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myMapBlog.com | cobra https://www.mymapblog.com//rss/cobra The lasts posts from user cobra en-us Huis Ten Bosch: Zweiter Drehtag Im Gegensatz zu gestern schafften wir es dann auch pünktlich um 4:55 (Ja, die Uhrzeit stimmt!) in der gestern schon erwähnten Hotellobby zu sein. Mit Frühstück und Umziehen waren wir dann pünktlich um 6:30 am Set, wo wir noch 2 Probedurchläufe vollführen. Anschließend mussten wir geschlagene 90 min auf die Hauptdarstellerin warten *grrr*. Die O]]> http://www.mymapblog.com/cobra/19_11_09/Zweiter_Drehtag/ http://www.mymapblog.com/cobra/19_11_09/Zweiter_Drehtag/ Huis Ten Bosch: Erster Drehtag Wie angekündigt sollten wir uns 5:55 Uhr in der Hotellobby treffen, damit wir nach Frühstück und Umziehen rechtzeitig am ersten Set sein konnten, um die Probeaufnahmen zu machen. Um wirklich alles durch zu simulieren gab es ein Stand-in Model, welches als Ersatz für die wirkliche Hauptdarstellerin engagiert wurde und die ganzen Probeaufnahmen nicht zu teuer werden ließ.
Eine Hauptaufgabe kristallisierte sich für uns alle (Statisten und Ersatzdarstellerin) schnell heraus:

Das Warten.

Tatsächlich war das Verhältnis zwischen der effektiven Aktionszeit und der Zeit, die man gewartet hat, dass gefilmt wurde (Standbys und richtige Pausen) sehr ungleich gewichtet. Schätzungsweise 1 zu 9. Und die Zeit kann wirklich hart sein, wenn man nur eine dünne Leinenhose und ein Shirt anhat und mitten im November morgens um 8 Uhr draußen rum steht.
Verdammt kalt sogar, wenn es nur 10 Grad sind und man wartet, hoffend, dass die Temperaturen endlich steigen, wobei jedes zusätzliche Grad, welches die Sonne der Umgebungsluft spendet, mit internen Jubelschreien begrüßt wird. Zum Glück gab es die Sonne zeitweise! Mit langer Hose und Shirt war ich jedoch noch gut eingepackt, wenn man bedenkt, dass einige Mädels, nur ein dünnes Kleidchen mit Flip-Flops anhatten?

Im Laufe des Tages kristallisierte sich eine Tatsache heraus, die ich eher weniger begrüßte: Ich bin auf keiner Einstellung in dem Werbespot wirklich zu erkennen. Das liegt zum einen daran, dass ich in zwei Einstellungen sehr nah an der Kamera vorbeilaufe, sodass man nur meinen wunderschönen Oberkörper sehen kann und in der übrigen Einstellung nur von hinten zu sehen bin, wenn überhaupt. Eigentlich möchte ich gar nicht wissen, was das Schnittteam aus den Aufnahmen macht. Höchstwahrscheinlich bin ich zum Schluss gar nicht zu sehen *Schnüff*.

Nachdem die Dreharbeiten abgeschlossen waren verlor ich irgendwie den Kontakt zu meinen temporären Mitbewohnern, die, wie sich herausstellte, auf einem 2 Qudratkilometer großen Grundstück doch schwerlich zu finden waren. Ich genoß die Zeit nach der Suche bei ein paar Litern Wasser und den Anfängen des Sumoturniers, welches gerade in Fukuoka startete. Leider zog sich mein Warten bis in den Abend hinein, sodass ich schon etwas angekäst früh zu Bett ging.

Was sich nicht als nachteilig herausstellte.
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Huis Ten Bosch: Ankunft
Nun ja, fast zumindest. Seit heute bin ich zumindest stolzer Teilnehmer an einem japanischen Werbespot für, man höre und staune, Perücken. Ja, ich weiß, besonders toll ist das jetzt nicht. Da wäre ein Werbung für den neuen Lexus oder sonstige Luxuswerbespots schon prächtiger dahergekommen. Nichts desto trotz hat dieser Dreh seine Vorteile:

Zum einen bekomme ich die An- und Abreise vom / zum Drehort vollständig gestellt, was es mir ermöglicht den Kyushu-Vergnügungspark überhaupt zu besichtigen ?Huis ten Bosch?, ein Themenpark, der sich ganz der Aufgabe gewidmet hat Holland nach Japan zu holen. Und nachdem ich da war, muss ich sagen, dass sie sich wirklich größte Mühe gegeben haben, Europa für Japaner bzw. Asiaten zugänglich zu machen. (Ich schreibe explizit Europa, denn es sind so gut wie alle westlichen Gebäudetypen vertreten?)
Weiterhin werde ich entlohnt. Wenn alles gut geht bekomme ich für die drei Tage, in denen ich alles in allem wohl 10h arbeiten werde, gute 280 Euro, welche man gut gebrauchen kann, wenn man in Japan ein bisschen auf Reisen gehen will.
Und last, but not least, bekomme ich die volle Verpflegung für die Tage hier am Set und kann somit noch einmal zusätzlich das Essensgeld einsparen (~7? Pro Tag), von dem Geld, was ich für Strom und Wasser in meiner Wohnung bezahlen müsste, ganz zu schweigen. (klingt knauserig, aber so ist es leider, wenn man alles aus der, mehr oder minder, eigenen Tasche bezahlt.

Ach ja, die Erfahrung an einem richtigen Werbespot mitzuwirken ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen.

