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myMapBlog.com | fernweh https://www.mymapblog.com//rss/fernweh The lasts posts from user fernweh en-us Singapur: Singapur Stopover
Ich bin nun in Singapore in einem schoenen Hostel. Zum Fruehstuck gab's sogar Fruechte und frisch aufgebruehten Kaffee! Hab ich mich gefreut! Ich bin in einem Maedchenzimmer mit 6 weiteren Asiatinnen. Ich habe normalerweise ein ziemlich gutes Gesichtergedaechtnis, aber bei den Asiaten versagt das leider. Nun gruesse ich einfach jedes Maedel so freundlich, als haette ich es schon getroffen. Was soll man machen?! Als ich in Melbourne in der Wohnung gelebt habe, war dort ein Maed]]>
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Perth: See ya later, alligator!
Als kroenenden Abschluss gab's Backpacker-gerecht eine Domino Pizza, weil Dienstag Billigtag ist. Was soll ich sagen, wir sind knapp bei Kasse.
Heute morgen wollte ich mir ein letztes grosses Fruehstueck mit Eiern, Bacon und Pancakes goennen, aber mein Wunschlokal hatte geschlossen. Alle weiteren, die ich abklapperte, wollten um 12 partout kein Fruehstueck mehr servieren. Ich hatte vergessen, dass ich nicht mehr in Kings Cross bin, wo keiner vor Mittag das Haus verlaesst und es dementsprechend Fruehstueck den ganzen Tag gibt.

Letzte Woche hatten wir doch ziemlich Pech mit unseren Zimmergenossen, wodurch unsere Naechte kurz und unruhig waren. Am Samstag hatten wir ein Doppelzimmer in einem Hostel in Fremantle gebucht. Unsere Freude wurde bei der Ankunft sehr schnell getruebt. Laut Internetseite sollte Check-In 1 Uhr sein. Wir standen jedoch vor verschlossener Tuer, da die Rezeption zwischen 12 und 3 Uhr schliesst. Bei so viel Sinnlosigkeit verschlaegt es mir fast die Sprache! Nach einem Anruf hat uns dann aber trotzdem jemand aufgemacht. Das Zimmer war hatte lediglich ein Bett und einen Spint. Nicht mal einen Muelleimer gab's(nochmal: Sinn?). Das alles waere nur halb so wild gewesen, wenn nicht auch noch eine Eiseskaelte vorgeherrscht haette. Nachts sind die Temperaturen mittlerweile einstellig, d.h. eine Heizung ist nicht verkehrt. In Sydney hatten wir einen kleinen Heizkoerper fuer die Steckdose. In diesem Hostel gab es nicht mal eine extra Decke. Ausserdem war die Matratze ungefaehr 10cm dick und bestand aus Schaumstoff. Wir lagen also quasi auf hartem Untergrund. Haette ich das Geld gehabt, waere ich mit lauter Beschwerde wieder ausgezogen.
Wir haben uns spaeter auf ein paar Drinks mit alten Freunden von Craig getroffen und hatten einen sehr schoenen Abend. Die Nacht war kalt und unbequem...in keinster Weise die Erholung, die ich mir nach den Erfahrungen im Mehrbettzimmer gewuenscht hatte.

Am Montag habe ich eine Weinprobetour gemacht, die mir sehr gut gefallen hat. Neben vier Weinguetern haben wir noch eine Kaffeeroesterei, einen Teeladen, eine Schokoladenfabrik, eine Brauerei und eine Aboriginal Art Gallery besucht. Ueberall gab es leckere Kleinigkeiten zu probieren. Der Wein ist auf Dauer bisschen viel, weshalb ich ueber die Abwechslung ganz froh war. Teilweise war wirklich leckerer Wein dabei, aber eine Flasche passt beim besten Willen nicht mehr in meinen Koffer. Die Gruppe war relativ klein und ich war die einzige Nicht-Australierin. Dadurch wurde ich ueberall extra vorgestellt und jedesmal auf unser Fussballspiel vom vorherigen Abend angesprochen.

Dieses habe ich mir im Hostel angesehen und sass waehrend der zweiten Halbzeit in einem mit Englaendern gefuellten Fernsehraum. Ich habe mich dann eher innerlich gefreut ;).

Vielleicht melde ich mich nochmal aus Singapur, ansonsten sehen/hoeren wir uns in Deutschland!
Ab Mittwoch werde ich auch wieder meine deutsche SIM Karte verwenden, also gilt wieder die alte Nummer.]]>
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Perth: Die Freuden des dorms
Am naechsten Tag haben wir einen Spaziergang durch die Innenstadt gemacht. Es ist ziemlich anders als Sydney. Viel entspannter mit einer Fussgaengerzone, einem kleinen Hafen und sogar Fahrradwegen. was mich wieder daran erinnerte, wie sehr ich Radfahren vermisse. Immer muss man ueberall hinlatschen. Nun muss ich aber auch feststellen, dass man die unmittelbar erreichbaren "Sehenswuerdigkeiten" ziemlich schnell abgearbeitet hat. Unser Hostel hat eine Bar, wo es relativ guenstige Getraenke gibt, aber natuerlich immer noch teurer als selbst kaufen. Die Preise ausserhalb sind hoeher als in Sydney. Wir sind halt nicht mehr in Kings Cross, wo man den ganzen Tag ein englisches Fruehstueck fuer 6 $ und ein Steak mit Beilagen fuer 10$ bekommt.

Interessant ist ausserdem, dass Kings Cross als gefaehrliche Gegend verschrien ist, vor allem das rege Nachtleben. Ich habe das ohnehin nie wirklich so empfunden. Wir wohnen hier ebenfalls im Vergnuegungsviertel, wo die meisten Clubs und Bars sind. Unter der Woche wirkt es ziemlich ausgestorben, aber als wir Samstagnacht aus der Stadt nach Hause gelaufen sind, sah das ganz anders aus. Wir haben in den 10 Minuten drei Auseinandersetzungen zwischen Polizisten/Security und Betrunkenen gesehen.

