste aus der wir gerade kamen. Die Strasse fuehrte durch Waelder
und vorbei an Weinbergen.
Gegen Abend erreichten wir den suedlichsten Zipfel von Westaustralien. Hier steht, wie hingemalt, ein Leuchtturm. Nach einem superschoenen Sonnenuntergangsspaziergang am Hamelin Bay haben wir am Campingplatz dort uebernachtet zwischen grossen Baeumen und in Gesellschaft grauer jammernder Voegel (die Regy in der Frueh um 6 Uhr verflucht hat, weil diese aufm Schlafzimmerdach eine Art Rhythmustanz auffuehrten).
In dieser Nacht haben wir zum ersten Mal richtig gefroren und alles angezogen was der Koffer so hergab (euer Mitleid haelt sich wahrscheinlich in Grenzen).
Auf dem Weg nach Albany, am naechsten Morgen, fuehrte die Strasse durch traumhafte Waelder aus hohen verwinkelten Baeumen und durch huegeliges Land.
Der Sueden ist wirklich sehr schoen (ausserdem mit 27 Grad tagsueber echt angenehm) und wenn wir das vorher gewusst haetten, dann waeren wir wohl keine 6 tage lang in Coral Bay auf der faulen Haut gelegen. Aber gut, hinterher ist man immer schlauer!!]]>
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/31_01_10/Wir_frieren_auch/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/31_01_10/Wir_frieren_auch/Perth: Endlich wieder Zivilisation
Wir muessen das Auto am 4.02. in Perth abgeben, haben aber eigentlich (auch wenns in Perth alles gibt was das Herz begehrt, also fast alles) keine Lust 6 Tage hier rumzusitzen und haben deswegen beschlossen morgen weiter runter Richtung Sueden zu fahren. Da gibts nochmal schoene Landschaft zu sehn (Weinberge, Straende und riesige Eukalyptuswaelder in denen man auf Bruecken oben in den Kronen spazieren gehn kann).
Bis bald
Die Schneewanten]]>
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/29_01_10/Endlich_wieder_Zivilisation/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/29_01_10/Endlich_wieder_Zivilisation/North Hampton: Schlangengrube?
Auf der Fahrt war wieder hardcore schwitzen angesagt und in Cannervon fuellten wir unseren Chlorwasservorrat in unsern Waschwasserkanister um und kauften uns das gute "guenstige" Trinkwasser ausm Supermarkt mit Plastikgeschmack (schmeckt trotzdem besser als das andere). Aufm Highway haben wir natuerlich wieder viele stinkende Tierkadaver gesehn. Die locken ja immer die (komisch singenden autralischen Raben an) aber diesmal waren auch dreimal riesige Adler dabei. Wir haben noch nie so grosse Adler in echt g gesehn die sind fuenfmal so gross wie die Kraehn daheim. Das ist schon super wenn die dann ihre riesigen Fluegel ausbreiten und abheben. Ich glaub fuer so ein Kaliber wuerde die Jula von der Groesse her als Beutetier durchgehn.
In North Hampton (ein kleiner Ort aus richtigen Steinhaeusern) war es dann schon dunkel als wir ankamen. Am Campingplatz wurden wir supernett empfangen. Ein Ehepaar stand winkend und gestikulierend da und wir dachten uns schon von weitem die ham auf jeden Fall einen sitzen. War aber echt witzig sie hatte ne Fahne vom andern Stern und war schwer bemueht nicht zu lallen. Dabei haben wir festgestellt, dass man betrunkene Australier viel leichter verstehn kann. Hat aber ne Weile gedauert bis wir kapierten das sie uns was von "Pink Lakes" erzaehlen wollte und nicht von den "Pinnecales" (wo wir ja schon waren). Das war ein richtig netter Abend in der Campingplatzkueche. Die Nacht war leider nicht besonders erholsam. Der Campingplatz liegt naemlich direkt neben ner Brummistrasse (das sind sog. Strassenzuege ca. doppelt so lang wie unsere LKWs). Manche von denen haben sich so angehoert als wuerde der Christoph Muenchen neben dem Auto landen.
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http://www.mymapblog.com/schneewantour10/28_01_10/Schlangengrube~que/
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/28_01_10/Schlangengrube~que/Coral Bay: David gegen Goliat bzw. Jochen gegen Haiko
Unsere Lieblingsbeschaeftigung war es natuerlich auf der faulen Haut zu liegen und braun zu werden, uns in dem ca. 2 km grossen Ort soweit auf und ab zu bewegen wie gerade noetig (blos kein fett verbrennen!), was bedeutete vom Strand zum Campingplatz, Campingplatz - Bad,Campingplatz -Supermarkt zu kriechen.
