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myMapBlog.com | gina-in-oz https://www.mymapblog.com//rss/gina-in-oz The lasts posts from user gina-in-oz en-us Weyhe: Facts and Figures
- Längste Zeit ohne Schlaf: 33 Stunden
ohne Dusche: 3 Tage
ohne Toilette: schreckliche 10 Std.

- Tage gearbeitet: 42
- Tage gereist: 160
- Tage also insgesamt verbracht: 202

- zugenommene Kilos: 10 (aber 3 schon wieder weg)

- höchste erlebte Temperatur: 38 Grad
- niedrigste erlebte Temperatur: -5 Grad

- längste Zeit an einem Ort verbracht: 3 Wochen (Baumfarm in Jennings/Stanthorpe)

- Lieblingsessen: Chocolate Chips Cookies, Crumpets, Lamington Cake, Erdnussbutter mit Honig (und wenn sich jetzt noch jemand wundert, wo die zehn Kilo herkommen ... )

- mein Soundtrack: We no speak Americano
Just say so
Bonkers
Land Down Under]]>
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Melbourne: Der Kreis schlie? sich Bin also nach exakt 202 Tagen wieder in Melbourne angekommen, hab eine sehr unbequeme und laute Nacht am Flughafen verbracht und von dort aus ging es weiter über Sydney und Singapur zurück in heimatliche Gefilde.
Den Rest kennt ihr ja schon *g*]]>
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Hobart: Schoki, Wombats und Zicken Fuer Charlotte ging es danach auf eine fuentaegige Tour rund um Tasmanien, mich hat es nach Launceston verschlagen. Die zweitgroesste Stadt Tasmaniens und ich war schon vom ersten Moment an begeistert. Warm und sonnig (im Gegensatz zum verregneten hobart), gleich am ersten Tag Zeuge eines Flash Mobs und eines Hib Hop Street Festes geworden. Zudem liegt Launceston nur 10 Minuten vom Cataract Gorge entfernt. Das ist ein wunderschoener Fluss,d er durch eien Schlucht fliesst und umgeben ist von Bergen und Waeldern. Man lauft also durch die Stadt, dann laeuft man weiter und dann ist man ploetzlich mitten in der Wildnis ohne dass man ein Auto oder einen Bus braucht. Echt wunderschoen und auch super anstrengend. Hab mit natuerlich vorher die Karte nicht ordentlich angeguckt und ohne es zu wissen, die schwierigste Wanderstrecke ausgesucht. Fix und Groggy hinterher, aber es hat sich gelohnt. Unterwegs, auf einem der einfacheren Wege, habe ich Margaret kennen gelernt, eine Renterin, die einmal die Woche herkommt um durch Wandern fit zu bleiben. Find ich echt super, dass sie in dem Alter noch Wege schafft, die ich schon anstrengend finde. Muss dringend mehr Sport machen.
Als ich Margaret erzaehlt habe, dass ich gerne einen Tasmanischen Teufel sehen moechte, hat sie mich am naechsten Tag mit dem Auto abgeholt und ist mit mir in den Zoo gefahren. Der eigentlich kein richtiger Zoo ist. Man darf die Tiere streicheln und fuettern. Ich wurde von einem Alpaka angeniest, von einem Papagei mit "Hello" begruesst und durfte einen Tasmanischen Babyteufel streicheln. Die sind schon ganz suess, aber wehe, sie haben Hunger, dann werden sie echt zu - nun ja, Teufeln. Just am Zootag fing es natuerlich auch hier in Launceston an zu regnen. Aber wenn man sich die Wetterkarte anguckt regnet es im Moment ueberall in Australien, ausser an der Westkueste.
Als wir den Zoo verlassen haben, war ich schon ein bisschen enttaeuscht. Hatte gehofft, endlich mal einen Wombat zu sehen, aber das Vieh verkriecht sich natuerlich in seiner Hoehle. Doch was sehen wir keine zwei Minuten spaeter am Strassenrand sitzen? Einen dicken, haarigen Wombat, der vor sich hin muemmelt, wartet, bis ich ein Foto gemacht habe und dann im Gebuesch verschwindet. Glueck muss der Mensch haben.