Unser Hostel ist schoen, relativ gross, sauber und abgesehen vom Samstag ruhig. Wir sind nun wieder im Dorm Room und ich habe es wirklich nicht vermisst! Ich hatte auf meiner Reise nach den ersten Wochen immer ein reines Maedchenzimmer gebucht und jetzt weiss ich auch wieder warum. Man kann einfach davon ausgehen, dass die weniger saufen, stinken und schnarchen. Das ist natuerlich verallgemeinert, aber meine Erfahrungen bestaetigen es. Bei uns ziehen jetzt staendig Typen ein, die die erste Nacht erstmal nicht auftauchen, weil sie ausgehen. Morgens kommt dann ein fremder, mueffelnder Typ mit Bierfahne ins Zimmer und redet mit fuer mich nahezu unverstaendlichem irischen Akzent. Vorgestern war hatte ich allerdings auch ein bisschen Spass, als ich Zeugin eines Gespraechs zwischen zwei Maennern wurde. Es ging vor allem um ihre mehr oder weniger erfolgreichen Eroberungen der letzten Nacht. Die Komik der Ausfuehrungen entschaedigte fast fuer das Schnarchkonzert davor. Insgesamt sind die Maenner im Hostel in der Ueberzahl. Ich bin oft die einzige Frau in der Bar. Die Damentoilette ist wenig besucht und dadurch schoen sauber.

Ich muss gestehen, dass ich mir die freie Zeit schon fast zu viel ist. Es gibt halt auch nicht so viel zu tun hier. ich werde wohl noch eine Weinprobetour machen und naechstes Wochenende fahren wir in einen naheliegenden Kuestenort.]]>
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Sydney: Bye bye Sydney
Unser Zimmer mussten wir schon raeumen, nun sitze ich in der Kueche und uebe mich im Zeit totschlagen.
Gestern haben wir noch eine Tour durch unsere Stammkneipen gemacht. Ein bisschen zu lange und nun will ich gerne ins Bett.

Das Koffer packen war relativ erfolgreich, meiner fuehlt sich nicht wie mehr als 20 kilo an.

Unser erstes Laenderspiel wollten Yvonne, Daisy und ich eigentlich im Darling Harbour auf Grossleinwaenden sehen, aber eine Stunde vor Spielbeginn haben sie niemanden mehr reingelassen. Montag war Feiertag, deshalb liessen sich die Australier von 4:30 nachts nicht abschrecken. Ich schaetze, die Stimmung war eh nicht besonders bei dem Ergebnis. Wir sassen dann im Hostel. Ich bin nur froh, dass unser naechstes Spiel frueher ist.
Ich habe 10 Dollar auf Deutschland gesetzt. Wenn "Die Mannschaft" Weltmeister wird, bekomme ich 150 Dollar. Nicht schlecht, finde ich.]]>
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Sydney: Die Tage sind gezaehlt Ich zaehle schon die Tage, die ich noch arbeiten muss. Ich kann die Langeweile dort gar nicht in Worte fassen. Man mag es kaum glauben, ich bin trotzdem am Ende des Tages kaputt, obwohl es ja nicht wirklich koerperlich anstrengend ist. Abgesehen von meinen Rueckenschmerzen, die wohl vom Stehen kommen. Letzten Freitag haben wir den ganzen Tag (!) Besteck poliert und eingepackt. Seit ein paar Tagen hat eine Neue aus Schweden angefangen, mit der ich mich gut verstehe. Ein kleiner Lichtblick. Wir muessen nur aufpassen, weil bei den Chefs quatschen nicht so gut ankommt. Man braucht ja auch seine ganze Konzentration fuer die hohen mentalen Anforderungen der Arbeit.

Neues auch zu dem Ungeziefer in unserem Zimmer. Der Tote-Ratten-Gestank ist weg oder ich rieche ihn nicht mehr. Vorletzte Nacht habe ich wieder ein eindeutiges Fiepen in der Wand gehoert. Ich bin nur froh, dass die nicht IM Zimmer sind. Und immer, wenn wir etwas Essbares liegenlassen, also z.B. einen schmutziger Teller, haben wie eine kleine Ameisenfarm. Ich werd hier noch bekloppt. Ich muss allerdings sagen, dass ich im Gegensatz zu Craig weniger ein Problem damit habe, meinen Kram direkt wegzuschmeissen...

Ich freu mich schon auf unser erstes WM-Spiel. Die machen hier schon ordentlich Stimmung fuer das australische Team (Autofahnen - wie originell). Da muss ich nur lachen. Die nennen ihr Team "Socceroos" (Kanga-roos). Das kann man nun nicht wirklich ernst nehmen. Fuer mich heisst das lang aufbleiben oder frueh aufstehen. Ich werde ausserdem ein bisschen Geld auf Deutschland setzen. Wenn ich 10 Dollar setze und wir wirklich Weltmeister werden, kriege ich 100 Dollar raus.

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Sydney: Es wird Winter
Ich habe die letzten Wochen damit verbracht, mich ueber zu wenig Schichten und dementsprechend zu wenig Geld zu aergern. Ich war sogar so weit, dass ich mit meinen Arbeitskolleginnen Lotto gespielt habe. Was haette ich nicht alles mit meinen 4 Millionen machen koennen. Betonung liegt auf haette - es hat leider nicht geklappt. Ich habe mich auch nach anderen Jobs umgesehen und u.a. einige Telefonate wegen fruit picking gefuehrt. Es stellte sich dann aber haeufig doch anders heraus als angepriesen. Ich habe keine Lust fuer 150 Dollar in ein Kaff zu fahren ohne zu wissen wann und wieviel Arbeit ich am Ende bekomme. Da mich das ganze hin und her ziemlich frustriert hat, habe ich nun beschlossen, mich nicht zu stressen. Ich werde jetzt noch bis Mitte Juni hier bleiben und dann genug Geld gespart haben, um noch zwei Wochen Urlaub in Perth zu machen. Craig und ich werden nun zuegig unseren Flug buchen, damit es guenstig wird.

