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Tag der Autos.!?

17.December 2009 - Mallacoota


?wenn man es so nennen kann ;) . Nach einer Woche wird es mal wieder Zeit etwas zu schreiben. Die Zeit auf dem letzten Campingplatz, der uns so gefallen hat, ging leider viel zu schnell zu ende. Was aber letztendlich ganz gut so, denn am folgenden Tag änderte sich das Wetter in Wolken und etwas Regnen und irgendwie sollten an diesem Tag auch unsere Autos den Ablauf bestimmen. Bevor es dann endlich losging, schaute Dirk bei Dorette und Sophie am Auto nach dem Öl, da sie meinten das die Lampe schon seit Tagen leuchtete. Gesagt, getan und es ergab sich das sie noch Öl an der Tanke besorgen mussten um dann ganze 3L (in Worten: drei Liter) nachzufüllen. Also war es doch ordentlich Ebbe und ganz gut hier mal ?etwas? Öl nachzufüllen. Nur gut das die Mädels das noch gesagt hatten, wer weiß was sonst an diesem Tag mit ihrem Auto passiert wäre. Während Vicky und ich auf dem Zeltplatz warteten, telefonierte Vicky mit Phillip und den Mädels, die wir zuletzt in Jervis Bay getroffen hatten und schon Richtung Melbourne vorfahren wollten. Sie hatten leider nicht so viel Glück mit ihrem Pajero. Den mussten sie leider wegen wirtschaftlichen Totalschadens in irgendeinem Ort bei irgendeinem Mechaniker zurücklassen. Der Motor wollte nicht mehr und ein neuer Motor würde mehr Kosten als sie letztendlich für das Auto bezahlt haben. So machten sie sich schweren Herzens mit dem Bus nach Melbourne auf.
Gegen Mittag starteten wir und fuhren nach Mallacoota. Dort gibt es einen Leuchtturm auf einer Insel der der größte auf der südlichen Erdhalbkugel sein soll. Das klang Interessant?. zu mindestens für Dirk und mich :) . Unterwegs kamen auch wieder einige Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke durch, nur leider war es noch sehr windig. Das war dann auch letztendlich der Grund warum kein Boot mehr auf die Insel übersetzen wollte. Man sagte uns dass am nächsten Tag das Wetter super werden sollte und wir eine Nacht bleiben sollten. Leider passte das nicht in unsere Planung, da wir an diesem Tag noch etwas an Kilometer schaffen wollten. So ging es wieder raus aus Mallacoota und der nächste Stopp sollte dann in Orbost sein. Aus Mallacoota führte eine 15km lange Straße die man teilweise nur mit 30km/h fahren konnte und alle 50m eine Kurve kam. Nach 5km hörte ich beim leichten Gas geben ein Klackerndes Geräusch und dachte mir erst nix dabei. Doch als das Geräusch immer lauter wurde je stärker ich Gas gab, bin ich in die nächste Haltebucht rein und in dem Moment ging auch schon das Auto aus. Ich stieg aus und öffnete die Motorhaube, wo mir gleich eine Qualmwolke entgegen kam. Da ich bei unserem Autokorso von 3 Autos am Schluss fuhr, hatten es vor mir die anderen nicht mitbekommen das ich angehalten hatte. So nahm ich mein Handy um sie anzurufen das ich ein Problem mit dem Auto habe, nur leider hatte ich mal wieder keinen Empfang. Schon krass, in größeren Städten hat man super Empfang, doch sobald man 20-30 km weiter rausfährt kann man sein Handy eigentlich ausmachen. Ohne Empfang und mit minderwertigen mechanischen Autokenntnissen stand ich also irgendwo vor Mallacoota im Wald. Da Australier aber sehr hilfsbereit sind, dauerte es knapp 5 Minuten und es hielt jemand an. Nach kurzer Problemschilderung merkten wir dann dass kein Kühlwasser mehr im Behälter war. Zum Glück hatte ich aber den Tag vorher noch einen 10Liter Wasserkanister gekauft. Wir schütteten fast alles rein als wir bemerkten das es unter dem Auto wie ein Wasserfall sogleich wieder rauslief. Er riet mir so schnell wie möglich nach Mallacoota zurück zu fahren und einen Mechaniker dort aufzusuchen. Also machte ich mich auf dem Weg. Mit kaputter Kühlung musste ich knapp 10 Kilometer schaffen. Unterwegs hielt ich noch zwei Mal an und schüttete alles Wasser was ich im Auto noch finden konnte in meine Kühlanlage. Ortseingang Mallacoota angekommen sah ich auch schon den ersten Mechaniker und schaffte es noch bis auf seinen Hof. Da der Motor sehr heiß war, konnte er noch nichts am Auto machen und so dauerte es ungefähr eine Stunde bis er nachschaute. Zuerst kippte er etwas Wasser nach und machte einen gezielten Handgriff und nach einer weiteren halben Stunde hatte er dann das Problem behoben. Problemkind war ein zerrissener Schlauch der irgendwie von der Kühlung in den Motorbereich ging. Ich war heilfroh das es nichts größeres war und letztendlich bezahlte ich 45$. Mit mehr als zwei Stunden Verspätung machte ich mich auf den Weg um die anderen zu treffen. Als mein Handy unterwegs mal wieder Empfang hatte, meldete ich mich bei den anderen. Mittlerweile hatte ich 120 Kilometer Rückstand aufzuholen und gegen 7pm kam ich in Orbost an. Nachdem ich geschildert hatte was passierte war, fuhren wir noch etwas einkaufen und entschieden uns auf der nächstgelegenen Restarea zu übernachten.