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Zimmerservice

06.December 2016 - Jindabyne


Wir verrichten wieder unser Geschäft, bzw. sind wir zurück in Diesem. Frei nach Thin Lizzy "The boys are back in town" Donald Trump wurde zum Präsident der USA gewählt und auch uns stand der nächste Schritt auf der endlosen Karriereleiters Australiens bevor. Fast identisch von Bedeutung und Wichtigkeit für die Bevölkerung der Welt bzw. Australiens fanden wir ein neues Jobangebot, nur lächerliche 2 Stunden von Canberra entfernt. Die Auswirkungen dieser neuen Chance nach 2 wöchiger Arbeitsabstinenz waren deutlich spürbar, so legte der DAX um drei Prozentpunkte zu, der australische Dollar verbesserte sich auf 0.669Euro. Einzig und allein der Essenpreis im Ruppendorfer Lagerhaus trotzte diesen Schwankungen. Nach einer Nacht am Central-Bahnhof Sydney, mit genug verrückten Leuten und dem Potential für einen durchgeknallten Wanderzirkus, erreichten wir nach 24 Stunden unterwegs sein, endlich unser neues Ziel, den kleinen Ort Jindabyne. Nach Begrüßung der Chefin und der ersten Nacht im eigenen Appartement, ging es am Dienstag los. Hier stellten wir bereits nach wenigen Stunden fest, sollten wir hier nicht durchhalten, ist wohl kein Job in Australien gut genug für uns...
Wir verbesserten uns stark im Bereich Arbeitsumfeld und Tätigkeiten...so wurde aus Schafscheiße im Gesicht, Menschenscheiße im Klo, aus Schafshaaren wurden Schamhaare, aus Fett entfernen wurde Betten machen lernen und statt Mastvieh gab es hier Wifi ( an dieser Stelle beim Reimen mithelfen) Aber kommen wir lieber zum Punkt.
Wir sind jetzt die neuen
Zimmermädchen für die Lantern Appartements in den Snowy Mountains von Australien. Wir keepen das House. Schwarzes figurbetontes Kleid, dazu eine weiße Rüschenschürze, eine kleine weiße Haube, die Haare zum Dutt geformt und das ganze abgerundet mit weinroten Lippenstift. So oder so ähnlich sah die Stripperin bei American Pie 3 aus...Wir tragen stattdessen Nicki und kurze Hosen. Die Arbeitszeiten sind unverschämt gut, von 9 Uhr früh bis 16:30 Uhr. Satte 7 Stunden für nen Stundenlohn von dreiundzwanzigkdollarvierunddechzig. Außerdem haben wir eine sehr witzige Fahrerin und Kollegin die uns täglich zur Arbeit bringt und mich meinen fantastischen Musikgeschmack im Auto ausleben lässt.
Was gibt es sonst noch so außerhalb des Arbeitsalltags zu entdecken. Man kann hier für 5 Dollar den ganzen Tag Tennis spielen. Es gibt hier einen großen See vorm Haus (200m Luftlinie) 2 min bis zum Supermarkt und zahlreichen Restaurants, dazu die wunderschöne Natur und Umgebung, die zum Wandern und Klettern einlädt. Das Wetter ist auch fantastisch, nur könnte sich am Wochenende mehr Jugend blicken lassen. Ich mein, wenn ich wenig Leute treffen will, geh ich nach Beerwalde zur Disco.

Ach nochwas. Diese Woche gab es ein leckeres BBQ bei den Chefs, weil unsere asiatische Kollegin Hannah nach knapp 2 Jahren das Staubsaugen aufgibt. Fazit des Abends: Wenig Bier im Haus, da half auch nicht die 5.8% Umdrehung pro Flasche, zum Glück wartete Zuhause der Notvorrat. Sehr gut gegessen, spaßige Stimmung, nette Leute und ne geile Aussicht.

Diesen Beitrag widmen wir dem Feierabendretter Hollandia.