Es ist kalt geworden in Sydney. Wir haben jetzt hoechstens um die 20 Grad tagsueber und hin und wieder Regen. Das hat aber auch seine Vorteile. All die Sachen, die ich seit Monaten bei mir hatte und bei denen ich mir oft gedacht habe, "Was soll ich damit?", finden nun ihren Einsatz; z.B. meine Fleecejacke, Jeans, geschlossene Schuhe.

Aufgrund der niedrigeren Temperaturen haben sich die Kakerlaken fast vollends verabschiedet. Dafuer haben wir jetzt eine neue Plage im Hostel: Ratten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich schon davon berichtet habe, aber ich und Craig hatten so ein Biest schon eindeutig bei uns im Zimmer an der Fussleiste nagen hoeren. Daraufhin haben wir alle Loecher mit Paketband zugeklebt. Letztens war ich mir ziemlich sicher, dass ich jenes Knistern gehoert habe. Und vor ein paar Tagen fing es an, fuerchterlich zu stinken. Wir haben noch ueber die toten Ratten in der Wand gescherzt. Nur um kurze Zeit spaeter herauszufinden, dass genau dies der Grund ist und unser Zimmer zu den betroffenen gehoert. Herzlichen Glueckwunsch!

Wir duerfen im Hostel das Internet nicht mehr fuer private Zwecke verwenden, weil irgendwelche Vollhorste Viren und Pornos runterladen. Bei letzteren habe ich einen starken Verdacht. Wer sich noch an den schrecklichen Franzosen erinnert, mag mir glauben. Arbeiten tut der nicht waehrend seiner Nachtschicht! Angeblich hat der Besitzer (Vater unseres Managers) 3000 Dollar fuer die Reperatur bezahlt. Es handelt sich um zwei nicht gerade neue PCs. Da waere er mit einem Neukauf wahrscheinlich besser bedient gewesen. Aber auf mich hoert ja keiner.

Falls ich es noch nicht offiziell angesagt habe: Ich bin am 3. Juli wieder in Frankfurt. Und bis dahin hat sich der Vulkan mal schoen wieder beruhigt, sonst gibt es richtig Aerger von mir! Ich habe keine Lust, in Singapur ewig festzuhaengen.
Ich freue mich schonauf zu Hause! Wegen allen moeglichen Gruenden, u.a.: Endlich wieder anstaendiges Essen ;). Sagen wir mal so, die Australier koennen besser trinken als kochen. Mit genuegend Alkohol schmeckt man ja auch nicht mehr so viel.
Eine der schlimmsten Dinge sind die Wuerstchen. Ich bin ja eh kein grosser Fan, aber was die einem hier auftischen, ist schrecklich. Ich mache ja jeden Samstag im Hostel das BBQ fuer die Gaeste und mir ist aufgefallen, dass die Farbe der (Metzger-)Wuerste unterschiedlich ist. Mir wurde gesagt, das liege daran, dass es immer mal anderes Fleisch ist, also Rind, Lamm oder Kaenguruh. Macht ja auch gar keinen Unterschied, ihr Stuemper! Wenn ich darueber nachdenke, stimmt das wahrscheinlich sogar. Ich hab einmal probiert und fand es nur unglaublich ueberwuerzt. Naja, Geschmaecker sind unterschiedlich und ich halte mich einfach fern.

Ich habe mir mal ueberlegt, wieviele dumme Dinge mir hier passiert sind. Vielleicht liegt es an meiner Wahrnehmung, aber ich finde das schon viel fuer 8 Monate. Ich habe mir ordentlich den Ruecken verbrannt, hab mir Bed Bugs eingefangen, bin eine Treppe runtergefallen, hab mir mein Handy klauen lassen, hatte einen boesen Virus, der mich zur Bettruhe gezwungen hat und von meinen ganzen Abstuerzen ganz zu schweigen! Ganz ruhig, letzteres war ein Scherz! Ich bin schliesslich keine 19 mehr. Wenn ich mir das ansehe, haette es aber auch schlimmer kommen koennen *auf Holz klopf*.

Um diesen Eintrag positiv zu beenden: Am 2. Juni startet Sex and the City 2! Darauf gibts erstmal ein Glas Sekt!]]>
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Sydney: Nicht die Killers, aber immerhin!
Ich hatte einen super Sonntag. Erst war ich in der Stadt und habe Sydney's Herbstwetter genossen. Sonnig, nicht zu heiss und nicht zu kalt. Abends gab es im Hyde Park ein halbstuendiges Konzert von den Stereophonics - UMSONST! Ich wusste, dass die nach Sydney kommen, habe sogar darueber nachgedacht, mir Tickets zu kaufen. Und nun habe ich sie fuer lau und acoustic gesehen. Es war relativ gut besucht, aber im vorderen Bereich sassen sie alle, sodass ich sehr gut gucken konnte. Der grosse Witz kam am Anfang. Die Band kommt aus Wales und der Saenger fragte, ob Leute aus Wales da seien. Dann fragte er nach Englaendern, Iren und Schotten und stellte fest, dass im Grunde ueberhaupt keine Australier anwesend waren. Ich glaube, die sind hier nicht allzu bekannt. Und wenn es was umsonst gibt, sind Backpacker natuerlich sofort dabei ;).