Glueck hatte ich leider nicht mit meinen Zimemrgenossen. Ein Dreierzimmer, Natasha aus Hong Kong, super nett, Lara aus England, Superzicke. Es fing schon damit an, dass die davon ueberzeugt war, mit mir stimme was nicht, weil ich sie mit so einem leeren Gesichtsausdruck anstarren wuerde (ihr kennt mich ja, immer ein bisschen Psycho drauf *hust*), dann bin ich auf einmal in ihre Privatssphaere eingedrungen, mein Gepaeck wuerde ihr auf die Pelle ruecken (boeser Rucksack,s chaem dich) und so weiter. Sie hat mich echt nur angezickt, obwohl ich mich so gut es ging von ihr ferngehalten habe. Als sie mir am Ende sogar mit dem Manager gedroht hat, wenn ich mein Verhalten (was auch immer ich getan habe) nicht aender. Der Manager waere angeblich ihr Freund und wuerde mich sofort rasuschmeissen. Was soll ich sagen? Ich bin zum Manager gegangen und wollte in einen anderen Raum verlegt werden und was macht er? Schmeissst die alte Ziege raus. Ha! So wie ich es rausgehoert habe, war es wohl nicht das erste Mal, dass sie Terror macht. Unglaublich, vor allem wenn man bedenkt, dass die gute schon hart auf die vierzig zuging. Ab einem gewissen Alter sollte man doch in der Lage sein, verneunftig zu artikulieren. Aber was soll's. Lara ist weg, Natasha noch da und mit der verstehe ich mich ausgezeichnet. Dazu noch ein paar nette Australier kennen gelernt, die hier nach einem Job suchen.
Und apropos Job: Was such ich eigentlich gross danach, wenn er mir quasi vor die Fuesse gelegt wird? Ich war grad an der Rezeption, als ploetzlich eine Frau auf mich zukommt und fragt, ob ich einen Job suche. Sie braucht dringend mehrere Leute, die dabei helfen, die Wildnis zu erhalten (Baeume pflanzen, Muell aufsammeln etc....) Nennt sich Recreation Programme, fragt mich nicht, was das auf Deutsch heisst.]]>
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Hobart: Under Down Under Vor wenigen Stunden in Hobart gelandet, es regnet und ist irgendwie...so ganz anders als in Sydney. Keine grosse Uebrraschung, klar, aber wer haette geahnt, dass Tasmanien im Winter SO ausgestorben ist? Ich hab im Flugzeug Charlotte kennen gelernt und wir sind im selben Hostel, in dem zur Zeit uns eingeschlossen, etwa fuenf Leute wohnen. Auf dem Weg in die Innenstadt die schwebte die ganze Zeit die Frage ueber unseren Koepfen: wo sind die ganzen Leute?
Okay, ich will mal nicht ubertreiben, es wohnen schon Leute hier und im Stadtzentrum war es dann auch einigermassen voll. Um sich mal die Realtionen vor Augen zu halten. Tasmanien ist ungefaehr so gross wie Bayern, hat aber nur unwesentlich mehr Einwohner als Bremen. Und der groesste Teil der Insel besteht aus Waeldern und Nationalparks. Eigentlich eine schoene Sache, aber wenn man, wie Charlotte und ich, kein Auto hat, ziemlicher Mist. Miete ist auch nicht drin, ein Auto fuer 80 $ am Tag finde ich echt unverschaemt. Und das nur, weil wir beide unter 25 sind.
Unsere Plaene sind Launceston (zweitgroesste Stadt Tasmaniens) und die Ghost Tour in Port Arthur (wohl so was Aehnliches wie das Hamburg Dungeon und die Tante aus der Touri-Info klang immer noch ziemlich angstlich, als sie von ihrem Erlebnis erzaehlt hat). Ich wuerde auch gerne in den Zoo gehen, wo man Tasmanische Teufel sehen kann, die in freier Natur so gut wie nie vorkommen. Und ich will verdammt noch mal endlich ein Foto von einem Wombat machen. Ist es zu fassen, wie lange ich schon hier bin und in der ganzen Zeit noch nicht einen reellen Wombat zu Gesicht bekommen?!
Auch wenn hier alles teuerer zu sein scheint als auf dem Festland, der Zoo kostet, inklusive Bustransport hin und zurueck laeppische 25 $ (zum Vergleich: Brisbane: 57 $ und Syndey 43 $).
