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Bangkok das Land der TukTuks und Buddhas

13.July 2012 - bangkok


Da waren wir nun.
15 Uhr Thailaendische Uhrzeit.
Die Formalitaeten am Flughafen haben wir uns durchaus schwerer vorgestellt, wir mussten weder ein Visum bezahlen noch sonstiges. Bis wir das aber herausgefunden haben, sind viele vergebliche Versuche unsererseits unternommen worden, denn die Thailaender sind wirklich schwer zu verstehen. Aber halb so schlimm, denn so ist niemandem aufgefallen, dass wir selbst "noch" nicht gut englisch sprechen :D
Als wir nun den ersten Schritt nach draussen taten, kam uns eine unglaublich Wand mit stickiger, schmutziger und warmer Luft entgegen. Es ist ein undefinierbarer Geruch aus Abgasen, Muell und Essen.
Da die Thailaender auf Backpacker wie uns gewappnet sind, hat es auch nicht lange gedauert bis wir von etlichen Taxifahrern und TukTuk-Fahrern angequatscht wurden. Wir entschlossen uns fuer die vermeintlich guenstigere und aufregendere Variante: das TukTuk.
Es war gemeingefaehrlich, denn erst als wir bereits drinne sassen konnten wir erst sehen das dieses Ding fast umgekippt ist von unserem guten-deutschen-Gewicht und den Taschen. Nunja. Wir dachten es waere guenstig. (an spaeteren Tagen haben wir dann herausgefunden das es kein Schnaeppchen war und der TukTukfahrer wohl das Geschaeft seines Lebens mit uns gemacht hat :D )
Unser erster Stopp war das Rainbow-Hostel fuer 3 Euro die Nacht fuer ein Doppelzimmer. Dooferweise war kein Doppelzimmer frei somit wurde uns ein klitze kleines EInzelzimmer zugewiesen. Ohne Fenster. Die Luft stand darin. Wir haben die erste Nacht somit zusammen auf einem 60 cm Bett verbracht in einem Zimmer, das noch nie frische Luft gerochen hatte. Am naechsten Morgen durften wir dann jedoch umziehen. Kein purer Luxus aber fuer 3 Euro die Nacht haben wir das auch nicht erwartet.