Klingt spannend,gell?!Ja,aber das beste kommt ja noch.
Julas neu entdecktes Hobby war es naemlich andere Menchen auf die plumpesten Arten anzusprechen, die da waeren :"Wir kennen uns schon, gae?!" oder "Habt ihr auch vorne eine Dulle im Auto?", woraufhin Sie ihre Geschichte mit dem totgefahrenen Kangaroo wieder aufleben lassen konnte (ist auch eine Art,damit klar zu kommen aus psychologischer Sicht...Sprachtherapie eben um Dinge zu verarbeiten).
Dieses neugewonnene Hobby betrieb sie fast den ganzen Aufenthalt ueber in Coral Bay, bis Regy ihr nur noch ein Ultimatum stellte:"Noch 2 mal...dann ist s vorbei mit der Freundschaft!Du kannst nicht immer irgendwelche Leute anschleppen!" Aber es war auch wirklich so...Regy lag teilweise auf unserer Schlafmatratze ganz friedlich wie ein Bambi im Gras,kaute Kaugummi und las ihr Buch, da hoerte sie von weitem wie Jula schon wieder zu irgendwelchen Fremden Kontakt aufbaute und im Hintergrund lief die Geschichte mit dem Kangaroo immer&immer wieder ab(manchmal auch in verschiedenen Sprachen,aber immer die selbe Story).Das strapazierte Regys Nerven schon erheblich, bis sie ihr "Ich toete JEDEN Menchen Gesicht" aufsetzte.Irgendwann nahm dann das Hobby auch etwas ab, denn unsere Nachbarn bestanden hauptsaechlich aus Franzosen :( und Schwaben, die eine Art hochentwickeltes Schwaebisch sprachen(in unserer Welt zumindest), was in Wirklichkeit eine Mischung aus Hollaendisch & Schweizerisch war. War uns aber auch egal...fuer uns waren es Schwaben!Ausserdem unsympathisch!
Doch ein Geselle blieb die ganzen 6 tage ueber in Coral Bay an unserer Seite( mehr oder weniger) wieder ein Jula "Fang" : Manuel.
Dieser Manuel ist gegen Ende 20, Biolehrer, der seit einigen Jahren keine Lust mehr auf Deutschland hat (solche crazy Leute trifft man hier andauernd!)und deshalb mal durch Indien gereist ist, Equador, Argentinien usw....ein richtiger Backpacker eben, der, scheinbar aus seiner mittlerweile gewonnenen Einsamkeit heraus, jedem stundenlang die Geschichte von seiner grossen Liebe und dem toten Kangaroo ans Bein bindet. Ihr koennt euch vorstellen, wie gross darueber Regys Freude war.Am liebsten haette sie Jula gegen Manuel ausgetauscht, v.a. nachdem er uns sein "Reich" vorgestellt hatte.(Jetzt alle aufpassen, die sich denken, dieser Manuel sei ein cooler Hund und macht es richtig.)Wir betraten einen stockfinsteren, kurz vor der Zersetzung stehenden Wohnwagen, in dem seine Mitbewohner(Ratten,Maeuse,Kakerlaken) gerade ueber sein "Bett" fangen spielten und der zusaetzlich noch den sehr eigenen Raeucherstaebchen-Duft "Urinella - Flavour" trug. Da KANN man ja auch nur neidisch werden!!Also bitte!Wozu Ansprueche haben, wenn man DAS haben kann. Regy&Jula standen auch nur da...ganz blass vor Neid. Kurz spielten sie mit dem Gedanken, ihren Wickal gegen dieses Spa-Paradies zu tauschen, aber ging leider nicht...der Flug von Perth nach Cairns war ja schon gebucht und leider war der Wohnwagen (komischerweise eigentlich,finden wir)nicht mehr soweit fahrtauglich um nach Perth zu kommen.Schade....wie ihr euch jetzt sicher denken koennt, war dann erstmal die gute Laune dahin. Aber da wir ja nicht verwoehnt und anspruchsvoll sind, gaben wir uns eben mit unserem Wickal weiterhin zufrieden.