Was auf jeden fall auch auf unserer Liste steht (und hier mache ich mal alle Chocoholics neidisch): die Marke Cadbury ist in Australien ungefaehr so beruehmt wie Milka in Deutschland. Die Fabrik, in der die leckere Kalorienschleuder hergestellt wird, ist zufaellig nur eine Stunde Busfahrt von Hobart entfernt und man kann sie besichtigen!!! Und es gibt dort auch ein Schokoladenmuseum!!! Und man bekommt Gratis Kostproben!!! Und ihr duerft nicht mit, aetsch!! *g*]]>
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Sydney: Der letzte Tag Ich halt mich heute also im Inneren auf. In der Buecherei weil freies internet, in der Art Gallery (steht als naechstes auf meiner Liste), weil freier Eintritt und im Hostel, weil ich ja morgen nach Hobart fliege und noch meine Sachen packen muss.
Und dann bin ich auch ganz froh, wenn ich meinen absolut nervigen Mitbewohner Gareth wieder los bin. 12er Zimmer ist an sich nicht so schlimm, es ist sehr gross und alle anderen sind auch echt nett. Gareth ist ein Albtraum auf zwei Beinen. Hyperaktiv, trinkt Proteindrinks ohne Ende, atmet, als waaere er nur am Treppe rauf und runter rennen, fuerchterlicher Akzent und seltsame Anwandlungen. Springt morgens um drei aus dem Bett, rennt aus dem Zimmer, nur um zwei Sekunden spaeter wieder ins Bett zu gehen. Gestern abend hat er mein Bett umgekippt, wohlgemerkt, als ich drinlag, weil er das wohl ganz lustig fand. Ueber meinen Wutanfall hat er nur gelacht und ich bin mit zwei von meinen Mitbewohnern, Yoshi und Jacob schon am Plaene schmieden, wie wir es ihm heimzahlen koennen. Yoshi wurde naemlich auch schon Opfer des Bettumkippens. Also ernsthaft, keine Ahnung, was mit dem Kerl los ist, aber noch eine einzige dumme Aktion (und davon gab es schon einige) und er fliegt aus dem Fenster - oder kopfueber in die Kloschuessel oder was mir sonst noch einfaellt. Nur noch eine Nacht muss ich diesen Freak ertragen, dann ist hoffentlich Ruhe. Ich hege jetzt einfach mal die Hoffnung, dass Leute, die nach Tasmanien reisen, nicht so schraeg drauf sind.
Das wars dann auch schon wider von mir. Gibt nicht viel Neues, ausser dass ich sehr viel gelaufen bin und mir jetzt leider der Fuss wieder weh tut, den ich mir in Melbourne angehauen hab. Und das nicht zum ersten Mal, seit ich Melbourne verlassen habe. Sollte ich mir Sorgen machen? Hab ich eigentlich keine Lust zu, Australien ist so ein herrlich sorgenfreies Land. Ich warte erst mal ab, was passiert, wenn ich nicht mehr zehn Stunden taeglich durch die Innenstadt laufe, weil alles, was ich mir angucken will, so weit voneinadern weg ist.]]>
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Sydney: Blue Mountains Atemberaubende Aussichtspunkte, riesige Wasserfaelle und Scenic World. Was sich anhoert, wie ein Freizeitpark, ist ein Teil des Nationalparks, der in einer riesigen Schlucht liegt. Um in diese Schlucht zu gelangen, um dort durch Waelder und alte Mienenstaedte zu wandern, hat man zwei Moeglichkeiten: man laueft eine Treppe mit 1000 Stufen runter oder man faehrt mit der steilsten Eisenbahn der Welt. Ersteres waere zwar die billigere Alternative gewesen. Zweiteres hat aber wesentlich mehr Spass gemacht. 52 Grad ging es abwaerts, durch eine stockdustere Felsspalte und dann ab ins Tal. Dazu hat irgendein Witzbold die Musik von Indiana Jones angeschaltet. Die Fahrt ging leider viel zu schnell vorrueber aber ich hatte einen Heidenspass. Nach Bushwalken ging es den Berg dann wieder hoch, dieses Mal aber mit einer normalen Seilbahn und super Aussicht. Nervenkitzel gab es dann noch ein letztes Mal, als ich zum Schluss einmal quer ueber die Schlucht gefahren bin. In einer Seilbahn mit Glasboden!