Alles in einem gibt es von Bangkok garnicht so viel zu erzaehlen, ausser eine Begebenheit, die wir echt ziemlich lustig fanden.
Am zweiten Tag haben wir uns, wie gute Touristen das nunmal machen, auf Erkundungstour gemacht. In Bangkok muss man wirklich nicht weit laufen um "die besten Angebote und guenstigsten Fahrten" angeboten zu bekommen. Durch einen netten Thailaender wurden wir also angesprochen, ob wir neu waeren und eine Insidertour mit dem TukTuk machen wollten. Den ganzen Tag von einer Attraktion zur anderen fuer nur 50 Baht (umgerechnet ca. 1 Euro). Waere doch gelacht, wenn wir dieses unglaubliche Angebot ablehnen wuerden!)
Tjahaaaa.. der erste Stopp war der Big Buddha. Ein ziemlich grosser, goldener Buddha. Muss man sicherlich gesehen haben, als Besucher Bangkoks. Der zweite Stopp unserer unglaublichen "Schnaeppchen-Tour" war ein Tempel, indem wohl nie Touristen zu sehen sind. Auch ganz nett. Immerhin wurde uns eine Insidertour versprochen :-D
Beim dritten Stopp machte uns der TukTukfahrer schon den Mund waessrich. Auf uns wartete ein riessiges Shoppingparadies, wo es alles zu kaufen gibt, was ein Frauenherz begehrt. Von Taschen ueber Klamotten bis hin zu den Schuhen. Soweit in unserer Vorstellung...!
Wir wurden nun durch kleinste Strassen gefahren und vor einem kleinen Geschaeft rausgelassen. Nett winkte uns der Fahrer noch zu und sagte "Take your Time" Gluecklich darueber, dass wir so ein Insidertipp erhalten und voller Vorfreude auf diese sogenannte "Thai-Faktory" spazierten wir nun in diesen Laden herein...und guckten nicht schlecht.
Eine Schneiderei fuer Maenneranzuege verbarg sich hinter den verspiegelten Schaufenstern. Ich glaube wir guckten nicht schlecht als der Verkaeufer auf uns zugestuermt kam und uns Krawatten fuer unseren Vater verkaufen wollte.
Es war eine wirklich unangenehme Situation in der wir nun klarmachen mussten, dass wir garnichts kaufen moechten und vom Fahrer in die Irre gefuehrt wurden. Dies war unsere erste Erfahrung mit einem Thailaendischen Verkaeufer, der nur so lange nett war, bis aus uns vermeintlich Geld rauszuholen war.
Schnell verliessen wir diesen Laden und hatten noch weitere Punkte auf unserem Zettel stehen. Der naechste Punkt war der Black Buddha. Jedoch war der Fahrer der Meinung, dass wir so aussehen wuerden wie Menschen, die dringend Diamanten braeuchten. Er meinte er kenne da einen Laden, der guten Schmuck verkauft. Nett versuchten wir ihm zu erklaeren das wir wirklich keinen Schmuck brauchen und schon garnicht Diamanten.
Schneller als wir gucken konnten standen wir nun vor diesem Schmuckladen, wir weigerten uns jedoch und dann kam der Fahrer mit der Sprache heraus. In diesem Laden bekam man wohl Rabattcoupons, die jedoch nur Touristen bekamen. Wir sollten diese fuer ihn abstauben. Verdutzt und ueberrumpelt gingen wir also in diesen Schmuckladen.
Es war unbeschreiblich witzig und unangehm zugleich. 10 gut gekleidete Thailaenderinnen, rausgeputzt und im besten Zwirn und nur darauf getrimmt die Kunden mit Adleraugen zu beobachten, kamen uns entgegen um uns zu bedienen.
"How can we help you" beantworteten wir dann mit einem peinlich beruehrtem "We just looking". Somit gingen wir also unsere Runde und staunten nicht schlecht ueber die Preise. Ich glaube keine 3 Minuten spaeter verliessen wir diesen Laden - zum entsetzen des TukTuk Fahrers OHNE Rabattcoupon. Er war sichtlich sauer (oder doch eher enttaeuscht??), fuhr uns ohne ein Wort zu sagen weiter. Wir dachten es wuerde nun gesittet weiterlaufen, noch einen Buddha oder einen Tempel. Von wegen. Sein Plan sah so aus: weitere Rabattcoupons in der Schmuckfactory zu besorgen. Als kleines Sahnehaeubchen fuer uns, war eine Diamantenschleiferei dabei, die wir uns angucken konnten. Wir haben Traenen gelacht im TukTuk, weil wir dem Fahrer einfach ausgeliefert waren. Wir kamen am besagten Ort an und waren nicht die einzigen Touris die da systematisch hingekarrt wurden. Diesmal war es aber gottseidank ein grosser Laden wo wir uns weder rausreden noch schleichen mussten. Wir liefen also wie vom Fahrer befohlen 10 min durch den Laden und erhielten (GOTTSEIDANK!!) diesen begehrten Rabattcoupon (es ging um 10Rabatt??!).
Nicht ohne Stolz spazierten wir raus und praesentierten dem Fahrer die heisse Ware). Er hatte wohl mehr erwartet und schlug uns im selben Atemzug ein weiteres Schmuckgeschaeft vor. Er bettelte regelrecht ihm diesen Rabattcoupon zu besorgen. Diesmal blieben wir hart und wir steurten wieder wortlos unsere letzte Station an, den BlackBuddha. Dort angekommen, erklaerte der Fahrer uns kurz den Weg zurueck zum Hostel, wir sollten ihn bezahlen und schneller als wir gucken konnten war er weg.

Soviel zu unserer Erkundungstour in Bangkok.