Aber vorher waren ein paar Hürden zu überwinden.
Zum einen meine Erkältung, die ich mir glücklicher Weise am vergangenen Wochenende geholt habe, weil ich morgens um 7 Uhr 2h in der Kälte zu einem Bahnhof laufen musste, um Fahrräder abzuholen, die vorher dort abgestellt waren (waren in der Stadt zum Feiern und mussten leider ein Taxi zurücknehmen, weil es einer meiner Bekannten etwas übertrieben hatte?). Die Nacht von gestern auf heute war wirklich nicht schön? Was auch dazu führte, dass ich den Wecker mal wieder etwas überhörte und in vollkommener Panik aufstehen, duschen und meine Sachen zusammenpacken musste (den Rest zumindest). Das Überhören des Weckers war übrigens der Tatsache geschuldet, dass ich Nachts um vier Uhr senkrecht und ohne erkennbaren Grund in meinem Bett stand und nicht mehr einschlafen konnte. Vielleicht war ich ja doch ein bisschen nervös?
Aber für die selbige blieb mir am heutigen Tage nicht viel Zeit. Am Treffpunkt angekommen warteten andere 28 ?Ausländer?, also Leute wie ich, die auf keinen Fall japanisch aussehen sollten. Statisten also, die auch an diesem Werbespot mitwirken?
Nach der Fahrt in einem erste Klasse-Abteil und einer Lunch-box (Bentou Box), (die betreiben hier richtig Aufwand für einfach Statisten) kamen wir in ?Huis ten Bosch? an. Die Auswahl des Drehorts ist wohl der Tatsache geschuldet, dass der Werbespot in Frankreich spielen soll (der Unterschied zwischen Französischer und Niederländischer Architektur ist wohl der Tatsache geschuldet, dass es schwer zu erkennen ist für Asiaten. Woher auch den Unterschied kennen, wenn man es nie mit eigenen Augen gesehen hat? Und überhaupt, gibt es einen Unterschied?!?)

Heute stand jedoch nur Ankommen, Anprobe, sowie erste kleine Seteinführungen auf dem Programm. Da das Filmteam die Kleidung für jeden einzelnen Statisten festlegte, dauerte die Anprobe für die gesamte Gruppe an die 4h, wobei ungefähr nur 8min pro Person gebraucht wurden, was in eine riesige Warterei für den Rest ausartete. Nun ja, viel Zeit um die anderen Mal kennen zu lernen, und tatsächlich haben sie es geschafft einen bunten Mix an Personen zu rekrutieren: Neben Amerikanern sind auch Australier, Ukrainer, Mexikaner, Deutsche (ich und Karin, das Mädchen, welche mir vor ungef. 5 Wochen die Couch in ihrem Wohnzimmer zu Verfügung stellte, damit ich und Max nicht auf der Straße schlafen mussten), Franzosen und alle möglichen anderen? Sehr interessante Geschichten, die diese Leute zu erzählen haben.

Abschließend gab es noch eine kleine Probe für die erste Kameraeinführung, welche erahnen hat lassen, wie kalt es am nächsten Tag sein wird? buah?
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Fukuoka: Wetter
2l Wasser in den Hosenbeinen und geschätze halbe Liter Wasser in meinen Schuhen (TROTZ REGENSCHIRM!!! Oder gerade weil?), ließen mich zum ersten Mal erahnen, wie es in Japan im Juni/Juli ist, wenn die offizielle Regenzeit Japan heimsucht.

Aber eine gute Sache hatte dieser Heimweg: In meinen Regenschirm-Master-Skills bin ich bestimmt zwei Level aufgestiegen, das ich es trotz waagerechtem Regen und ständig wechselnden Windrichtungen geschafft habe a) den Schirm nicht kaputt gehen zu lassen und b) meinen Oberkörper soweit im Trockenen zu lassen, dass ich nur die Hosen und nicht meine gesamte Bekleidung über die Wäscheleine hängen muss (die ironischer Weise draußen im naßkalten Regen angebracht ist...).

Keine schöne Angelegenheit...]]>
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Fukuoka: Ein Marathon
Denn am Sonntag dem 1. November morgens um 8 war ich nicht etwa auf dem Weg in mein Bett, von einer der vielen höllischen Halloween-Feiern kommend, welche ganz Fukuoaka in der Nacht auf den Kopf stellten. Ich verließ mein Bett mehr oder minder sogar freiwillig schon eine Stunde früher um quer durch Fukuoka zu fahren und an einem Marathon teilzunehmen, welcher bei Regen und Wind stattfand? Manchmal weiß man wirklich nicht, was man eigentlich macht...

Nachdem man sich aber dran gewöhnt hat, dass die Schuhe einem See gleichen, die Hose 2kg an Gewicht zugenommen hat, weil lange Baumwollhosen die Angewohnheit haben Wasser schön aufzusaugen und eine Jacke ohne Kapuze vor Regen im Nacken kaum schützt, war man komischer Weise in der Lage das ganze auf eine besondere Art und Weise zu genießen. Das lag wohl auch daran, dass es Japanern immer wieder gelingt eine ausgezeichnete Gruppenmotivation zu erzeugen, welche einen selbst nach gewisser Zeit mitreißt. So wie auch bei mir geschehen.