Es war ein wunderschoener Tag, auch wenn ich ganz fuerchterlich geforeren habe. 10 Grad und Wind, der einen hin und wieder umhaut, bin ich gar nicht mehr gewohnt.
Hier in Syndey habe ich mittlerweile schon meinen neuen Lieblingsplatz auserkoren. Der Stadt im Allgemeinen kann ich nicht so viel abgewinne, aaaaaber der Hafen ist ein echtes Highlight. Der Grund ist das Opernhaus. Viele Leute haben mir erzaehlt, dass es nur auf Bildern so toll aussieht, aber wenn man davor steht, dann ist man enttaeuscht. Keine Ahnung,w elches Opernhaus die sich angesehen haben, ich war jedenfalls alles anders als enttaeuscht. Im Gegenteil. Bin schon seit meiner Ankunft hier nur am Bilder knipsen. Ich liebe dieses Gebaeude. Architektonisches Meisterwerk, wunderschoene Lage am Wasser, es glitzert in der Sonne und ist so typisch australisch, dass ich jedes Mal laecheln muss, wenn ich es sehe. Dazu die echt beeindruckende Harbour Bridge im Hintergrund. Also auch wenn ich den Rest der Stadt nicht so toll finde, ich kann stundenlang am Hafen in der Sonne sitzen (auch wenns kalt, weil windig ist) und mir Leute, Bruecke und Oper angucken.
Die Parks sind auch echt schoen hier, vor allem abends, wenn die ganzen Possums rauskommen und den armen Pendlern die letzten Reste ihres Take Away Foods klauen. Ist schon witzig, wenn so ein Possum im Baum sitzt und nicht an einer Nuss sondern an nem Keks oder nem Sandwich knabbert. Die Viecher sind unglaublich dreist und undglaublich gierig und dabei auch noch ungalublich suess. Keiner kann ihnen boese sein.
Den Innenstadtverkehr hab ich mittlerweile auch ganz gut raus. Jeder ist sich selbst der naechste, rote Ampeln werden konsequent ignoriert, Schuld ist immer der andere und wenn man nur schnell genug rennt, kann man das ganze auch unverletzt ueberleben. *g*
Nachher werde ich mal auf zu den beruehmten Paddy's Markets machen. War heute schon auf den Maerkten in der Altstadt The Rocks bummeln und will mal schauen, was diesen Paddy's Market jetzt so besonders und zum beruehmtesten in ganz Australien macht.
Und ich habe die deutsche Baeckerei hier entdeckt. Mehr durch Zufall beim rumschlendern. War eigentlich noch satt vom Fruehstueck aber dann habe ich die Laugenbrezel entdeckt....
Wenn ich mir das alles so durchlese, hat Sydney doch schon einige tolle Sachen zu bieten. Freu mich trotzdem jetzt schon auf Tasmanien und bin immer noch Team Melbourne.]]>
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Sydney: Ab in die Metropole Viel gibt es noch nicht zu erzaehlen. War gestern abend nicht wirklich in der Lage, mich durch den Feierabendverkehr zu kaempfen, um mir die Stadt anzugucken. Sydney ist riesengross, hektisch, wuselig, es gibt gefuehlt mehr Autos als Menschen und ich hab das dumme Gefuehl, dasss ich mich hier merhmals am Tag verlaufen werde. Im Gegensatz zu anderen australischen Staedten ist Sydney naemlich leider nicht im Schachbrettmuster aufgebaut.
Mein Hostel liegt im Suendenviertel Kings Cross, ist aber zum Glueck echt schoen. Sauber, freundliches Personal, gratis Fruehstueck...
Gestern abend gab es eine Wine & Cheese Night for free, was ich ja sehr nett fand, aber von dem billigen Goon, den sie hier als Wein bezeichnet haben, hab ich mich dann doch lieber ferngehalten. Heute bieten sie - wieder fuer umsonst - den weltberuehmten Beachwalk von Coogee nach Bondi an. Von diesem Walk hab ich vorher noch nie gehoert, aber es ist umsonst und angeblich das Must Do hier, also werd ich es wohl mitmachen.