Zum Thema Musik muss ich an den grandiosen Radiosender denken, den wir immer auf der Arbeit hoeren. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Die neusten Lieder, die nur sehr selten kommen, stammen aus Mitte der Neunziger. Kein Scherz. Alles andere ist richtig alt. Also ich rede hier von Beatles, Led Zeppelin, Dire Straits und mein Favorit Elton John! Ja, ich bin seit langem grosser Elton John Fan und ich wuerd sagen, wir haben die Best Of fast durch :). Auch wenn ich mich bisschen drueber amuesiere, halte ich es fuer eine gute Abwechslung zur Bums-Partymucke, die hier ansonsten Tag und Nacht gespielt wird.]]>
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Sydney: Mich hats erwischt Letzten Freitag bekam ich gegen Abend immer staerkere Hals- und Kopfschmerzen und zum kroenenden Abschluss Fieber. Zu diesem Zeitpunkt war ich mit Nathalie und dem Hostel in einer Bar und musste gegen Mitternacht nach Hause. Am naechsten Tag habe ich irgendwie noch das BBQ gemacht und die restliche Zeit geschlafen. Montag war es noch nicht besser, ich habe Arbeit abgesagt und bin zur Aerztin. Die sagte mir, es sei ein Virus, d.h. ich koenne nichts anderes machen, als Schmerzmittel, Vitamine und Ruhe. Also nix anderes, als ich eh schon machte.
Zum Glueck musste ich fuer diesen Rat nichts bezahlen, weil ich in einer Klinik war, die kostenlosen Service fuer Prostituierte, Drogenabhaengige, Obdachlose und auch Backpacker bietet. In anderen Worten, eine Klinik fuer Leute, die nicht mal eben 80 Dollar fuer den Arztbesuch bezahlen koennen. Ich war auch sehr schnell dran, obwohl ich nur eine "normale" Krankheit hatte. Ich hab hier schon von 6 Stunden Wartezeit in anderen Einrichtungen gehoert.

Im Endeffekt lag ich fuenf Tage flach, habe Essen durch Schmerzmittel ersetzt, mich nachts gequaelt, weil mich die Schmerzen und das Fieber wach gehalten haben und dachte, es wird nie wieder besser. Natuerlich wurde es wieder besser. Ich nehme immer noch meine Paracetamol und mittlerweile wirken sie auch. Gestern war ich wieder bei der Arbeit. Die Kommentare von Luten, die mich im Hostel mal zwischendurch gesehen haben gingen von "Du sahst aus wie scheintot" (meine Quasi-Chefin, ich glaube es war fast so was wie Mitgefuehl) bis "War es wirklich so schlimm?". Letzteres haette ich gerne mit "Nein ich hab nur so getan, um Aufmerksamkeit zu bekommen und meinen Job zu verlieren" beantwortet.

An dieser Stelle sollte ich wohl mal etwas bekannt geben. In der Woche wurde ich naemlich ganz liebevoll von meinem Freund versorgt, mit dem ich seit ich zurueck in Sydney bin ein Doppelzimmer teile. Craig kommt aus Schottland und wir haben uns an Weihnachten im Hostel kennengelernt. Er arbeitet hier mittlerweile als Night Manager und wir kriegen das Zimmer fuer wenig Geld. Er war fuer mich einkaufen, bei der Apotheke, hat gekocht (mein ersten festes Essen: Kartoffeln mit Butter) und meine Unruhe in der Nacht ausgehalten.

Nun kann ich ein weiteres Erlebnis abhaken: Einmal ordentlich krank gewesen in Australien.

Es wird langsam kalt in Sydney. Also frisch. Ich bin dafuer gar nicht richtig ausgestattet. Ich wuenschte, ich haette so eine richtig schoene Bettdecke wie zu Hause. Wir kriegen hier nur solche Decke, die wir fuer auf dem Sofa luemmeln benutzen. Nicht gerade das Selbe.
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Sydney: Ostern, Haustiere und Kings Cross Yvonne hat schon welche an der Rezeption vorbeilaufen sehen. Ich glaube unsere Kueche ist das reine Schlaraffenland fuer die. Irgendwie landen ja immer Essensreste in dunklen Ecken.

Das bringt mich zu der aktuellen Hygiene im Hostel. Ich muss sagen, das war mal besser. Z.B. als ich noch geputzt habe. Ich mache nun zweimal Abends sauber, wobei ich die Toiletten kontrolliere und je nach Bedarf sauber mache. Ich finde es so erstaunlich, weil zu meiner Zeit unser kleiner Hausdrache, die "Quasi-Managerin", staendig kontrolliert hat und mich auch mal auf kleine Schmutzraender in der Dusche hingewiesen hat. Jetzt liegt da tagelang ein Pflaster in unserer Dusche, einmal habe ich Dreck am Toilettensitz weggemacht, den ich schon am Tag zuvor gesehen hatte. Und ansonstern scheint es alles ein bisschen unkoordiniert zu sein. Naja, es ist ja nicht mehr mein Problem. Abgesehen von den Magen-Darm-Problemen die ich unter Umstaenden bekomme, wenn die ihren Job nicht ordentlich machen.

Ich hatte ueber Ostern eine Woche frei, weil unsere Chefs Urlaub gemacht haben. Das war wirklich schoen, weil ich endlich mal wieder mehr Freizeit hatte, aber gleichzeitig gibt's natuerlich kein Geld. Ostern machen die hier wirklich ernst, Karfreitag und Sonntag hatten selbst die Supermaerkte zu. Ostern scheint mir hier allerdings vor allem ein weiterer Anlass zum hemmungslosen Alkoholkonsum zu sein. Karfreitag gab es im Hostel eine grosse Party, die gegen elf die Polizeit auf den Plan rief. Man konnte ja nicht ausgehen, weil alle Bars geschlossen waren.
Es gibt demnaechst eine Fernsehsendung, die in Kings Cross spielt. Der Trailer ist schon unglaublich dramatisch und ich finde es schon witzig. Die stellen das hier immer als schlimmes Rotlichtmilieu da, was es nun wirklich nicht ist. Es ist im Grunde eine Strasse mit Bars, Stripclubs, Partypeople, Prostituierten und Obdachlosen. Ansonsten ist es eher Wohngegend, viele Hostels und Restaurants. Die Reeperbahn ist es nun wirklich nicht. Aber vielleicht ist das auch nur meine Wahrnehmung.

