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Weekend in Wilsons Promotory

26.September 2008 - Wilsons Promotory


Mit etwas Verspätung hier jetzt ein kurzer Bericht zum Wochenende in Wilsons Prom. Wie ihr
auf der Karte ungefähr erkennen könnt ist Wilsonst Prom südöstlich von Melbourne und ist so
der südlichste Punkt Australiens. Wilsons Promotory (wie er eigentlich heißt) ist ein
Nationalpark und liegt circa 3 Autostunden von Melbourne weg.
Sylvain, Christian und Frank (die vorherige "Besetzung" unseres Hauses) haben das Wochenende
als gemeinsame Abschlussfahrt geplant, bevor es für Sylvain und Christian wieder in die
Heimat zurück geht und netterweise (hat mich wirklich sehr gefreut) haben sie mich gleich
mal mitgenommen. So war mein zweites Wochenende in Australien schon gleich ein super
Ausflug.
Wir haben uns Freitag Abend noch ein Mietauto geholt, ich hab ein Surfbrett ausgeliehen und
nen Neoprenanzug gekauft und dann gings mit Campingzeug und 4 Surfbrettern auf dem Dach
Richtung Süden.
Auf der Fahrt zum Nationalpark haben wir angehalten (war mittlerweile dunkel) und uns auf
die Suche nach Kängurus gemacht. Wir hatten Glück und im Schein unserer Taschenlampen haben
wir dann wirklich 3 Stück gesehen. Eins sogar mit Joey (Kind vorne im Beutel). Ich hab mich
natürlich total gefreut. Die sind größer als ich gedacht hätte und gar nicht so wahnsinnig
scheu gewesen. Fotos hab ich leider keine zum reinstellen, weils zu dunkel war. Nach ca. 3
Stunden sind wir dann im Nationalpark angekommen und haben noch Zelte aufgebaut und sind
dann gleich schlafen gegangen. Samstag nach einer relativ kalten Nacht und einem ausgiebigen
Frühstück gings dann gleich zum Surfen. Am Squeaky Beach (der Sand quietscht dot ganz
lustig, wenn man drüber schlürft) haben die Wellen super ausgeschaut und wir haben uns auch
fast den ganzen Tag dort ausgetobt. Ging unerwartet gut bei mir, das Aufstehen klappt schon
relativ oft. Nur an dem Fahren danach, muss ich noch bisschen arbeiten. ;-)
Bei den ca. 13 Grad Wassertemperatur war es dann doch irgendwann ganz schön kalt und ich
muss zugeben, ich habe ganz schön gefroren. Nachmittags, nachdem wir genug gesurft sind sind
wir noch auf einen Berg (immerhin 500 Meter) gestiegen. Vor dort war der Ausblick über die
verschiedenen Strände echt atemberaubend. Ich werd auch gleich ein Foto noch reinstellen. In
der langsam untergehenden Sonne haben wir dann noch ein kleines Fotoshooting gemacht und
sind dann an den Campingplatz zurück. Dort haben wir dann gemütlich gekocht und gegessen. Zu
unserer Freude sind dann auch wirklich wenige Meter neben uns Wombats durch die Gegend
gelaufen. Und Opossums waren auch viele unterwegs. An Tieren mangelts hier also auf keinen
Fall. Nachdem wir gut gespeist und ein paar selbstgebraute Bier genossen haben, sind wir
dann recht erschöpft schlafen gegangen.
Sonntags gabs nochmals ein gutes Frühstück und dann ging die lange Suche nach einem
geeigneten Surfstrand los. Der Wind hats nicht einfach gemacht und die Wellen waren überall
ziemlich durcheinander, was es schwer macht, eine zu erwischen und vor allem dann zu reiten.
Wir haben uns erst an den Strand gelegt und ein bisschen gedöst und wollten schon fast
wieder heim fahren, aber Sylvain wollte dann doch noch mal ins Wasser. Also Boards wieder
vom Auto runter, in den Wetsuit rein und runter an den Strand. Es hat aber echt nochmal
Spass gemacht. Die Jungs hattens teilweise sehr hart raus aufs Meer zu kommen, weil so hohe
und viele Wellen reinkamen. Mir hats getaugt, weil ich momentan eh noch vorne im Weißwasser
übe und ich hatte da meinen Spaß bei den ganzen Wassermassen.
Irgendwann waren wir von dem ganzen Paddeln aber doch erschöpft genug, so dass wir nach
einem zwar kalten, aber total tollen Wochenende wieder nach Melbourne gefahren sind.

Ach ja, es war das erste mal, dass ich im Auto bei Linksverkehr mitgefahren bin, aber man
gewöhnt sich relativ schnell dran. Nur manchmal ist es beim Abbiegen etwas komisch. ;-)