Der Marathon selbst war eher ein Staffellauf. Mein Lab teilte sich in zwei Teams auf, weil wir so viele Leute waren und jeder lief mindestens 2x 2km. Die Hälfte meiner Mannschaft musste dreimal 2 km laufen. Nach einer nicht genau bestimmbaren Situation meines linken Knies durch das vorangegangene Training wollte ich nicht allzu übermütig werden, vor allem wenn man meinen genetischen Hintergrund beachtet (dieser Seitenhieb sei mir gegönnt :D ). Mit 8:30 und 8:16 beim 2. Durchlauf konnte ich nicht nur meine persönliche Bestmarke für diese Strecke aufstellen, sondern bekam plötzlich auch den Ehrgeiz die 8 Minutenmarke zu knacken (meinem Knie ging es besser, als vermutet). Allerdings wollte niemand mit mir im Team tauschen, denn alle die dreimal laufen mussten, wollte es auch irgendwie? Vielleicht wird man ja doch süchtig vom Laufen :)

Im Laufe meines zweiten Durchlaufs klärte sich auch der Himmer soweit auf, dass dieser nur noch grau war und keinen Regen und nasskalten Wind mehr von sich gab, was dazu führte, dass wir noch nach dem abgeschlossenem Marathon eine Runde Fußball spielten, die allen die letzten Kraftreserven kostete.

Auf dem Weg nach Haus sind Kenta und ich noch in einem Onsen (heiße Quelle) abgestiegen (lustig, wie aus einem japanisch-nicht-geschlechtsbehaftetem Begriff auf einmal ein deutscher, geschlechtsbehafteter Begriff wird, der nicht das Geschlecht der Übersetzung teilt. Denn mal ehrlich... eine Onsen... hört sich doch dämlich an...). Nach einer ausgiebigen Waschprozedur, die immer vollzogen wird, wenn man einen Onsen betritt und dem Sich-dran-Gewöhnen, dass man nackig durch die Gegend läuft, trugen ein heißes Bad, eine kleine Saunaeinheit mit anschließender Abkühlung, sowie eine Einheit Massagepool doch sehr zu dazu bei, etwas Wärme und Wohlbefinden in meine Knochen zurückkehren zu lassen. Wobei ich noch anmerken muss, dass es schon etwas anderes ist, sich mit dem nackten Hintern auf glatten Stein in einer Dampfsauna zu setzen in dem Wissen, dass dort schon andere Kerle mit ihrem nackschen Hintern gesessen haben. Kann man nur hoffen, dass sie sich genauso gründlich gewaschen haben, wie ich...

Raus aus dem Onsen, rein ins Auto und ab nach Haus, denn viel Zeit blieb nicht mehr, bis wir umgezogen und schick gemacht auf dem Nomikai erscheinen mussten, welcher den Abschluss an dieses Tages bildete. Dort etwas außer Atem angekommen (Ewigkeiten her, dass ich auf einem Fahrrad durch die Gegend gesprintet bin?), wurden nicht nur die Plätze mit Nummern aus einem Glas vergeben, sondern man nahm gleichzeitig an einem Armdrückwettkampf teil, ob man wollte oder nicht. Nach kurzer Erkundigung, was man denn gewinnen konnte, entschloss ich mich daran ernsthaft teilzunehmen denn irgendwie hatte ich verstanden, dass man das Startgeld für den Wettkampf wiederbekam (Die gesamte Rechnung für diesen einen Tag beliefen sich auf rund 70?, weswegen ich für jede finanzielle Erleichterung dankbar war). Nach harten Kämpfen (die nicht so hart waren wir erwartet), konnte sich eine Person im K.O.-System gegen alle anderen durchsetzen:
Marek Dittmar, official Arm-Wrestling Champion oft the aerospace-section at the University of Kyushu.

Wow, ge? :D

Aber leider gab's statt der Geldprämie "nur" ein kleines Auto-Krabbel-Aufzieh-Teil (siehe Fotos), was an sich auch ganz lustig war, denn es kann, meine pyromanische Ader befriedigend, Funken schlagen! Woooop, wooop!

Wenn das kein erfolgreicher Tag war :D


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Fukuoka: Miete
Aber was tun, wenn einem die Rechnung, ohne gewohnten Zahlschein, in dem Kontonummer und Betrag schon geschrieben und man die eigenen Kontodaten nur noch einfügen muss, ins Haus flattert?

Genau.

Man geht zur nächsten ATM-Maschine (Bankautomat) und bezahlt. Na wer hätte das gedacht. Nicht nur Einzahlungen, sondern auch seine Miete kann man "einfach" und automatisch über eine ATM-Maschine abwickeln. Nachdem ich letztens schon meine Wasser und Stromrechnung im Combini (24h-Shop) gezahlt habe, wundert mich eigentlich kaum noch was.

Zum Glück hatte ich eine tatkräftige Unterstützung aus meinem Lab, die mir half die richtigen Schaltflächen anzuklicken, denn, wenn wunderts, überall nur Kanjis...]]>
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Fukuoka: Sommer?
Ich hoffe ich mache hier nicht zuviele Leute eifersüchtig :D]]>
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Fukuoka: Health Check Nachdem ich es am morgen geschafft hatte eine 10ml Flasche mit einer ebenso kleinen Öffnung mit angesammelten, flüssigen Stoffwechselendprodukten zu füllen war ich mit Bus und Bahn und mit Max und Alex auf dem Weg zum Hakozaki Campus am anderen Ende der Stadt. Nach kurzer Suche standen wir vor dem Gebäude in dem sich schon ein Haufen Mit-Untersuchender versammelt hatten und nach kurzem Anmelden folgte sukzessiv zuerst die Blutdruckuntersuchung, die Urinprobenuntersuchung, ein Brustkorbröntgen, Gewicht und Größen Untersuchung, ein kurzer Kardiogramcheck und ein kleiner Abhörtest eines jap. Arztes, der mir mal wieder beschied, wie gut mein Japanisch sei.
Zwei Dinge sind hierbei noch erwähnenswert: Zum einen ist es immer wieder für mich erstaunlich, wie viel Personal in Zeiten von Rationalisierung und Sparmaßnahmen hier in Japan trotzdem noch eingesetzt wird. Allein um die Leute richtig zum Röntgen einzuteilen waren drei Mann nötig. Die zweite erwähnenswerte Sache war eine Stuhlgruppe vor jeder Station (aufgestellt in vier Stühle nebeneinander und etliche Reihen dahinter), ich welcher man hinten Platz nahm und immer dann einen Stuhl weiter vorrückte, wenn die Person vor einem selbst einen Platz vorrückte, weil der Erste gerade zur Untersuchung aufgestanden war. Man fühlt sich da so ein bisschen wie beim Bankrutschen in der 2. Klasse. Aber zumindest konnte man etwas zwischendurch sitzen.