Zwei meiner (aelteren) Arbeitskollegen waren ueber Ostern Urlaub in Canberra machen. Da musste ich schon bisschen lachen. Waehrend unsere Chefs Familienurlaub auf Fiji gemacht haben. Da sind die Fronten schonmal geklaert.

Dieses Wochenende kommt Nathalie vorbei und wir machen Kings Cross unsicher!]]>
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Sydney: Wieder zurueck und werktaetig
Ich bin wieder zurueck in Sydney. Mir war das in Melbourne mit der unerfolgreichen Jobsuche und dem frustrierenden Rumgegammel irgendwann zu bloed. Da habe ich mir gedacht, ich kann auch in Sydney einen Job suchen und habe zumindest noch soziale Kontakte. Nach drei Wochen Melbourne habe ich mich dann also in den Nachtbus gesetzt und war wieder da. Allerdings bin ich nicht direkt wieder ins Hostel, sondern durfte die ersten Tage bei Yvonne schlafen. Sie hatte mir noch als ich in Melbourne war, Telefonnummern von Jobanzeigen aus dem Hostel zukommen lassen und ich hatte gleich fuer den Montag ein Probearbeitstag. Alles lief also super und ich habe meine Entscheidung keinen Moment bereut. Abgesehen von den anfaenglichen Zweifeln, weil ich ja nicht wieder zurueck wollte. Vanessa war zwischendurch ziemlich ploetzlich auf eine Farm gefahren. Ich war zu dem Zeitpunkt aber noch nicht so weit, mich dem fruit picking zu ergeben.

Nun arbeite ich bei einem Partyservice, der Geschirr, Besteck, etc fuer Feste liefert. Der ganze Kram muss dann bei der Rueckkehr wieder abgewaschen werden und da komme ich ins Spiel. Ich stehe nun Montag bis Freitag am Geschirrspueler und lade ein oder poliere. Es ist relativ easy im Vergleich zu meinem vorherigen Job, aber auf Dauer unglaublich landweilig. Monotonie kann ganz schoen anstrengend sein. Aber ich bekomme 15 Dollar die Stunde und will mich nicht beschweren. Ich gehoere jetzt auch zu den Pendlern und brauche mit der Bahn eine Dreiviertelstunde pro Strecke. Komme also zu nix mehr unter der Woche, weil ich frueh ins Bett falle ;). Samstags mache ich ausserdem das woechentliche Barbeque fuer die Gaeste im Hostel. Das sind nochmal 5 Stunden fuer die Unterkunft. Diese Woche mache ich zusaetzlich noch zwei Abendschichten Putzen, aber anscheinend darf ich das nicht regelmaessig machen, weil die Chefin bloed ist.

Das Wetter ist hier mittlerweile auch ziemlich angenehm, teilweise sogar etwas kuehl. Aber ich rede hier von Australien-kuehl, also um die 25 Grad. Endlich nicht mehr so schwuel und heiss. Und die Kakerlaken werden merklich weniger. Heute hatte ich allerdings eine im Weinglas. Ich wollte mich aber nicht vor allen als Memme outen, habe sie also ganz cool aus dem Fenster geschmissen. Und sie ist DAVON GEFLOGEN! Mir wollen hier immer noch Leute erzaehlen, dass die das nicht koennen. Aber ich habe schon mehrfach welche Fliegen sehen.

So, ich muss mal ins Bett und werde es erst mal bei den wichtigsten Informationen belassen.]]>
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Melbourne: Nervige Jobsuche
Aber nun geht es langsam bergauf. Ich habe beschlossen, mich nicht unterkriegen zu lassen und da schneit gestern eine Jobmail mit einigen brauchbaren Anzeigen fuer Melbourne herein. Heute morgen war ich in einem Cafe, das eigentlich mehr ein Imbiss/Take Away ist und hatte dort ein Interview. Der Manager war ganz in Ordnung und ich glaube, er mochte mich. Er war begeistert, dass ich aus Deutschland komme, ihm gefielen meine Cleaning-Erfahrungen (lol) und als er las, dass ich mal als Pflegerin gearbeitet hat, sah er mich an und meinte: "You're a good person." Die Bezahlung ist allerdings schlecht. Und ich muesste umziehen, da sonst der Weg zu weit ist und ich zu frueh aufstehen muesste. Da meinte er gleich, dass er vllt eine Unterkunft fuer mich besorgen koennte. Naja, er meldet sich wieder wegen Probearbeiten und ich bin noch unentschlossen.
Ausserdem arbeitet ein Maedel aus meiner Wohnung in einem Klamottenladen und sie nimmt morgen mal meinen Lebenslauf mit. Das waere ein Top-Job, weil die Bezahlung gut ist und ich auch noch Prozente kriegen wuerde ;).
Heute Nachmittag habe ich noch ein Interview fuer eine Bar, wo man auch angelernt wird. Normalerweise braucht man immer Erfahrung. Und da sieht mein Lebenslauf etwas schlecht aus. ich muss also versuchen sie mit meiner Persoenlichkeit zu ueberzeugen...muahaha.

Also ich bin eigentlich einigermassen frohen Mutes. So langsam muss auch wirklich Geld in die Kasse kommen. Ich gehe nicht mehr aus, kaufe mir kein Essen oder Trinken ausserhalb und verlasse eigentlich kaum das Haus. Das spart Geld, ist aber auch sterbenslangweilig und demotivierend. Dafuer kenne ich mich mittlerweile gut mit dem australischen Fernsehprogramm aus.