Der typische Sydneysider traegt einen schwarzen Anzug, hat ein Handy am Ohr und rennt hektisch durch die Gegend. Taxifahrer kommen ausnahmslos aus Indien und verarschen einen nach Strich und Faden, wenn man nicht exakt weiss, wo genau man hinmuss. Und, was mich anfangs ueberrascht hat, es gibt hier jede Menge Motorradfahrer. Den Grund habe ich mittlerweile rausgefunden. Parkgebuehren fangen hier bei 8 $ an - die Stunde!!! Allerdings nur fuer Autos. Roller und Motorraeder koennen einfach irgendwo in einer Ecke abgestellt werden, wo sie niemanden stoeren. Gratisparkplaetze zu finden ist ungefaehr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto.
Morgen wird dann wohl das Opernhaus in Angriff genommen (ziemlich weit entfernt, wie alles hier in Sydney. Wie gesagt: riesengross) und ein Ausflug in den Blue Mountains Nationalpark steht auch noch auf meiner Liste - um dem Stadttrubel zu entkommen.
Bin im Moment noch ein bisschen ueberfordert mit allem, hab schliesslich die letzte Woche im Busch verbracht, aber ich hoffe mal, dass ich mich schnell eingewoehne. Bin momentan echt froh, dass ich in Melbourne und nicht hier angefangen habe. In Sydney waere ich echt untergegangen am Anfang. Und Pleite. Schweineteuer hier. Wollte eigentlich in den weltbekannten Taronga Zoo, aber 43 $ Eintritt sind mir dann doch etwas zu happig. Aber die Stadt ist so gross, ich werd genug Zeit damit verbingen zu laufen und mir alles anzugucken, was ich sehen will. Und wenn ich mir das so auf dem Stadtplan angucke, wird das wohl die gesamte Woche in Anspruch nehmen.]]>
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Biboorah: The Kill Die Cattle Station hat gerade mal 99 Kuehe und Rinder (Nummer 100 haben wir gegessen *g*), die groesstenteils sich selbst ueberlassen sind. Das Fleisch kommt wirklich von gluecklichen Kuehen. 600 Hektar Land, auf denen sie tun und lassen koennen, was sie wollen.
Ich hab groesstenteils Jutta in ihrem riesengrossen Garten geholfen, in dem es von Mangos zu Bananen zu Orchiden und und und echt alles gibt. Dazu mussten die Huehner gefuettert werden (ein sehr nerviger Hahn, der morgens um 2 damit anfing, seine Stimmbaender aufzuwaermen) und, meine absolute Lieblingsaufgabe, Guineafowls fuettern. Keine Ahnung, wie die Viecher im Deutschen heissen, aber einer Gruppe von zwanzig beim Herumlaufen zu beobachten sist unterhaltsamer als Fernsehen.
Das Brandmarken habe ich leider verpasst (und deswegen auch nur wenige Kuehe gesehen, die haben sich lieber von den boesen Menschen ferngehalten. Koennte ja sein, dass einer von uns noch das Brandeisen in der Hand hat), dafuer habe ich The Kill mitbekommen. Wie der Stier erschossen wurde, ist mir zum Glueck erspart geblieben, dafuer durfte ich dabei zusehen, wie der Schlacht ihn auseinandergenommen hat und dabei helfen, das Fleisch zu verpacken. Ich war noch nie in meinem Leben so kurz davor, Vegetarier zu werden. Der Geruch von Blut haengt in der Luft, die Haende sind rot gefaerbt und als der Metzger mir auch noch die Zunge direkt unter die Nase gehalten hat, um mich zu erschrecken, waer ich fast in die Luft gesprungen. Mein vegetarischer Entschluss war am Abend allerdings hinfaelllig. So ein leckeres Steak habe ich im Leben noch nicht gegessen. Der Stier tut mir zwar immer noch leid, aber dem Fleisch werde ich dann wohl doch nicht abschwoeren.
Direkt nach dem Fleischverpacken kam der naechste im wahrsten Sinne des Wortes "Scheissjob". Ich sollte im Kuhpaddock Kuhscheisse aufsammeln, die sich super als Duenger eignet. Klingt schlimmer als es sich anhoert und ich hatte echt Spass. Warum, werdet ich euch jetzt fragen. Weil ich mit einem Quad durch den Bush fahren durfte, lautet meine Antwort. So ein Allradfahrzeug hat doch was fuer sich. Laurie mag normalerweise nicht, wenn andere Leute an seinen Maschinen rumhantieren, aber die Tatsache, dass ich einen Motorradfuehererschein habe, hat mich dann doch dazu bevollmaechtigt, das Ding zu steuern. Was echt nicht so einfach ist, wie es sich anhoert. War froh ueber vier Raeder, mit einem Offroadbike moechte ich das Gelaende nicht langtuckern.
