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fullmoon down under

29.November 2010 - Magnetic Island


Sa., 27.11.

Nach ein paar Tagen in Townsville haben wir unser nächstes Ziel - Magnetic Island -
erreicht. James Cooks Kompass hatte hier damals verrückt gespielt, daher der Name der Insel.

Der Busfahrer hat uns direkt vor dem Hostel rausgelassen und als sich die Türen des Busses
öffneten, ertönte aus dem Hostel schon in voller Lautstärke chill-out Musik vom Feinsten.
Als wir an der Rezeption in der Schlange standen, genoss ich erstmal die Atmosphäre.
Junge Leute sitzen auf der Veranda, direkt dahinter ist der Sandstrand, die Sonne scheint,
im Wind wehen die Palmen, die Jägermeister Flagge ist gehisst und der DJ steht unter seinem
Pavillion. Ich wusste gleich - Julia, hier bist du goldrichtig!! Na gut, anstatt
der Jägermeister Flagge könnte meinetwegen auch die Aperol Flagge wehen, aber wollen wir
mal nicht so kleinlich sein :-)

Nach einer kurzen Auszeit am Strand und anschließend in der Hängematte - wir hatten ja
schließlich eine anstrengende Reise zurückgelegt :-) - ging es dann abends zur Fullmoon
Party. Es war unglaublich. Allein die Tatsache, direkt am Meer zu feiern. Als ich mich
gerade von der Menschenmasse ein klein wenig distanziert hatte, um vom Geländer den Blick
aufs Meer zu genießen, bin ich mit nem Düsseldorfer ins Gespräch gekommen. Er hat mir erzählt, dass er mit 3 anderen auf nem Segelboot ist und damit fahren sie jetzt die Ostküste
runter. Wenn ich wollte, könnte ich nachher noch zur Aftershow Party aufs Boot kommen.
Aftershow Party? Segelboot? Ja - auf jeden Fall!!
Da ich natürlich kein Egoist bin, hab
ich ihn gleich gefragt ob wir auch zu viert kommen können. Er meinte das sei kein Problem.
Also bin ich zu Nadine, Oli und Imre rüber und hab gefragt, ob sie Lust hätten dorthin
zu gehen. Denen sind fast die Augen rausgefallen. Alle waren gleich Feuer und Flamme,
also haben wir unsere sieben Sachen gepackt und haben uns der Boardcrew angeschlossen.

Mit dem Taxi am Hafen angekommen und das Segelboot bestiegen. Aber Hallo! Das war kein
Segelboot, das war ein kleiner Luxusliner. Im Wohnzimmer eine weiße Ledercouch, Küche
mit Theke und jede Menge Alkohol :-), die Wände und der Boden aus braunem,
hochglanzlackiertem Holz und jedes der drei Schlafzimmer hatte ein eigenes Bad.

Direkt am Hafen ist ein 5-Sterne Resort und die Bootsanleger dürfen den Pool nutzen.
So kam es dann, dass wir die nächste Poolparty schmissen. Dieses Mal allerdings, in noch
gepflegterer Atmosphäre :-). Als wir wieder an Board waren, dauerte es auch nicht mehr
lange, bis die Sonne aufging. Es war eine Nacht, die ich wahrscheinlich niemals vergessen werde!

Mo., 29.11.
Das nächste unserer Highlights hatten wir am Samstag. Haben drei Schotten gekennengelernt,
die schon seit 7 Monaten auf der Insel wohnen. Das Hostel hatte um 24Uhr die Bar geschlossen
und die Musik ausgemacht, also hatten sie uns angeboten, auf ein Bier noch zu ihnen zu
kommen. Sehr verlockend war auch die Aussage, dass sie wohl abends mal gerne Gitarre spielen.
Also sind wir zum Haus der Schotten gelaufen. Auf der Terrasse stand ein großer Tisch,
voll mit leeren Flaschen und Gläsern, irgendwelche Müllreste und voller Aschenbecher.
Sah nach ner normalen Männer WG aus :-) War jedenfalls sehr gemütlich.

Es dauerte auch nicht lange, bis einer die Gitarre gezückt hatte. Der absolute Wahnsinn!
Ich hab denen alle meine Lieblingslieder genannt, die konnten sie komplett auswendig
spielen und singen. Wahre Genies. Ich glaub ich kann hier schreiben was ich will, die
Stimmung wiederzugeben ist unmöglich. Wir saßen die ganze Nacht auf der Terrasse und haben
zusammen gesungen. Mal alle, mal jeder einzeln, mal wurde ein Text erfunden... es gab
keine Tabus! Diese Nacht stand im Stern der Musik, die Musik hatte uns verbunden.

Und wieder Mal ging über Magnetic Island die Sonne auf, wir laufen singend zurück zum Hostel
und mir wird wieder einmal klar, wie unglaublich geil das Leben ist.

Magnetic Island wird von mir umgetauft - in Magic Island! Ich liebe diese Insel, vor
allem, weil sie mit so unvergesslichen Erinnerungen verbunden ist.