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doch noch in den Westen...wenn auch nur kurz

12.August 2015 - Perth


Perth - Minieinblick in den Westen Australiens, Endspurt

Das Gefühl von Westaustralien überhaupt nichts gesehen zu haben hat mich gegen Ende meiner Reise dann doch irgendwie gewurmt und deswegen habe ich super spontan einen Flug aus Cairns nach Perth gebucht, um dort wenigstens noch für 5 Tage soviel wie möglich zu erkunden.
Leider habe ich versehentlich ein Hostel gebucht, welches nicht so wirklich im Zentrum von Perth lag und somit musste ich täglich circa 25 Minuten laufen um in die Stadt zu gelangen( the witchs hat). Hier verbrachte ich auch die zwei schlimmsten Hostelnächte meines Lebens, denn ich hatte mir ein Bett in einem "mixed dorm" gebucht und war alleine in einem 6er Zimmer mit einem circa 30 jährigem, sehr korpulenten Bauarbeiter, der nicht nur geschnarcht hat wie ein Wildschwein sondern definitiv auch so gerochen hat. Außerdem hatte er beim Schlafen eine Bibel auf seiner Brust liegen und hat ganz wirres Zeug geredet und zwischendurch geschrien und gestöhnt. Das wurde mir nach 2 Nächten dann auch zu gruselig, deswegen habe ich in ein 12 bed mixed dorm gewechselt, zwar trotz größerem Zimmer den gleichen Preis gezahlt, aber supernette Menschen kennengelernt und ruhige Nächte verbracht.

Perth ist die viertgröße Stadt Australiens und in der Stadt selbst gibt es schon Vieles zu entdecken.
Außerdem habe ich eine Bustour in die Pinnacles desert im Namburg Nationalpark am Samstag gebucht, die hat sich wirklich gelohnt. Riesige, verwitterte, wunderschöne Kalksteinsäulen soweit das Auge reicht. Wir haben auf der 5 Stündigen Autofahrt ein paar schicke Stops gemacht, inklusive der Möglichkeit Sandboarding zu machen (das macht abgefahren viel Spaß :) ). Zweimal sind wir in einem Nationalpark angehalten um Kangurus und Koalabären zu bewundern, das war ganz witzig denn viele Leute im Bus hatten auf ihrer ganzen Australienreise weder Koalas noch Kängurus gesehen bzw hatten überhaupt nur 1 oder 2 Wochen Zeit in Australien. Die Begeisterung war dementsprechend groß und dutzende an Fotos wurden geschossen, während ich daneben stand und es garnicht mehr so besonders fand die Tiere im Nationalpark zu sehen. Es war viel schöner bei unserem Roadtrip zur Dämmerung aus dem Autofenster zu schauen und hier und da ein paar hüpfende Kollegen zu entdecken. Aber ich erinnere ich mich noch gut an meine eigene Begeisterung damals auf dem Weg nach Phillip Island im Nationalpark: Kängurus, Koalas, Wallabys, Wombats... am Anfang ist es echt etwas ganz besonderes.

Am Sonntag bin ich zusammen mit Katy aus Amerika mit der Fähre nach Rottnest Island gefahren, ein Tagesausflug. Die Hauptattraktion der Insel sind die sogenannten Quokkas, die kleinsten Kängurus der Welt. Unglaublich süß und erstaunlich zutraulich! Und ein Touri-Trend, bei dem ich dann auch mal mit gemacht habe ist es ein "Quokka selfie" zu machen, weil die Kurzschwanzkängurus auf Fotos total zufrieden und glücklich gucken.
Wir haben uns auf der Insel Fahrräder und Schnorchelsachen geliehen und hatten insgesamt einen superschönen Tag.

Kurz vor meiner Heimreise hatte ich nach 6 Monaten des Reisens das Gefühl ich müsste mir nochmal was gönnen und eine kleine "Beauty session" mitmachen um nicht so ganz verwahrlost Zu Hause anzukommen. Größter Fehler meiner Reise. Die nette Dame im Salon meiner Wahl zupfte mir die Augenbrauen und auf meine Anweisung mir diese etwas dunkler zu färben ?aber immer noch so dass es natürlich wirkt? färbte sie mir die Augenbrauen schwarz.
Ich weiß bis heute nicht wie man auf die Idee kommt einem blonden Mädchen (wirklich blond! Von der Sonne und vom Salzwasser geblichen) pechschwarze Augenbrauen zu färben. Natürlich habe ich trotzdem den vollen Preis gezahlt und bin danach noch zu 2 weiteren Frisörsalons gelaufen, völlig verzweifelt, und habe Unmengen an Geld bezahlt. Nach 3 Blondierungen gab ich dann auf, trotz rot-bräunlichem Endergebnis.

Die letzte Nacht wollte ich dank dem teuren Augenbrauen-dilemma nochmal das Hostelgeld sparen und habe stilecht am Flughafen in Perth geschlafen. Dank einer sehr freundlichen Reinigunskraft konnte ich mitten auf einem Flur auf dem Weg zu irgendwelchen Büros schlafen, Dingo-Deuter, mein treuer Begleiter, als Kissen. Mitten im Flughafen selbst wäre es viel zu hektisch gewesen, ich hätte wahrscheinlich kein Auge zubekommen. Und um 6 Uhr morgens ging dann mein Flieger. Zurück nach Deutschland, zurück nach Hause.