Falls es noch Interesse an den Ergebnissen gibt: Bin rundum gesund und bei bester körperlicher Verfassung? Obwohl ich zum ersten Mal in meinem Leben als unter 1.80 (genauer 1,796) gemessen wurde? Glaube hab falsch gestanden, aber die Dame hat das, denke ich, weniger interessiert...
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Dasaifu: Ramen Man sitzt an seinem PC, versucht das benutzen, was einem die Reserven vom Vortag noch zulassen zu tun, und bekommt auf einmal das Angebot Ramen essen zu gehen. Zur Erläuterung: Ramen ist eine Art Nudelgericht, welches ursprünglich aus China importiert und den hiesigen Standards angepasst wurde. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten und bestimmte Regionen in Japan haben ihre bestimmte Spezialität. Und wie der japanische Idolisierungstrieb so funktioniert erhebt man deshalb bestimmt Sachen auf Stufen, für die es sich auch lohnt mal eben eineinhalb Stunden mit dem Auto zu fahren, obwohl die nächste Lokalität knappe 200m Luftlinie entfernt ist. So geschildert, so gemacht:

20 Uhr machten wir uns auf den Weg zu einem der besagten großartigen Ramengeschäfte in der nächsten Präfektur, knapp 40 km, und eineinhalb Autostunden. Die Spelunke in der wir ankamen machte alles andere als den Eindruck irgendwie berühmt zu sein. Ein mehr oder weniger in die Tage gekommener größerer Bretterverschlag, welcher genügend Platz für ca. 30 Leute bietet und in dem statt jungen hübschen Kellnerinnen eine kleine Armee in die Tage gekommener Frauen kochte und servierte. Obwohl? Hübsche Frauen, oder Frauen überhaupt, findet man kaum in Ramengeschäften, da dies meist von Männern betrieben wird. Wenn ich mich richtig erinnere mögen viele jap. Frauen Ramen auch nicht so wirklich, was erklären würde warum meist Männer in diesen Geschäften anzutreffen sind.
Nach dem ersten Ramenya (Ramengeschäft) steuerten wir noch einen zweiten an, aus dem wir dann allesamt (wir waren zu siebt) rauskugelten. Schon mal ein bisschen was anderes für eine einfache Mahlzeit, welche im Durchschnitt 3 ? kostet und mit einem Döner vergleichbar ist, 90 Minuten unterwegs ist.

Zum Glück ging es Rückzugs schneller: Dank Autobahn und dem kleinen Flitzer von Hina (nem Kumpel ausm Lab) schafften wir es in gemütlichen 30 min nach Haus. Hierbei sei noch der Kommentar angebracht, dass die japanischen Autobahnen teilweise direkt durch die Stadt führen. Die architektonische Leistung wird noch begleitet von der eigentlichen Bauweise, welche an Computerspiele wie ?Need for Speed? und deren Röhrenartige Autobahnen erinnert. Durch die Geschwindigkeitsbegrenzung von teilweise 80 km/h (die Stellenweise einfach übersehen wird, wie geschehen. Man kann da auch mit 140km/h durchfahren und die Polizei in Zivilen Fahrzeugen erkennt man laut Hina auf 200m Entfernung?) sind Kurven möglich, die eher an Bergstraßen in den Alpen erinnern, als an eine Autobahn. Zur eigenen Geschwindigkeitkontrolle besitzen die Japaner übrigens ein schickes Gerät: ein ?Blitzer-Ortungs-Gerät?, welches, wenn ich es richtig verstanden habe, die Straße vor einem nach bestimmten Funkfrequenzen überwacht, welche speziell von Polizeikameras benutzt wird und einen rechtzeitig warnt das Tempo einzuhalten. In GER sind die Geräte meines Wissensstands nach streng verboten, aber dafür haben wir offene Autobahnen. Ich bevorzuge Letzteres, obwohl im Stadtverkehr Ersteres bestimmt nützlich ist?

Na dann: Fahrt frei!

P.S.: Als nächstes ist ein Ausflug nach Beppu geplant, welches 200km entfernt ist und für seine Onsen (heißen Quelle) berühmt ist...]]>
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Fukuoka: Willkommen an der Kyudai Aber zu allererst war ein logistisches Problem zu meistern: die Standortverlagerung unserer Personen vom Uni Campus "Ito" zum "Fukuoka Resort Hotel" in der Nähe des Campus "Hakozaki".