Eine viel bessere Offroaderfarhung hatte ich dann am Wochenende. Lauries "best mate" Nick kam zu Besuch und hat mich mitgenommen zum Feuerholz sammeln (Maenner!). Feuerholz fand ich jetzt eher maessig spannend, die Tatsache, dass ich einen 45 Jahre alten Land Rover mit Allradantrieb fahren durfte, war dann schon um einiges interessanter. Und als ich dann abends beim Barbie (australisch fuer Barbeque) mein eigenes Lagerfeuer angezuendet habe, wurde mir nahegelegt, doch in Australien zu bleiben, ich wuerde perfekt auf eine Farm passen. Scheue keine Drecksarbeit, fahr Allradfahrzeuge, kann Feuer machen und hab keine Angst vor Spinnen. Und die gab es auf der Farm zuhauf. Ich hab in einem kleinen Cottage 50 m von Juttas und Lauries Haus entfernt gewohnt (meine eigene kleine Huette, ich war begeistert). Wenn ich abends mit der Taschenlampe bewaffnet zu dem Cottage gelaufen bin, hat der ganze Boden geglitzert. Und warum hat der das? Weil die Augen von den ganzen Spinnen das Licht der Taschenlampe reflektiert haben. Zudem hatte ich eine handtellergrosse Spinne bei mir im Badezimmer sitzen, die sich dort wohl sehr wohl gefuehlt hat. Hab immer erst die Tuer einen Spalt geoeffnet, vorischtig um die Ecke gelugt und bin dann erst ins Badezimmer, wenn ich gesehen hab, wo das Vieh an der Wand hing. Die Spinne war laut Juttas Aussage zwar nicht toedlich, aber dennoch gifitg und ich will hier ja kein Risiko eingehen. Die Tatsache, dass es hier in anechster Nahe (hab sie gehoert) auch Dingos und Wildschweine gibt, hat den abendlichen Rueckweg ins Cottage immer ein bisschen gruselig gemacht. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass vor 2 Jahren eine 5, 40 m lange Schlange auf dem Gelaende gefunden wurde und der Schlangefaenger regelmaessig gerufen wird. Trotz den ganzen Untieren hab ich echt eine wundervollee Zeit gehabt (und endlich auch mal vernuenftiges Essen. Der deutschen Jutta sei dank) und wenn ich nicht schon meinen Flug nach Sydney gebucht haette, waere ich echt gerne laenger geblieben.]]>
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Cairns: Der Trip geht zu Ende Seit ein paar Stunden sind wir in Cairns, haben schon tausende Leute wieder gesehen, die wir unterwegs getroffen haben. Es ist echt jeder in Cairns. Werd mal schauen, wie lange ich noch hierbleibe, bevor ich mich ins WWOOFen stuerze.]]> http://www.mymapblog.com/gina-in-oz/06_08_10/Der_Trip_geht_zu_Ende/ http://www.mymapblog.com/gina-in-oz/06_08_10/Der_Trip_geht_zu_Ende/ Townsville: Anziehungskraft Aber was tut man nicht alles, wenn man geld sparen will? Das Geld haben wir dann aber auch in den folgenden zwei Tagen rausgekloppt. Wir sind mit der Faehre rueber nach Magnetic Island und haben bei unseren Wanderungen jede Menge Koalas gesehen. Darunter auch einen furchtbar haesslichen,d er sich wohl die Nacht zuvor gekloppt hat. Das erste Mal einen haesslichen Koala, das ist doch was. Magnetic Island hat zwar einen englischen Namen, aber wen treffen wir auf der Insel? Nur Franzosen. Wurde natuerlich gleich dazu eingeladen, was zu rauchen (gibt es eigentlich auch nichtkiffende Franzosen) und mal wieder war es allen scheissegal, dass ich sie nicht verstehe. Hab mich also mit der Ausrede, dass ich muede bin, fueh ins Bett verzogen und gelesen. Und zwar in einer fuer mich verstaendlichen Sprache. nglaublich, wie ignorant Franzosen sind. Wenn ich nur mal ein paar Deutsche treffen wuerde, mit denen ich sprechen kann, damit die Franzosen mal sehen, wie nervig das ist, wenn man nichts versteht. Aber die Deutschen sind wohl alle ausgeflogen.
