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Tage in Tokio

23.September 2012 - Tokyo


Hallo Leute.

Lange ist es her, doch jetzt bin ich am Flughafen in Abu Dhabi, habe 22 Stunden Aufenthalt und schreibe deshalb rückwirkend mal bisschen was über meinen weiteren verbleib in Japan.

Nachdem Anne, Christina, Marco und ich eine Nacht in Nikko verbracht hatten, sind wir am 20.Sep nach Tokio gefahren um dort auch wieder Tim anzutreffen. Da mit dem angebrochenen Tag nicht mehr viel anzufangen war und wir abends nicht sinnlos rumhängen wollten, haben wir uns entschieden ein Footballspiel im TOKYO DOME anzusehen. Die Tokyo Pirates gegen die Bulls. Wir saßen natürlich in der Pirates-Fankurve. ;-) Es war relativ leer, aber die Stimmung und die Cheerleader war(en) trotzdem gut. :-D
Am nächsten Tag (Fr) wollten wir uns mal Sumo zu Gemüte führen. Dafür sind wir zu um 9 zur Sumohalle gefahren um uns Karten zu kaufen. Sumo ist in Japan nicht nur ein Tunier, sondern eher eine ganze Tageszeremonie. Das gesamte Program ging von um 11 bis ca. 19 Uhr. Es beginnt mit irgendwelchen kleineren "Vorkämpfen" und Stuff und Zeug... was wir alles nicht wirklich komplett mitverfolgen wollten. Wir sind erst gegen um 1 zur Veranstaltung zugestoßen und selbst da war die Halle noch fast leer. (Also das Vorgeplänkel guckt sich kaum ein Japaner an - die meisten waren Ausländer.) Anne und ich haben uns vormittags in der Nähe unseres Hostels in Asakusa noch eine Tempelanlage und eine Einkaufsstraße angesehen (geht quasi in einander über).
Allgemein ist es erstaunlich, wie nah in den Großstädten in Japan Traditionelles und Modernes steht.
Also ab um 1 dann immer noch Vorkämpfe, eher schlecht in der Ausführung. ;-P Aber schön zum Entspannen und sich erst mal hineinfinden in den Ablauf. Die Kämpfe selbst dauern ja meistens nur 5-15 Sek., aber die Vorbereitung, wie die beiden Kämpfer sich mehrmals voreinander aufbauen und dann doch wieder zum Salzfässchen gehen und noch bisschen "posen" dauern immer um die 2 Min. (bei den Profis sogar noch länger.)
Naja, mit der Zeit füllte sich die Halle, die Kämpfer wurden professioneller und es war auch echt richtig spannend. Wir haben teilweise voll mitgefiebert... 8 Sekundne lang. War schon schön und wir haben eine Suppe dort gegessen, die wohl auch die Sumoringer immer zu essen bekommen, damit sie so "kräftig" werden. Also wir sind zum Glück nach einer Suppe nicht fett geworden.
Abends wollten wir dann mal in Tokio weggehen... also Tanzen. GROSSER Nachteil in Tokio ist: von 12 bis 5 fahren keine U-Bahnen. Das heißt, wenn man einmal auf der Piste ist, muss man bis um 5 durchziehen um nach Hause zu kommen, oder man sitzt auf den Subwaytreppen vor dem Rolltor, bis dieses aufgeht - so wie wir. -.- Soviel zu diesem Abend, ich will das jetzt nicht weiter ausführen.
Samstag haben wir entsprechend einen ganz entspannten gemacht... ausgeschlafen... Tim, der arme, musste leider sein Hostel wechseln (auf eigenen Wunsch), was aber hieß, dass er sich um 10 aus dem Bett quälen musste. :-D
Irgendwann zwischen Nachmittag und Abend sind wir dann noch Okonomiyaki essen gegangen. Ich hatte schon mal davon geschrieben, da brät man sein Essen selber am eigenen Tisch an. Viel mehr war an dem Tag dann auch nicht mehr los. - FALSCH. Wir sind abends noch in die "Electric City" gegangen und haben im SEGA-Gebäude noch bisschen Sachen gezockt. War halt sowas wie eine Spielehalle.
Was Sonntag war, kann ich mich kaum noch erinnern, weil Anne die Fotos hat. Ach nee, die hab ich ja..
Ok, also Sonntag waren Anne und ich alleine unterwegs. Wir waren erst am Bahnhof wegen Tickets nach Kyoto, da es auf die übelste Art geregnet hatte an dem Tag, haben wir uns noch in einer unterirdischen Einkaufsstraße aufgehalten. In Tokyo (und auch Kyoto) ist sooo viel unterirdisch - kilometerlange Gänge und Läden und Zeug.
Anschließend waren wir noch auf dem Rathaus, was für ein Rathaus unglaublich hoch ist, komplett verglast und mit 2 Towers. Dann waren wir noch im Toyota Showroom. Da konnte man mit Simulatoren fahren, Autos sehen, Spiele spielen. Zum Schluss gings noch zum Sony Haus. Da konnte man mit technischen Geräten rumspielen, das neue Tablet von Sony sehen, Kameras, Kopfhören, Fernseher.. das ganze Programm. UND es war gerade Michael Jackson Ausstellung. ;-) Was auch immer das mit Sony zu tun hat.

Das war der erste Part in Tokio. Dann bin ich mit Anne nach Kyoto gefahren... darüber dann mehr im nächsten Beitrag.

Bis dann.