Entfernung: ungef. 23km
Hindernisse: die gesamte Innenstadt von Fukuoka

Nach reichlichen Überlegungen entschieden wir uns gegen die "öffentliche Bus und Bahn"-Variante und bevorzugten die extra bestellten Busse der Universität. Dies hatte allerdings einen Haken: für insg. 82 angemeldete Personen gab es nur 70 Plätze. Also hieß es rechtzeitig an der Haltestelle sein und sich mit Ellenbogen gegen die meist-chinesische Drängelei wehren. In diesem Zug hat sich eine Strategie als wirklich vorteilhaft erwiesen: die Initiative ergreifen. Während der Rest der Schäfchen darauf wartete, dass ein Bus an genau die Stelle fährt, an der vorher schon zwei kleinere Busse abgefahren sind, sind wir einfach vorstürmt und haben uns die letzte Reihe der Busses gesichert. Womit wir allerdings nicht gerechnet hatten war: Der Bus wurde wirklich bis an den Rand vollgepackt (eigentlich logisch, wenn man die oben genannten Zahlen berücksichtigt). Dieses vollpacken resultierte in einer, in GER höchstwahrscheinlich verbotenen, Sensation für mich: aus den Armlehnen der rechten Sitze der rechten Sitzreihe (von hinten aus betrachtet) wurden Klappstühle hervorgezaubert, die es erlaubten in jeder Reihe eine zusätzliche Person in den Mittelgang zu setzen. Das Resultat: in jeder Reihe fünf Personen, der Bus randvoll, und ein Deutscher, der ganzen hinten saß und sich die Frage stellte, wie er bei einem Unfall aus dem Bus entkommen sollte... Nach einigen hektischen Blicken entdeckte ich jedoch, dass die Fenster allesamt zu öffnen waren. Damit entfiel zwar das zerschlagen mit dem Hammer, was ich liebend gern auch mal gemacht hätte, aber man kann sich das ja nicht aussuchen, ge?
Zum Glück ist nichts passiert und nach einem kleinen Nickerchen im Bus kamen wir dann auch gut in dem Hotel an. Nach weiteren 10 min warten und dem Kampf um ein Namensschild mit 200 anderen Studenten, wobei eigentlich jeder sein eigenes hatte und der Kampf überhaupt nicht gerechtfertigt, durften wir uns dann auch in den großen Saal begeben, in welchem uns ein schönes Buffet erwartete. Es gab sogar Windbeutel! ? (siehe Bilder links)
Bevor man sich allerdings über das Buffet, dessen Inhalt und die Freigetränke (BIER!), welche gemeinerweise die ganze Zeit und von Anfang an kalt und wasser-an-sich-kondensierend vor uns standen mussten wir die Begrüßungsreden über uns ergehen lassen, die zu 80in Japanisch (und wirklich hohes Japanisch? Keine Chance für jmd. der da nicht richtig drin steckt) 10aus English und 10Chinesisch und Koreanisch bestanden. Zumindest weiß ich jetzt, dass wir uns an dieser Uni unsere Wünsche erfüllen und unsere Ziele hoch stecken können, weil sie landesweit berühmt ist. Na dann: Auf zum studieren!

Aber erst wartete kaltes, köstliches Bier und ein überaus köstliches Buffet. Wobei? Die Drängelkultur der Chinesen (und es waren ungef. 80aller Anwesenden chinesischer Herkunft), die ich schon am Flughafen in Peking erfahren durfte, auch hier wieder das Bild bestimmte. Wer nicht in den ersten 2s nach Ende der Ansprache am Buffet stand hatte verloren und stand in der dritten Reihe? Einzige Chance war ein breites Kreuz, das Kampfgewicht von 75kg (ist nicht viel, aber hier wiegt der Durchschnitt der Männer auch nur 65kg, von den Frauen ganz zu schweigen), bunt gefärbte Haare und ein böser Blick. Zum Glück, dass ich das alles besitze :P.
Halbwegs gefüllt (trotz meiner Kampfeigenschaften hatte ich nur 2mal kurz die Chance an Buffet ranzukommen, da ich zwischendurch normal gegessen habe. Aber wie sich im Anschluss gezeigt hat waren die Leute nicht nur gut im Drängeln, sondern auch im schnell essen?) und erfrischende Getränke zu mir nehmend konnte man sich so den wichtigen Themen des Abends zuwenden: Leute kennenlernen.
Hat auch gleich von Beginn an geklappt. Der erste war ein Franzose/Amerikaner (halb , halb), welcher in Japan die Depression in der japanischen Literatur in seiner Masterarbeit untersuchte. Sein Augenmerk galt literarischen Autoren, welche Selbstmord begingen und sein größtes Idol schien ein Autor zu sein, welcher 5 Selbstmordversuche hinter sich hatte und es jedes Mal nicht geschafft hatte, während die Frauen, die mit ihm Selbstmord begingen, jedes Mal starben. Da war jmd. unfähig. WAR, denn man hat ihn an seinem Geburtstag tot bei seinem 6. Versuch aufgefunden mit einer nächsten Frau, welche natürlich auch tot war. Nachdem ich dann seine Bekannte (auch USA) nach ihrem Thema fragte und sie mir antwortete, sie studiere Psychologie mit dem Fokus auf die generelle Depression der japanischen Kultur reichte es mir von Toten und ich zog weiter. (die Gruppe inklusive beiden ist auf dem [xxxx]. Bild links zu sehen)
Der Abend neigte sich schnell dem Ende, denn viel zu früh erfuhr ich, dass der Bus die Heimreise antritt. Schweren Herzens machten wir (Alex, Daniel und ich) uns auf den Weg zum Bus, der zum Büsschen mutiert war und nur noch Plätze für 20 Mann bereit hielt, knacke voll war, wobei 90der Sitze von Menschen einer einschlägig erwähnten Nationalität besetzt waren. (wenn ich noch weiter über die bereits zwei mal erwähnte Nationalität herziehe, legt man das bestimmt als fremdenfeindlich aus?)

Na wenn das kein Wink des Schicksals war!
Oder so.