Achja, wenn alle Stricke reissen, kann ich noch fruit picking machen. Da gibt es zur Zeit auch einiges hier. Nur weiss man nicht, wieviel am Ende dabei rumkommt. Vanessa waere auch dabei. ]]>
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Melbourne: Alles neu Ich habe mich allerdings mit Vanessa getroffen und werde da am Samstag einziehen. Sie wohnt mit einigen anderen Maedels in einem Haus. Es nicht gerade schoen, im hinteren Bereich eines alten Moebelladens und insgesamt sehr provisorisch, aber billig. Und da meine Finanzen etwas traurig aussehen, muss das wohl erstmal gehen. Ausserdem freue ich mich auf vertraute Leute. Das Haus ist in St Kilda, einem Vorort mit Strand. Auch nicht zu verachten. Meine Jobsuche war bisher nicht so erfolgreich und die Leute machen einem nicht gerade Mut. Aber ich bleibe am Ball und habe auch noch nicht alle Register gezogen.
Letztens habe ich von meiner serioesen (!) Arbeitsagentur eine Jobmail fuer einen Putzjob bekommen. Bei genauerem Lesen stellte sich schnell heraus, dass es die grosszuegigen 35 Dollar die Stunde fuer Putzen in Unterwaesche und Tshirt gibt. Nicht, dass hier einer an Nacktputzen denkt, nein, nein. Ich musste erstmal lachen.

Ich entwickle hier eine wachsende Begeisterung fuer Krimis. Liegt wohl daran, dass es das am meisten verbreitete Genre in den Buchtauschregalen in Hostels ist. In deutsch wie in englisch kann man die leicht weglesen. Meistens sind sie spannend und wenn man Glueck hat, behandeln sie intelligente Themen. Ich bevorzuge zudem AutorINNEN, weil da meistens eine interessante Protagonistin gibt. Nun habe ich aber doch bisschen schlechtes Gewissen, weil ich ansonsten mein Gehirn nicht wirklich fordere und jetzt auch bei der Literatur runterschraube. Aber es ist immerhin noch ein Buch und keine Klatschzeitung oder "Unterschichtenfernsehen".

Melbourne gefaellt mir als Stadt besser als Sydney. Nur so richtig schaetzen kann ich es Moment nicht. Nun bin ich auch bisschen erkaeltet und staendig muede. Und hier ist es kalt. In Deutschland faend ich die Temperatur wohl genau richtig, aber nach dem feucht-heissen Klima in Sydney friere ich hier staendig. Komisch.]]>
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Melbourne: Roadtrip Tag 3 bis 6
Am naechsten Tag sind wir an Melbourne vorbei direkt weiter zur Great Ocean Road gefahren. In der Stadt mussten wir erstmal eine Gebuehr bezahlen, um durch einen Tunnel zu fahren. Die telefonische Abwicklung machte es uns nicht gerade leicht. Unseren Lunch hatten wir in Torquay direkt am Meer. Die Great Ocean Road ist - wie der Name schon sagt - eine Strasse, die ueberwiegend direkt am Meer verlaeuft. Dadurch hat man wunderschoene Aussichten und tuckert teilweise mit 30 um die engen Kurven. Das Highlight sind die zwoelf Apostel, eine Ansammlung von einzelnen Felsen in der Brandung.
Irgendwann mussten wir dringend Tanken und warteten darauf, dass endlich mal ein Ortsschild auftauchen wuerde. Als es soweit war, befand sich dort auch ein Hinweissschild zum Tanken. Die "Tankstelle" bestand jedoch aus einer einzigen Zapfsaeule, die wir fast uebersehen haetten. Ausserdem war sie zu teuer und wir beschlossen, noch ein Stueck weiter zu fahren. Hat dann auch alles geklappt.
Unsere dritte Nacht auf einem Campingplatz in Port Campbell war wieder etwas kuehl. Da hat man das Gefuehl, wieder in Deutschland zu sein. Ausserdem ist es auf Dauer auch etwas eng und die Matraze zu duenn.

Bei unserem letzten Uebernachtungsstopp in Geelong auf dem Rueckweg Richtung Melbourne nahmen wir uns ein guenstiges Hotelzimmer. Es gab jedoch auch keine Campingplaetze dort.
Das Hotel war bisschen schrabbelig, aber hatte Charme. Wir waren in einem family room mit zwei Zimmern und Badezimmer untergebracht. Angeblich hat dort schon Ava Gardner uebernachtet. Ich habe mich gefragt, ob sie damals auch schon die Tiger- und Leopardenbettbezuege hatte.
Wir haben erstmal ein Nickerchen gehalten, um dann was zu essen und spaeter auszugehen. Es war schon nett, wieder in einem richtigen bett zu schlafen. Und wir haben in einem englischen Pub eine grossartige Band gesehen, die sogar richtige Rockmusik spielte. Leider mussten wir am naechsten Morgen wieder rechtzeitig auschecken und uns auf den Weg machen.

Insgesamt fand ich das Autofahren relativ easy. Wir haben uns nicht einmal richtig verfahren, was aber auch daran liegen kann, dass es nicht so viele Moeglichkeiten gibt. An den Linksverkehr gewoehnt man sich relativ schnell. Wir habe aber beide hin und wieder beim Abbiegen den Scheibenwischer angemacht und manchmal, wenn ploetzlich ein LKW hinter einer Kurve im Gegenverkehr auftauchte, hat man sich doch erschreckt und gedacht: Der ist doch auf meiner Fahrbahn!

