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Die Warheit der Bergvoelker und der verkaufte Glaube

19.June 2012 - Chiang Rai


Nach der Grenzueberschreitung mit einem kleinen Boot von Laos nach Thailand geht es auch schon weiter nach Chiang Rai. Diese kleine Stadt, welche schon wesentlich belebter ist als die meisten anderen Staedte in Laos, liegt ganz im Norden des Landes und beherbergt viele Chinesen, welche sich ohne weitere Probleme in die thailaendische Bevoelkerung integrieren. Aber auch in Nordthailand ist das Thema ehtnische Minderheiten ganz brisant, denn diese machen einen grossen Teil der laendlichen Bevoelkerung aus. Den ersten Tag, den wir in Chiang Rai verbringen, suchen wir also das Bergvoelkermuseum auf, um uns nach der mangenden Informationsbereitschaft unseres Tourguides in Laos naeher mit den Hintergruenden auseinanderzusetzen. Viele Fragen, die sich nach der Tour auftaten, konnten wir so beantworten. Fazit ist, dass sich ein Besuch in diesem Museum echt lohnt und wir in Zukunft noch bedachter an derartige Touren herantreten werden.

Noch am selbem Tag nehmen wir den Bus zum nahegelegenen Wat Rong Kuhn (Wat heisst uebrigens Kloster). Das besondere an dieser Einrichtung ist, dass sie vollkommen weiss ist. Die Figuren und Verzierungen sind mit kleinen Spiegelelementen versehen. So glitzern die Bauwerke in der Sonne als wuerde man Buddha persoenlich im Himmel besuchen. Die Anlage wurde erst kuerzlich eroffnet und hat sein gesamtes Ausmass noch lange nicht erreicht. Um diesen gigantischen und bezaubernden Bau finanzieren zu koennen, werden Spenden gesammelt, welche durch ein Blatt mit seiner eigenen Aufschrift an einem der Spaendenbaeume gewuerdigt werden. Man kann sich kaum vorstellen wie viele Besucher dieser Ort taeglich empfaengt. Unsere Einschaetzung: Dieser Tempel wird nach dem Grand Palace in Bangkok zu einem der wichtigsten Touristenmagneten in Thailand. Und dennoch darf man nicht vergessen, dass dieses Kloster einen geistigen Hintergrund hat. Also, wo faengt Glaube an und wo hoert Kapitalismus auf?!