Kurzum also wieder kehrt, ins Hotel rein, und mich noch einmal der Gruppe zugewandt, die ich gerade im Begriff war kennen zu lernen. Eine Stunde später und in tiefe Konversationen verstrickt wurden wir allesamt dann endgültig aus dem Hotel heraus gefegt. Da der Abend noch jung war (21 Uhr) war es immer noch zu früh der Innenstadt den Rücken zuzuwenden und auch wenn ich wusste, dass ich es am nächsten Tag bereuen würde, zog ich noch weiter. Alex und Daniel entschieden sich dagegen und so machte ich mich mit Max (ein Deutscher, den ich vorher auf meinem Campus kurz getroffen hatte und dessen Bekanntschaft ich an diesem Abend vertiefen konnte) Karin (GER), Tristan (AUS), Juyong (KOR), Anada (NL) und nem Italiener, dessen Name ich vergessen hatte, auf den Weg in Tristans Studentenwohnung, welche irgendwo in Fukuoka war? Irgendwo ist der richtige Ausdruck, denn außer einer wagen Beschreibung des Stadtteils weiß ich bis heute nicht, wo ich geographisch eigentlich genau war? Zum Glück gibt es Taxis und Personen, die ungefähr wussten wo wir hinmussten. Angekommen einen kurzen Abstecher zum nahegelegenen Einkaufscenter für Verpflegung und schon ging der Chill-out in der Wohnung los. Ein schlechtes Gewisen plagte mich ja schon, denn immerhin sollte ich am nächsten Tag meine Zeit nehmen lassen auf 2km laufen für den Marathon Anfang November? Aber solche Gelegenheiten ergeben sich meist nur einmal alles halbe Jahre, weswegen den Teil meines Hirns einschaltete, der für?s Verdrängen zuständig war.
Ein Problem stellte sich allerdings noch. Zu der mittlerweile fortgeschrittenen Stunde fuhr weder der Bus zwischen Bahnhaltestelle und meinem Campus, noch ein Zug zur besagten Bahnhaltestelle. Was tun? Karin stellte uns (Max und mir) letzten endes ihre Couch und eine Futondecke zur Verfügung, welche Max und ich uns brüderliche aufteilten, indem er die Decke und den Boden bekam und ich zwei Schals (als Kissen) und die Couch. Nach 2 weiteren Stunden guter männlicher Unterhaltung über unsere Vergangenheit und Zukunft und Frauen sind wir dann gegen 4 schlafen gegangen, wobei mich, aus mich unbekannten Gründen, um 7 Uhr morgen irgendwas aufweckte und ich beschloss heimzufahren. Nachdem ich Max auch noch aus dem ?Bett? gekickt hatte machten wir uns auf den Heimweg, wobei niemand von uns beiden wusste, wo er war und wie er heimkommt. Wir kaperten also einfach den nächsten Bus und fanden irgendwie heim.

Um 9 Uhr legte ich mich dann noch einmal für ein kleines Nickerchen in mein wohlverdientes, zum zweiten Mal heilig gesprochenes Bett.]]>
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Fukuoka: Wanderung am Feiertag Australier) Frühstückessen gefahren (auch das erst Mal in meinem Leben) und wir haben uns anschließend einstimmig gegen die Teilnahme an einer Stadttour durch Fukuoka entschieden, da sich die "Reisegruppe" des Dorms aus unzähligen (ja... sie sind auch hier...) Chinesen und zwei-drei indisch aussehenden Kerlen zusammen setzte. Und man mag es kaum glauben, aber die Chinesen hier sind mehr oder minder genauso unkommunikativ wie in GER... Woher die das wohl alle haben...

Nunja. Stattdessen sind wir zu Dritt (Daniel, Alex [ein Georgier]) in die entgegengesetzte Richtung gelaufen und haben versucht das Meer zu finden, was uns auch im Laufe der Wanderung gut gelungen ist. Die Entdeckung eines kleinen italienischen Restaurants, einer deutschen Bäckerei namens "Sonnenblume, deutsche Meisterbäckerei, Steinofen" (kein Scherz! Das stand da alles auf dem Schild... Wobei ich gerade nicht weiß, ob die deutsche Backkultur einen Steinofen berücksichtigt. Dachte, damit macht man nur Pizza...), und einer Seebrücke, die ausschließlich dafür benutzt wurde um zu Angeln und vor allem als Familienausflugsziel genutzt wurde. Wobei es schon himmlische Eintrittspreise waren, denn für 10.000 Yen (knapp 77?) für eine Person zum Angeln muss man schon eine ganze Menge Fisch aus dem Meer holen...

Auf dem Rückweg haben wir in dem kleinen italienischen Restaurant gegessen, welches sich wohl vortrefflich als Dating-Spot eignet... Allerdings gab es statt der erwarteten Pizza nur Spagetti in allen möglichen Formen, die ich alle nicht kannte. Hiermit scheint die Frage beantwortet, ob europäische Küchen im Ausland auch an den Geschmack des Auslands angepasst werden, denn irgendwie hatte das ganze schon einen jap. Touch.

Nach einem Bier am Meer und einem Blick in Richtung Fukuoka sind wir wieder Richtung Dorm, wo ich fast auf dem Stuhl beim Kanjiüben eingeschlafen bin...
Ist schon anstrengend so eine Wanderung...]]>
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Fukuoka: Es ist SONNTAG!!! verdammt... Marek steht also entgültig auf, zieht sich an und geht runter (vom 5. in den 1. Stock... Zum Glück gibt es Fahrstühle) um dem ominösen Postmann entgegenzutreten... Seit wann kommt die Post am Sonntag?!? Ist denen gar nichts heilig hier?
Scheinbar nicht, denn der Mensch im Eingang stellte sich wirklich als Postbote heraus, der nach einem freundlichen Lächeln sogar noch eine Unterschrift von mir verlangte... Na wenn's weiter nix is...