Matan und Moshe sind leider nicht mit nach Magnetic Isaland gekommen, weil sie einen Skydive gebucht haben und Adam hat den Bus ins Outback genommen. Schade, schade, aber immerhin die zwei Fallschirmspringer treffen wir nach unserem Inselabenteuer wieder.
Magnetic Island ist glaub ich echt schoen, wenn man vorher nicht auf den Whitsundays war. So sah jeder Strand eher mittelmaessig aus. Zum Tiere beobachten ist es aber super. Vor allem die Kookaburras haben es uns angetan, dass ist eine Vogelart, die sich genauso anhoert, wie ein Affe. Super witzig, wenn man die beim bushwalken hoert.
Magnetic Island hat seinen Name uebrigens dank Kapitaen James Cook bekommen. Der segelte vor der Kueste entlang und mit einem Mal drehte der Kompass durch. Also dachte der werte Herr Cook, ein Magnet beafaende sich auf der Insel. Falsch gedacht. Es ist einfach nur eine Insel (mit voellig ueberteuerten Supermaerkten und Bars und zu viel Franzosen *g*).]]>
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Airlie Beach: I am sailing Ich war segeln und zwar im Paradies auf Erden, auch bekannt, als die Whitsunday Islands. 74 Inseln, die kreuz und quer vor der Kueste Australiens verteilt sind. Und jede einzelne dieser Inseln koennte direkt von einer Postkarte oder aus einem Reisekatalog stammen.
Laut Touristinfo sollte es regnen bis zum geht nicht mher, wir hatten Sonne bis zum geht nicht mehr. Anfangs war ich ja nicht so davon ueberzeugt, ein Partyboot zu buchen (war das Billigste), aber Party auf diesem Boot hiess nicht, Saufen bis zum Kotzen, wie es hier ja gerne praktiziert wird. Wir hatten super viel Spass, haben nachts auf dem Deck geschlafen, tagsueber auf selbem Deck in der Sonne gelegen (sehr kleines Boot und 22 Leute. Privatsphaere? Braucht man nicht) und uns dem Wind um die Nase wehen lassen. Wir haben Wale und Delfine gesehen und waren mit Schildkroeten schnorcheln, was echt selten ist, weil Schildkroeten normalerweise abhauen, wenn sie Touristen sehen. Was ich auch durchaus verstehen kann. Von da an lautete der Schlachtruf auf dem Boot auch "Turtle", egal ob eine zu sehen war oder nicht.
Der schoenste Platz der Whitsundays und meiner Meinung nach auch auf der ganzen Welt, war der Whitehaven Beach. Der Sand dort ist unglaublich fein, besteht zu 99 % aus silica (keine Ahnung, was das auf deutsch heisst) und macht eine wunderbar zarte Haut, wenn man sich damit abschmirgelt. Jeder, wirklich jeder Fleck dort war ein Postkartenmotiv und alle miteinander waren mehr als nur restlos begeistert.
Unsere Crew bestand aus Lachy und Jared (der super kochen kann), die sich fuer keinen Quatsch zu schade waren. Gestern Nachmittag tauchte ein Seeadler auf und Lachy hat ihn mit den Resten vom Lunch gefuettert. Mutig, mutig. Laut Jared ist er der Steve Irwin der Whitsundays, macht sowas also wohl oefter.
Es wurde gefeiert bis zum Umfallen. Trinkspiele machen einen Heidenspass, selbst wenn man, wie ich, nichts trinkt. Ich kann inzwischen auch auf italienisch fluchen und "Prost" auf koreanisch bruellen (Musik war sehr laut, Bruellen war die einzige Verstaendigungsmethode).
Verbotene Musik auf dem Boot, weil an der Ostkueste zum Erbrechen gespielt: Jack Johnson, Oasis, Kings of Leon und die Red Hot Chilli Peppers. Wer diese Musik spielt, landet im Wasser.