Urspruenglich wollte der Manuel mit uns ja zum Fischen gehen, doch leider ist er nicht mehr so oft bei uns aufgekreuzt. Bestimmt hatte er Angst, wir wuerden ihm seinen Wohnwagenschluessel(der gar nicht existiert)abnehmen oder ihn fragen,ob wir die restlichen Tage bei ihm wohnen koennten. Jedenfalls begegneten wir ihm leider immer nur noch fluechtig(auf dem Weg vom Campingplatz zum Supermarkt , woanders kann es ja kaum gewesen sein)....also war's nix mit 'm Fischen. Regy war zwar sehr bestuertzt darueber, aber der "Jack" half uns nochmal, den ein oder anderen Abend, ueber diese Wunde hinweg.
Ausserdem hatten wir ja auch noch ein paar Mitbewohner im Wickal. Die suessen Sum-Sum-Wesen namens Fliegen. Zu hunderten tummelten sie sich an so manchem Morgen gerne in Regys&Julas Gesicht um sie liebevoll wachzukuessen wie bei Dornroesschen oder ihnen im Chor ein Lied zu summen..."Guten Morgen, Guten Morgen,guten morgen Sonnenschein....".Aber da Regy und Jula,wie ihr wisst, ja nicht auf der Brennsuppn daher gschwomma san, wollten sie irgendwann dafuer natuerlich auch Miete haben. Mit im Auto schlafen, teilweise auch ein paar Kilometer mittrampen und nix zahlen...auf so Schmarotzer haben wir dann auch keine Lust. Leider waren die Fliegen nicht dazu bereit auf unsere Forderungen einzugehen und somit blieb nur noch eines...quasi ein klebender "Tuersteher"(wie ihr auf den Bildern sehen koennt).Dann war 's vorbei mit dem Gesumme.
Am 5.Tag beschlossen Regy&Jula dann doch mal einen Spaziergang zu machen, denn es war ja schon viel zu lange her, dass die beidem ihrem Lieblingshobby gefolgt sind: Mittagshitzenwandern!!
Gesagt getan....12 Uhr, die Sonne steht im Zenit, genau ihre Zeit!!!Wie bisher immer gehabt , glitten sie elfenartig und engelsgleich ueber kleine Felsen an der Kueste entlang und genossen die Umgebung.
Bis sie Zeuge eines einzigartigen Naturschauspiels wurden. Da war nichts mehr, nur noch Wildlife, Regy&Jula.....Spannung pur. Im Meer konnte man sehr gut vom Ufer aus beobachten, dass an dieser Stelle sogenannte Schwarzspitzen-Riffhaie brueteten und ihre Jungen aufzogen. Manche von ihnen waren bis zu 1,50m lang. Knappe 800m von dem Badestrand entfernt konnte man nun Zeuge eines Wildlife-krimis werden.
Relativ weit im seichten Wasser befand sich unser Rochen Jochen(der wg.seiner blauen Punkte auf orangener Haut aussah,als haette er Akne).Vielleicht 3 Meter weiter im tieferen Gewaesser sah man den Hai Haiko(eigentlich wollten wir ihn Harry nennen, aber Haiko gefiel uns dann besser)seine Bahnen ziehen und man hatte auch das Gefuehl, als wuerde er den Jochen anvisieren.Regy&Jula waren natuerlich mitten im Geschehen, gerade war die Kamera an(Jula und Regy standen viell.mit den Fuessen gerade so im Wasser), nahm Haiko Anlauf und griff Jochen an. Haiko war so weit einfach AUS dem Meer ans Ufer "gesprungen"und Jochen noch weiter(er sass sozusagen auf dem Trockenen), dass man einfach seinen Augen nicht mehr trauen konnte!(Auf den Bildern seht ihr alles genau)Wirklich genial!BESSER als im Fernsehen;)
In diesem Fall gewann Jochen, denn als Haiko bemerkte:"ohoh...ich bin zu weit draussen", nahm Jochen nach kurzen Startschwierigkeiten seinen Fluchtplan in Angriff und innerhalb von Sekunden verschwand er im tiefen Ozean.
JETZT koennt ihr neidisch sein ;-D Wir sparen uns einfach in Zukunft saemtliche Aquarien und Wildlifeparks und gehen lieber in der Mittagshitze weiterhin spazieren!]]>
http://www.mymapblog.com/schneewantour10/27_01_10/David_gegen_Goliat_bzw~dot_Jochen_gegen_Haiko/
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