Von meinem Schock des Aufstehens & Autogram-am-Morgen-Gebens hab ich den Rest des Tages damit verbracht meine Kanji-Kenntnisse zu verbessern, der Wohnung (kann man mein Zimmer als Wohnung bezeichnen?!?) eine Generalreinigung zu verpassen und Warcraft III inkl. Erweiterung in der Einzelspielerkampagne vollständig durch zu daddeln.

Na wenn das kein erfolgreicher Tag war...

P.S.: Was mit der Post kam war übrigens meine japanische Cashkarte, welche ich für mein hiesiges japanisches Konto scheinbar benötige, welches ich wiederum für Miete und Wasser eröffnen musste ]]>
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Fukuoka: Willkommensparty und spaeter
Ich konnte mich an diesem Abend sogar sehr gut mit meinem hiesigen Professort über seine ESA (European Space Agency) Erfahrungen unterhalten und an der einen oder anderen Lebensweisheit teilhaben. Und obwohl selbiger eigentlich nur zur "ersten Party" (also die erste Lokalität an diesem Abend) bleiben wollte, blieb er doch den ganzen Abend, was in einer zweiten Party resultierte (also eine andere Lokation, bei der wir anschließend noch eingekehrt sind). Und irgendwie bin ich irgendwann mit dem Zug wieder zurückgefahren... Bei der anschließenden dritten Party sind wir rediziert (zu sechst) bei nem Studenten aus dem Lab zu Haus gelandet, wobei ein Spähtrupp zu einem der hiesigen 24h Shops geschickt wurde um Nachschub zu besorgen. Dieses Arrangement dauerte bis (ich glaube es und die anderen bestätigen es in ihrem glauben) 4:30 Uhr in der Früh. Zu diesem Zeitpunkt kam mir einer meiner ersten "großartigen" Ideen in diesem Land: Um das Geld für ein Taxi zu sparen (was mir spendiert worden wäre von den Anwesenden...) erlaubte ich mir die 5km heimwärts zu Fuß zurückzulegen, was sich im Nachhinein als äußerst ...


dumme Idee herausstellte.

Hinzu kam, dass ich in meinem angeheiterten Zustand noch die Schnappsidee hatte Teile der Strecke zu joggn und die Signale der Erschöpfung meines Körpers zu ignorieren. Nach schier endlosen Wanderungen durch die Nacht (Ich habe mich glücklicher Weise NICHT verlaufen!) kam ich in meinem mitlerweile heilig gesprochenem Bett an.

Das folgende Problem war allerdings, dass ich meinen Körper vom Joggen (schneller stolpern?!) und Trinken total dehydriert hatte und vor dem "Einschlafen" nichts Wasserähnliches zu mir genommen hatte. Die Folgen waren, dass ich mich nach dem Wachwerden zum ersten Mal richtig alt gefühlt habe und den ganzen Samstag damit verbrachte meinen Körper halbwegs zu regenerieren... Ein hoch auf meinen Vorraussicht mir Warcraft III mitgenommen zu haben, denn ohne Internet stellen sich heutige Computer in ihren Entertainmentfähigkeiten doch als ziemlich begrenzt dar...

Das ich früh ins Bett ging war wohl wieder ein "shoganai". Na dann: Gute Nacht.]]>
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Fukuoka: Taifun Und innerlich kam in mir das starke Gefühl auf einen Drachen steigen zu lassen... Aber ich glaube jeder Versuch wäre gescheitert, da es denselbigen innerhalb kürzester Zeit regelrecht zerfetzt hätte. Außerdem hatte ich keinen... Aber schön wär's gewesen :)]]> http://www.mymapblog.com/cobra/08_10_09/Taifun/ http://www.mymapblog.com/cobra/08_10_09/Taifun/ Fukuoka: die ersten 3 Tage
Am Monat habe ich dann meine ganzen Besorgungen gemacht. Habe meine Alien (komm ich nun schon von nem anderen Planeten?) registration card beantragt, vorher noch Passfotos von mir in einem automatischen japanischen Passfototeil gemacht (man hab ich blaue Augen...), ein jap. Bankkonto eröffnet und meine Student ID bekommen. Die Nachricht, dass ich mein ganzes Unigeld auf einmal bezahlen soll (eine vierstellige Summe) hat mich ein bisschen erschrocken... Werd wohl die Woche brauchen das Geld zusammen zu kratzen... ein hoch auf die Bargeld-Beschränkung von kostenlosen VISA-Karten

Zwischendurch hab ich noch noch zwei andere Gaijins (Ausländer) kennengelernt. Einer kommt aus Georgien (erst dachte ich USA Georgia, aber wie ein Ami sah er nicht aus. Klingt auf Englisch alles irgendwie gleich) und der andere ist ein Aussi (Australia). Mal schaun, was man mit den beiden noch anfangen kann, wobei der George mir so ein bisschen krankhaft vorkam, was das Bedürfnis nach einer Frau bzw. am besten gleich mehreren angeht... Sind die Georgier alle so?

Die Leute im lab sind alle i.O. und Ariyo (mein Tutor) konnte mir wirklich helfen... Mein Japanisch reicht hinten und vorne noch nicht um ernsthafte Unterhaltungen zu führen. Und irgendwie scheinen sich alle Leute auf die Drinking Party am Freitag zu freuen, die scheinbar meine Willkommensparty wird... na mal schaun, was dabei rauskommt...