Ich hatte ja bereits die australische Partymusik erwaehnt. Dieselbe wird natuerlich auch im Radio gespielt. Daisy und ich haben uns einen Spass gemacht, uns ueber die schlimmsten Lieder besonders zu freuen. Man nennt das wohl Selbstschutz, wenn mal wieder "Sexy Bitch" oder "Evacuate the Dancefloor" kommt. Ich habe mir schon ueberlegt, dass ich mir eine Compilation erstellen muss. Dann kann ich mir die in einem halben Jahr anhoeren und realisieren, was mir hier musikalisch angetan wurde.

Am fruehen Nachmittag kamen wir in Melbourne an, haben eine Weile nach einem Hostel fuer mich gesucht und waren noch lecker essen. Dann musste Daisy weiterfahren und ich bin hier geblieben. Es war eine wirklich schoene Reise und wir haben viel gesehen und erlebt!]]>
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Canberra: Roadtrip Tag 1 und 2
Nach etwas laengerer Anreise zu unserem Autovermieter standen Daisy und ich dort in dem Buero und warteten. Nach einer Weile wurden wir doch etwas ungeduldig. Da waren zwar ein paar Leute vor uns, aber es ging nicht wirklich voran. Ein aelteres Ehepaar wartete schon seit zwei Stunden. Bei uns waren es am Ende 1 1/2 mit ausfuehrlicher Inspektion und kurzer Erklaerung wie so eine Automatikschaltung funktioniert. Das vorweg: Eine Offenbahrung! Bei den ganzen Kurven und Huegeln, Baustellen und Staedten auf dem Weg habe ich das Schalten so gar nicht vermisst! Was einen trotzdem nicht daran hindert, mal nervoes mit rechter Hand oder linkem Fuss zu zucken oder bei starkem Bremsen auf das Absaufen zu warten. Essen beim Fahren ist so viel einfacher! Und wer sagt eigentlich, dass Anfahren am Berg schwierig sein muss?

Unser Tagesziel war Canberra. Jeder raet einem zwar davon ab, lange Halt in der Landeshauptstadt zu machen, aber es liegt nunmal auf dem Weg. Wer Bill Brysons gradioses Kapitel ueber die Stadt gelesen hat, muss allein aus humoristischen Gruenden mal dagewesen sein ("Canberra - Warum auf den Tod warten?"). Schon die Strasse dorthin war wie ausgestorben, kein gutes Zeichen. Der erste Campingplatz hatte keinen Platz fuer uns - oder andere Gruende uns nicht zu nehmen. Daisy vermutete gleich eine gemeine Dauercamperverschwoerung gegen junge Leute, die im Auto schlafen wollen. Man weiss es nicht. Wir haben dann beschlossen, im Hostel zu schlafen. Spater sind wir ins Kino, weil ja sonst nicht viel zu tun war.
Unsere australische Zimmernachbarin war ziemlich redebeduerftig und erzaehlte uns, dass durch den vielen Regen einige Strassen in ihrer Heimatstadt unpassierbar seien. Dummerweise lag jene auch auf unserer Reiseroute. Da wir aber den Kuestenhighway nehmen wollte, sollte es dann wohl doch kein Problem sein.
Als wir am naechsten Tag dort ankamen, wurden tatsaechlich viele gesperrte Strassen im Radio durchgesagt und wir mussten eine kleine Umleitung fahren. Ich hoerte ausserdem im Radio, dass es in Brisbane und Umgebung ebenfalls Ueberschwemmungen gab. U.a. wurde von einem Hotel berichtet, dass letztes Jahr schon gebrannt hatte. Der Besitzer bemerkte diesbezueglich, dass ihnen jetzt nur noch ein Erdbeben fehle. Ja, der richtige Australier weiss: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

An unserem zweiten Tag bemerkten wir immer mehr, dass Entfernungen in Australien eine ganz andere Bedeutung haben als in Deutschland. Der sogenannte Highway ist eine Landstrasse, auf der man 100 km/h fahren darf. Die regelmaessigen Ueberholabschnitte sind relativ ueberfluessig, da selbst die LKWs am Limit fahren. Aber so konnte man zumindest mal ein bisschen auf das Gaspedal druecken. Ausserdem sind die Strassen teilweise sehr kurvig und huegellich, sodass man dort hoechstens 60 faehrt.

Unsere zweite Nacht verbrachten wir in einem Ort namens Eden. Der Campingplatz war ganz nett und direkt am Meer. In der Ortsmitte war nix los und unser Essen in einem schick aussehenden Restaurant hatte Mensaniveau. Und dann kam die Nacht. Wir hatten beide keinen richtigen Schlafsack und haben unheimlich gefroren. Man muss dazu wissen, dass die Naechte in Sydney selten wirklich kalt werden. Aber in Eden schon. Wir sind staendig aufgewacht und Daisy war irgendwann so verzweifelt, dass sie um halb sechs losfahren wollte. Wir haben es dann doch irgendwie ausgehalten und uns am naechsten Tag in einem KMart billige Schlafsaecke gekauft. ]]>
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Sydney: Die letzten Tage in Sydney
Das Festival war der absolute Reinfall. Am Abend vorher hat mich Yvonne angerufen, weil sie gehoert hatte, dass die Killers nicht kommen. Ich bin dann sofort ins Internet und habe nach langer Recherche eine Emailadresse des Veranstalter gefunden, bei der man sich melden konnte, um sein Geld wiederzubekommen. Allerdings gab es eine Frist, die ich um 2 Stunden verpasst hatte. Somit bekam ich nur eine automatische Nachricht zurueck, dass es nicht mehr moeglich sei, ich aber gerne zum Festival gehen koenne. Ohne The Killers war das Programm allerdings nicht gerade vielversprechend. Ausser Gossip kannte ich kaum eine Band.

