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Gesegnete Reise

29.October 2009 - Bangkok


Ein letztes Mal begann, auf unserer Reise, der Tag in einem normalen Bett. Nach dem vorzüglich schmeckenden Frühstück von der freundlich grinsenden Thailänderin, packten wir ein allerletztes Mal unsere Backpacks in gewohnter Manier. Unser Gepäck konnten wir dann wieder im Internetraum lagern, wie schon am Ankunftstag.
Zu Fuß gings nach Little India, wo ein ungewöhnlicher Hindutempel auf uns wartete. Vom Aussehen hätte man eher auf eine Moschee getippt. Als wir ankamen, war noch das Morgengebet in vollem Gange, deshalb zögerten wir ein wenig hineinzugehen und warteten erstmal ab, wie die Leute auf uns reagieren würden. Als das Gebet vorüber war, baten uns die Gläubigen herein und deuteten uns, dass wir uns gern umsehen und Fotos machen können.
Im ersten Stock gab es Essen und es dauerte nicht lang, bis wir auch dazu eingeladen wurden. Man saß entweder auf dem Boden oder an einigen Tischen am Rande des Raumes. Es gab Reis mit einer recht scharfen Bohnensoße, pfannkuchenartige Fladen und Wasser. Als wir fertig gespeist hatten, wurden wir von zwei jüngeren Hindus durch den Tempel geführt. Völlig beeindruckt von der Gastfreundlichkeit verließen wir den Tempel und Little India wieder.
Wir stürzten uns direkt in den Stadtteil Chinatown. Unzählige kleine Gassen und Straßen waren von einer noch größeren Zahl von Ständen gesäumt und man musste sich wirklich verbiegen, um hier durchzukommen. Nach einer beachtlichen Laufstrecke, einer verlorenen und teilweise wiedergefundenen Orientierung erwartete uns noch der Tempel ' Wat Mang kon Kamalavat'. Wie beeindruckend, dass man den Tempel eindeutig von den anderen buddhistischen Tempeln in Bangkok unterscheiden konnte, denn es handelte sich um die chinesische Richtung des Buddhismus und nicht um die Thai Richtung.
Unser nächstes Ziel war der Stadtteil 'Talat Noi'. Man könnte ihn den 'Autoteile-Stadtteil' Bangkoks nennen, denn vor fast jedem Haus lag ein riesiger Berg alter Autoteile, wobei jeder sein Spezialgebiet hatte.
Die Suche nach einem ganz bestimmten alten Schrein blieb in diesem Stadtteil aber leider mehr oder weniger erfolglos.
Nachdem wir die Suche aufgegeben hatten, nahmen wir uns ein Taxi, fuhren noch einmal nach Patpong, weil Manu dort in einem Laden Schuhe gesehen hatte, die ihm durchaus gefallen hätten.
Im Laden mussten wir dann leider feststellen, dass die richtige Größe nicht mehr vorrätig war.
Da wir nicht so schnell aufgeben wollten, durchstöberten wir das MDK noch einmal auf der Suche nach passenden Schuhen, aber es wollte sich einfach nichts passendes finden lassen.
Wir hatten die Hoffnung nach 2 Stunden der Suche schon fast aufgegeben, als wir noch einmal kurz in ein Kaufhaus nebenan gingen, eigentlich um zum Skytrain zu kommen. Im Adidas Store fand Manu dann doch tatsächlich seine Schuhe! Ein nagelneues Paar schicke Adidastreter.
Ein kleiner Thai Snack brachte uns wieder etwas Schub für unser letztes Highlight an diesem Tag, den'Chao Mae Tuptim Shrine'. Wir konnten in die Nähe mit dem Skytrain fahren. Etwas verwinkelt und neben einem großen Hotel fanden wir dann diese ungewöhnliche Gebetsstätte. Der Shrine war gespickt von ca. 50 Phallusnachbildungen, in unterschiedlichsten Farben und Größen.
Um nun wieder zum Hostel zu kommen, baten wir einen Taxifahrer uns zum Democracy Monument zu fahren. Was nun passierte war kaum zu glauben, wir waren schon wieder auf dem Weg zum Victory Monument und als wir dem Taxifahrer über das Missverständnis aufklären wollten verlor er scheinbar jede Orientierung und wurde kurz richtig stinkig. Als wir die Situation als aussichtslos erklärt hatten, stiegen wir aus dem Taxi aus und bahnten uns zu Fuß den Weg zum Democracy Monument und dann zum Hostel. Dort konnten wir genialerweise nochmal die Dusche benutzen, um uns frisch zu machen für den langen Flug.
Wir ließen in der Spendenbox des Hostels noch einige Baht, da uns der Service hier doch wirklich zugesagt hatte - um nun noch genug Geld für das Taxi zum Flughafen zu haben mussten wir noch einmal Geld abheben. Allerdings wollten uns zwei Geldautomaten mit allen vier Karten, die wir ausprobierten keinen einzigen Baht ausspucken. Wir hatten zwar genügend Zeit eingeplant, aber kamen jetzt trotzdem ganz schön ins Schwitzen. Alle Wechselstuben hatten schon geschlossen, also setzten wir auf einen letzten Geldautomaten, der uns doch tatsächlich mit der Goldenen von Manu unser gewünschtes Geld lieferte.
Wenige Sekunden saßen wir dann im Taxi Richtung Flughafen. Diesmal hatten wir dem Taxifahrer recht einfach klar machen können, wo wir hinwollten. Die ersten 20 Minuten der Fahrt bewegten wir uns keinen Zentimeter, aber genau deswegen hatten wir drei Stunden für die Fahrt eingeplant, die man auch in einer dreiviertel Stunde schaffen kann.
Der Rest der Fahrt verlief tadellos und so gaben wir dem Taxifahrer einige Baht mehr, dafür, dass er uns so problemlos ans Ziel gebracht hatte.
Als erstes checkten wir unser Gepäck ein, begaben uns dann in den Sicherheitsbereich, tranken für unglaubliche 40 Baht einen halben Liter Wasser! Wucher!! Auch der Hunger schaltete sich ein und nachdem wir wieder aus Geldnot heraus 5 US Dollar umgetauscht hatten, die Felix die ganze Reise als Rücklage dabei hatte, bescherte uns der Flughafen Terminal einen Burger King. Es wurde mit der Maxiportion richtig reingehauen, gefolgt von einem extrem gemütlichen Kaffee direkt neben an.
Nun geht langsam der Schreibstoff aus und nachdem wir noch einige Stunden gewartet hatten bestiegen wir den Flieger und beendeten damit unsere gigantische Reise.
Am Frankfurter Flughafen wurden wir von unseren Familien mit einem riesigen Plakat und echten, riesigen, schwaebischen Laugenbrezeln empfangen!

Zum Abschluss noch ein ganz großes Dankeschön an alle, die unsere Reise so aufmerksam verfolgt haben, wir konnten es damit noch mehr genießen! Uns hat es immer unheimlich gefreut, ein so tolles Feedback aus Deutschland zu bekommen, was uns auch immer weiter motiviert hat, am Blog zu schreiben!

Manu und Felix