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Peking: 1. Zwischenstop Zu ersteinmal musste ich das richtige Terminal finden. Nunja, denkt man sich. Gar nicht so schwer, denn immerhin war ich schon in Terminal drei. Aber denkst'de Puppe. Terminal 3 des Beijin Capital international Airport hat nämlich zwei Gebäude, wobei man allerdings aus dem einen Gebäude rausmuss (inklusive des Verlassens der Sicherheitsschleusen aka des Transitbereichs) um ins andere reinzukommen. Logischerweise. Unglücklicherweise war mein Abflug nach Fukuoka im anderen Gebäude, was ich dann nach ein paar gebrochenen Wörtern English und hektischen Gesten in Richtung des Ausgangs auch irgendwann erraten konnte...
Dort angekommen versuchte ich über die international flights nach Fukuoka zu kommen (China und Japan sind ja zwei unterschiedliche Länder) und nachdem ich dort meinen Flug nicht gefunden hatte probierte ich die Domestic Flights mal spaßeshalber aus, und, siehe da: Japan liegt neuerdings in China. Zumindest, wenn es nach der Beschilderung geht. Zum Glück hatte ich zwei Stunden Zeit um von A nach B zu kommen. Denn die Schlangen und Menschenmassen, die sich bei den Domestic Flights an der Personenkontrolle befanden (man beachte, dass ich die Sicherheitsschleusen ja verlassen hatte) erzeugten in mir das innere Gefühl, dass ich keine Zeit mehr hatte... Und natürlich wurde mein Laptop wieder auf Sprengstoff kontrolliert und natürlich war irgendwas an dem Ding, wodurch mein ganzes Hab und Gut insg. dreimal geröntgt (<--schreibt man das so?!?) werden musste... Was hat diese Welt gegen meinen Laptop?!?
Zum Schluss blieben mir noch 15min bis zum boarding...
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Dalian: 2. Zwischenstop ?Fukuoka? Jedenfalls scheiterte mein Versuch ins freie China (für meinen Verstand immernoch Fukuoka) zu entweichen: Nachdem ich den Ausgang zielstrebig ansteuerte und vom Flughafenpersonal freundlich an der Gepäckausgabe abgepasst wurde, hatte ich eine kleine Eskorte von drei Menschen, die mich zu meinem richtigen Bestimmungsort zurückbrachten. Mich verwunderte, dass die Begleitung immernoch Chinesisch sprach und genauso verwunderte es mich, dass ich zu einem Schalter geschickte wurde, an welchem die chinesische Polizei stationiert war und ich ein Ausreiseformular ausfüllen musste. Seit wann durfte die chinesische auf japanisches Terretorium? Hatte ich was verpasst? Mehr oder minder hilflos stand ich dann in einem Wartebereich, in dem man alle Duty-Free waren kaufen konnte, wenn man wollte... Aber eigentlich wollte ich nur den Ausgang, auch wenn mir langsam dämmerte, dass das nicht der Ausgang war und auch keiner in der Nähe sein würde... Nach wiederum einer gebrochenen Konversation in Englisch wusste ich zumindest, dass ich warten musste (was mir die Abflugtafel auch vermittelte, auf der störrisch meine Flugnummer Richtung Fukuoka und eine Uhrzeit, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Zukunft befand standen). Nur wo ich war, wusste ich immernoch nicht...

Erst später fand ich heraus, dass ich auf dem Dalian International Airport gewartet habe. Na dann....


Memo an mich selbst: Das nächste Mal die Fluginfo lesen... Da steht was von einem technischen Zwischenstop]]>
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Fukuoka: Fukuoka Ankunft
Während es in Peking noch sonnig war, war in Fukuoka regen angesagt. Nunja, man kann sich das Wetter bekanntlich nicht aussuchen...

Am Ausgang erwartete mich gleich mein japanischer Tutor (alias Betreuer, also derjenige, der mir bei den ganzen Formalien Hilfestellung leisten wird). Ein etwas unscheinbarer Typ, slebst für japanische Verhältnisse. Er war sichtbar froh, dass ich halbwegs Japanisch sprechen konnte, denn die englische Sprache schien und scheint ihm doch Schwierigkeiten zu machen...

Noch einiger Warterei, die man sich auch hätte sparen können, war die Uni so frei und hat uns ein Taxi zum Campus bestellt. Mal eben 70? für einen einfachen Studenten von der Uni spendiert. Nicht schlecht :)
Am dorm (Dormitory, also meine Unterkunft) gab's erstmal eine kleine Einführung vom dorm-manager und anschließend konnte ich mein Zimmer besichtigen. Einfach, klein, funktional und im Bad muss man schaun, dass man beim umdrehen nicht alles mitnimmt (Wobei der Begriff "Bad" an sich schon übertrieben ist... Die größe der Kabine erinnert an die Toilettenkabine im 2. OG des Saxenhauses, beinhaltet aber alles was man braucht (Toilette, Waschbecken + Dusche). Was nicht alles in so einen kleinen Raum passt...))

Dann noch kurz ins Lab (laboratory), der jap. Ersatz für die einzelnen Fakultäten an einer deutschen Uni und herzlich von allen 18 Leuten begrüßt worden... Dann noch kurz essen und nach aufregenden 48 Stunden endlich ins gefallen... Wuppa, was für ein Tripp. ]]>
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Frankfurt M.: Abflug Nunja. shouganai ([schohganei] kann man wohl nix machen), wie man auf Japanisch so schön sagt (obwohl's nicht schön war...)
In der Personenkontrolle wurde mein Laptop erstmal auf Sprechstoff getestet... mit den bunten Haaren scheine ich wohl etwas terroristisches an mir zu haben...]]>
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