Am naechsten Tag regnete es dann auch noch und ich bin irgendwann nachmittags missmutig aufgebrochen. Ich bin alle Buehnen abgelaufen, aber nichts war fuer mich dabei. DJ Mucke, HipHop, Dance und Salt n Pepa. Wer die wieder ausgegraben hat, gehoert weggesperrt. Ausserdem lauter aufgebrezelte Maedels, die aussahen, als waeren sie auf dem Weg in die naechste Bar. Ganz komisch. Getraenke waren natuerlich auch zu teuer. Ich habe mir dann Gossip angesehen, die wirklich grossartig waren. Passend zum Ende fing es richtig an zu regnen und ich bin mit meinem Regencape zurueckgelaufen, weil ich mich nicht laenger quaehlen lassen wollte.
Irgendwie hatte ich erwartet, dass bei The Killers als Headliner noch mehr Indie Rock Bands spielen. Aber nein. Fuer die Musik haette ich auch in den naechsten Club gehen koennen. Die australische Partymusik ist ohnehin ungefaehr so abwechslungsreich wie Til Schweigers Gesichtsausdruecke. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich mich schon daran gewoehne. Was bleibt einem auch anderes uebrig?]]>
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Sydney: Die Tage sind gezaehlt
Am Wochenende wartet dann noch ein weiteres Highlight auf mich. Ich gehe auf das Good Vibrations Festival. Die Karte hatte ich mir ja zu Weihnachten geschenkt. Das heisst leider, dass ich unser BBQ im Hostel verpasse. Naja, das werde ich wohl verkraften.

Letztens habe ich mein gesammeltes Kleingeld zur Bank gebracht. Hier haeuft sich das richtig an, weil ich keine Lust habe, damit rumzulaufen. Ausserdem finde ich immer wieder beim Putzen auf unserem Dach oder in den (leeren) Zimmern Geld. Ich nenne es Trinkgeld. Ich bin also damit zur Bank und die freundliche Dame meinte, ich muesse das erst sortieren. Sie hat mich dann aber nicht etwa damit nach Hause geschickt, sondern wir haben zusammen am Schalter seelenruhig das Geld gezaehlt. Da habe ich mir gedacht, dass die bei der Spasskasse nicht so entspannt waeren. Allerdings haben die auch eine Maschine. Ebenso die Postmitarbeiter. Die sind hier sehr hilfreich und vor allem freundlich. Da koennte sich der eine oder andere deutsche Postbeamte (vor allem ein ganz bestimmter aus Vechta!) eine Scheibe von abschneiden. Am Ende bin ich mit 15$ aus der Bank gegangen. Da habe ich mich gefreut! Wer beim letzten Beitrag gut aufgepasst hat, weiss, dass ich mir davon ein ganzes Sixpack kaufen kann. Was fuer ein Fest!

Ich hatte vorgestern schon wieder Halsschmerzen. Das nervt mittlerweile. Es hat allerdings auch einige Tage durchgeschuettet und nachts brauchte ich sogar eine Decke. Und wenn man dann noch den Ventilator anhat, weil ich sonst in dem Zimmermuff ersticke, ist das fatal. Nun ist es aber wieder heiss wie sonst was und mir laueft beim Arbeiten die Suppe runter. Wenigstens ist der Hals wieder in Ordnung. Aber wirklich, Sydney will mich loswerden.]]>
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Sydney: Australia Day und so
Ich aergere mich ziemlich, dass ich hier rund 8 Euro fuer ein Sixpack Bier bezahlen muss. Und einen Kasten des billigsten Biers gibt es fuer 15. Dafuer kriege ich in Deutschland Becks, d.h. anstaendiges Bier. Die sind doch unverschaemt hier. Allerdings gibt sehr billigen "Wein", den jeder trinkt. Ich habe allerdings beschlossen, dass der mir nicht bekommt. Hmmm...das sind Probleme.

Mein Chef sagt staendig, dass ich doch an der Rezeption arbeiten solle, weil ich so nett und freundlich sei. Bisschen zu spaet. ;)

Ich kann schon verstehen, warum manche Leute auf ihrer Reise an Orten so lange haengen bleiben. Ich habe mich hier schon richtig eingelebt und kenne nette Leute. Das werde ich vermissen. Wenn ich einen besseren Job haette, wuerde ich wohl noch laenger bleiben. Aber ich freue mich auch auf was Neues! Und unser Roadtrip wird bestimmt super.

Am Dienstag war Australia Day, da war in der ganzen Stadt was los mit Live Musik, Maerkten und feiernden Australiern. Yvonne und ich haben uns das Treiben eine Weile angesehen, einen Crepe gegessen und sind dann zurueck ins Hostel, wo unser Chef bisschen Bier ausgegeben hatte.
Am naechsten Tag war Daisy's Geburtstag, der sehr spassig war. Wir haben Sangria gemacht und eine geschlagene Stunde gebraucht, um den vorher erwaehnten Billigwein zu finden. In der Innenstadt sind die Bottle Shops eher rar und nicht gut ausgestattet. Hier in King's Cross erreicht man 5 verschiedene Bottle Shops in wenigen Minuten. Ist halt eine andere Szene. Ich war sehr irritiert. Ich sollte wohl noch erwaehnen, dass hier keinen Alkohol im Supermarkt oder an der Tanke gibt.

Mir faellt gerade auf, dass es wieder Sonntagabend ist. Die Tage vergehen so schnell, weil ich die meiste Zeit arbeite oder schlafe ;). Leider muss ich gleich wieder ran und brauche noch was zu essen.]]>
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Sydney: Sonntagabend
Der franzoesische Vollpfosten, mit dem ich eine Weile in einem Zimmer war, hat es geschafft die naechsten Leute rauszuekeln. Grossartig. Der merkt nix mehr. Wenn der den Mund aufmacht, koennte ich mich schon uebergeben. Kommt ja auch nichts Gescheites bei heraus.

Ich muss kochen, kurzer Beitrag heute.

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