Warning: session_start(): open(/var/lib/php5/sessions/sess_0d98c6f4a197927a305e8668912cb814, O_RDWR) failed: No space left on device (28) in /var/www/html/index.php on line 4

Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /var/www/html/index.php:4) in /var/www/html/index.php on line 4
myMapBlog.com - html/aotearoa
 

Abschied, Souther Scenic Route, Milford Sound

07.June 2017 - Te Anau


Kia Ora :)

Wie es die Zeit nun doch wollte kam der bevorstehende Abschied. Emma blieb in Christchurch und ich machte mich auf Richtung Süden.
Der Abschied war schnell getan. Wir sehen uns ja in Auckland nochmal, dann aber mit Herzdame Annabel.
Dennoch muss an dieser Stelle gesagt sein, dass ich gern mit Emma zusammen gereist bin. Klar, es war nicht immer alles Gold was glänzte. Nach nun 8 Monaten rund um die Uhr aufeinander hocken (teilweise auf kleinstem Raum) kennt man eben die Macken des jeweils gegenüber ganz gut und weiß was einen zur Weißglut bringt. Trotzdem hatten wir, denke ich, jede Menge Spaß zusammen!!

Bevor ich abreiste hätte ich via Facebook einen Aufruf gestartet, ob jemand von Christchurch mit Richtung Bluff und anschließend nach Te Anau wolle. Daraufhin hat sich Pia und Charleen bei mir gemeldet. Schub die Wub ging die wilde Fahrt los.
Pia habe ich von Chch bis nach Dunedin mitgenommen. Gebraucht hat sie einen Lift da sie ihr Auto leider zu Schrott gefahren hat. Ihr ist allerdings, außer ein paar kleinen Schürfwunden nichts weiter passiert. In Dunedin dann fliegender Wechsel der Beifahrer. Pia raus, Charleen rein.
Mit ihr war ich anschließend 3 Tage zusammen unterwegs. Wir hatten vorher ausgemacht, dass wir von Dunedin aus die Southern Scenic Route Richtung Bluff fahren. Gesagt getan. Erste Rast machten wir in Milton. Ein Örtchen mitten im nirgendwo; jedoch mit einem Hostel. Dieses war geführt von einem Schweizer.
Betten belegt ging es auf and essen machen. Was sich schwieriger gestaltete als erdacht. Charleen konnte die Frage ob sie den Umgang mit einer beschichteten Pfanne kenne, nur mit nein beantworten. So kam es dazu das er ihr das Essen kochte. Der Abend endete in philosophischen Gesprächen über die zahlreichen Religionen der Welt und welche denn der goldene Weg sei.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf weiter Richtung Bluff, mit Zwischenstopps am Kaka Point, Nugget Point, McLean Wasserfall und dem Slope Point. Dieser ist der südlichste Zipfel der Südinsel, wollte ich mir nicht entgehen lassen (obwohl wirklich nicht viel zu sehen ist).
Auf den letzten Metern nach Bluff fand Charleen noch einen Eintrag bei Facebook, der besagte das die Südlichter an diesem Abend besonders stark zu sehen sein sollen. Kurzerhand beschlossen wir, nachdem wir im Hostel eingecheckt waren, auf den Bluff Hill zufahren um zu sehen was man sehen sollte. Und tatsächlich... ich/wir kamen in den Genuss Südlichter zu sehen. Etwas faszinierenderes gibt es glaube nicht.
Zurück im Hostel nahm der Abend ein süffiges Ende! Waren wir anfangs noch die einzigen Gäste, waren jetzt noch drei Fischermänner eingetrudelt. Sie luden spontan zum Whiskey trinken ein, und naja ich kann ja so gut nein sagen :D !
Am nächste Morgen dann ging es mit etwas wenig Schlaf und auch sicher noch nicht 0,0 auf nach Te Anau. Te Anau sollte mein Ausgangsort zum Sagen umwohnende Örtchen Milford Sound sein.
Zuvor kochte ich mir erstmal was, nach einem ordentlichen Umtrunk hat jeder Kohldampf! So stand ich da, mich wundernd warum der Reis nicht anfangen wollte zu kochen (ich hatte die falsche Platte an), als mich ein Mädchen (21) fragte ob ich denn schon in Milford Sound war. Ich entgegnete ihr, dass ich morgen fahre und ob sie einen Lift brauche. Darauf sprang sie an und wir verabredeten uns für den nächsten Morgen. Die Nacht im Zimmer war eine der etwas anderen Art :D ! Weil? Naja... Charleen, ein weitere Junge und eine weiteres Mädel waren mit am Start. Als das Licht ausging hatte ich schon tief und fest geschlafen. Auf gewacht bin ich etwas später durch das Kichern von Charleen und den anderen Typ. Und dann hörte ich es! Meine Fresse!!! Das Mädel hat geschnarcht da wird selbst Banane oder Rich eifersüchtig. Ich drehte mich rum und konnte glücklicherweise zeitnah weiter schlafen. Ich bekam nur mit wie die anderen zwei versuchten sie zu wecken: Licht anmachen und später mit Flip Flop bewerfen hat jedoch nichts eingebracht! Sowas hab ich echt noch nicht gesehen... gehört :D !
Am Morgen traf ich dann das Mädel vom Vorabend. Ich wusste nichts über sie, nur das sie mit nach Milford Sound wolle. Auf der Fahrt kam heraus das sie Kelcy heißt und aus dem US amerikanischen Bundesstaat Minnesota ist. Wir verstanden uns gut und hatten jede Menge Spaß. Dies galt für beide Fahrten und auch beim Kajak fahren, wozu ich sie überredet hatte! Gelohnt hat es sich alle mal! Milford Sound hat sich von der besten Seite gezeigt. Und das ist nicht Sonnenschein! Leichter Nieselregen und Wolken vergangene Berge, die direkt aus dem Wasser auftauchten! Ein absolut mystischer Ort den jeder Neuseelandreisende sehen sollte!! Während den 5h auf dem Wasser haben wir neben den Bergen auch noch zahlreiche Meeresbewohner gesehen. Dazu zählten Delphine (eine ganze Herde, sicher 20 Stück; direkt unterm Kajak; man das war geil!), Robben (nein nicht Arjen), Tunfisch (die Prachtkerle waren laut Aussagen des Guids so um die 50-70kg schwer, diese Art kann aber wachsen bis zu einem stattlichen Gewicht von 0,5t) und später gesellten sich an der Werft noch ein paar Haie! Lediglich 1,5m groß und von der ungefährlichsten Art die existiert... aber Hai ist Hai!
Anschließend stand für mich die Fahrt nach Picton an, zuvor ließ ich Kelcy in Te Anau raus. Die gute hat ihre Trinkflasche im Auto vergessen, heißt wohl für mich das ich mal nach Minnesota muss :) !jedenfalls hatte ich Depp die Fähre für den nächsten Tag 8:00 Uhr gebucht.
In Milford Sound sind wir nachmittags 14:45 Uhr abgereist. Was soll ich sagen? Früh um 7:00 Uhr war ich pünktlich zum Einchecken an der Fähre. 16h Auto fahren in einem Ritt, 1300km und dann Fähre fahren, geilon! Muss ich nicht nochmal machen :D !

Wie es weiter geht im nächsten Beitrag!

Cheers Tobi