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Berauschend

27.March 2010 - Great Ocean Road


Lieber Spät als nie ;)

Meine lieben gespannten Leser, nun ist es also wieder so weit. Das australische Abenteuer hat eine Fortsetzung. Mehr spontan als sorgfältig geplant packten wir auf ein Neues unser Auto. Alles hat seinen Platz, denkt man zumindest, aber irgendwie scheint es doch mit jedem Mal mehr zu werden. Ein bisschen Schieben hier, ein Bisschen drücken da und einen Hauch sorgfältiges Schlichten ? das Rezept eines perfekt eingeräumten Kofferraums.
Grund des plötzlichen Aufbrechens ,wir hatten genau eine Woche Zeit bevor wir anfangen wollen ein bisschen die Geldbörse für die letzten Monate aufzubessern. Zur Auswahl standen Abwarten und Tee trinken in Melbourne oder Roadtrip der Superlative. Dann zeigen wir doch dem Asphalt mal wieder auf ein Neues wer hier der Boss ist. Begleitet von einem Teil der Mooloolaba-Familie, starteten am Samstag Morgen ein grauer Ford Falcon und ein weißer Holden Commodore in Richtung der endlosen Weiten Australiens. Erstes Augenaufreißen herrschte an der "Great Ocean Road". Eine Straße die sich an dem mächtigen Ozean in reizvollen Kurven entlang schlängelt. Aussichtspunkt um Aussichtspunk stehlen sich gegenseitig die Show. Eine gute Entscheidung die Kilometer dort zurückzulegen, das Gefühl entschädigt vollkommen für das trockene heiße Inland. Viele, die wie wir ihr eigenes Auto gewählt hatten um diese Gegend zu erkunden, genossen den Fahrspaß.
Highlight waren natürlich die 12 Apostel. Erhaben wir diese aus dem Meer hervorragen und dich einschließen, geben sie dir ein Gefühl der grenzenlosen Freiheit. Ein Naturspektakel, dass man eigentlich schon detailgetreu aus den Landschaftskalendern kennt lässt sich von seiner Berühmtheit nichts anmerken. Stolz und mächtig ragen die Apostel aus dem Ozean. Übrigens ist nicht sicher, ob es überhaupt einmal 12 Apostel gegeben hat. Sicher ist, dass das ein oder andere Jahr immer mal wieder einer von der Kraft der Wellen gekentert wird.
Die künstlerische Ader des Wassers konnten wir dann auch noch an der "London Bridge" bestaunen. Wo ehemals zwei von den Fluten ausgehöhlte Tore waren, hält jetzt nur noch ein Tor die Stellung und ist somit vom Festland abgetrennt. Trotz alledem ein beeindruckender Anblick.
Uns graute es vor den noch bevorstehenden Kilometern, denn dies sollte ja noch nicht alles sein. An diesem besagten Tag schafften wir es noch bis Mt. Gambier. Ein ausgeruhter Schlaf im Auto gab uns die nötige Kraft für den nächsten Tag.

Fortsetzung folgt ;)