Heute morgen sind wir zu einem lookout gewandert, mitten im Nebel. Lachy hat sich morgens beim Aufwachen verwundert umgeguckt und gemeint: "Wir hatten hier noch nie Nebel." Guckt auf die Karte. "Sind wir immer noch in den Whitsundays?" Ein sehr seltenes Naturschauspiel also, was uns aber ziemlich egal war, wir wollten Sonne. Lachy hat uns versprochen, wenn es nicht aufklart, wenn wir oben auf dem lookout angekommen sind, dann zieht Jared sich aus und wir koennen davon Fotos machen. Sehr zum Leidwesen aller Maedels ist dann aber doch die Sonne rausgekommen und wir mussten Fotos von der Aussicht machen. :-)
Heute abend treffen wir uns alle noch zur After-Party-Party und dann habe ich aber auch erstmal genug vom Feiern.
Ich hatte jedenfalls eine wunderwunderschoene Zeit und bin so froh, dass ich mich entschlossen habe, diesen trip zu machen. Eines meiner besten Erlebnisse, die ich je hatte.
Also dann: kom be, prost, yamas, chinchin, nastrovje und was man sonst so sagt.
TURTLE! *g*]]>
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Canarvon : Naturwunder Als wir unsere Wanderung angefangen haben, war ich ja noch nicht so begeistert. Die Jugns sind losgeflitzt, als ginge es darum, ein Rennen zu gewinnen wund wollten den ganzen Park an einem Tag sehen. Kann man schaffen, aber nicht, wenn man erst um zehn aufsteht, in aller Seelenruhe fruehstueckt, dann noch eine Rauchen muss etc. (geht jeden Tag so, es dauert ewig, bis die in die Poette kommen). Mathilde und ich hatten keine Lust auf Raserei, haben uns abgesetzt und einen gemuetlichen 14km-Lauf in Angriff genommen. Wir ware fix und fertig hinterher, aber es hat sich gelohnt. Sonne satt und versteckte Ecken, wie zum Beispiel das Amphitheater. Das ist ein Berg, in den man hineingehen kann, durch eine Felsspalte. Die Felsspalte erreicht man nur, wenn man eine drei Meter hohe Leiter hochklettert. Schon wieder Leitern, aber egal, ich will ja sehen, was da in dem Berg so Tolles ist. Und es hat sich echt gelohnt. Das Innere des Berges ist im Laufe der Jahre von einem Wasserfall ausgehoelt wurden, sodass wir von allen Seiten von riesigen Felswaenden umgeben waren. Ich hab mich furchtbar klein gefuehtl und hatte wieder so einen Moment, wie beim Sonnenuntergang am Eighty Mile Beach. Man ist voellig sprachlos, begeistert, beeindruckt und kann nur noch staunen. Mathilde und ich haben noch nicht mal miteinander gesprochen, weil wir den Wow-Moment nicht zerstoeren wollten. Die Jungs haben diesen tollen Platzt natuerlich verpasst. Kein Wunder, wenn man ueberall nur vorbei rennt, schnell ein Foto schiesst und dann weiter flitzt. Aber dieser Park lohnt sich echt und ich bin immer och voellig hin und weg.]]> http://www.mymapblog.com/gina-in-oz/27_07_10/Naturwunder/ http://www.mymapblog.com/gina-in-oz/27_07_10/Naturwunder/ Rockhampton: Rodeo Erstens kam endlich mal die Sonne raus und es wurde warm. Die letzten Naechte im Zelt hab ich vor lauter Frieren nicht wirklich schlafen koennen und so war es schoen, endlich mal wieder aufzutauen.
Rockhampton ist als "Die Hauptstadt des Beef" bekannt, seltsamerweise gab es an jeder Ecke einen Fish $ Chips Laden.
Rockhampton hat zudem einen tollen botanische Garten, in dem man nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere beobachten kann. Und wenn ihr jetzt denkt: "Na und, Voegel gibt es in jedem botanischen Garten." Mit Tiere meine ich, dass wir Koalas, Emus, Kaenguruhs, Warane, Schildkroeten und eine Riesenschlange gesehen haben. Fotos geknipst, wie ne Verrueckte, Koalas sind einfach zu suess und diese hier haben auch ausnahmsweise mal nicht geschlafen.
Rockhampton ist im Uebrigen auch bekannt, als die Stadt "where the Outback meets the coast". Warum das so ist, davon haben wir uns abends bei einem echt australischen Rodeo ueberzeugen lassen. Wir vier waren die einzigen Nichteinheimischen. Es war ein grosses Dorffest (Rockhampton ist fuer australische Verhaeltnisse eine Stadt, aber das Rodeo hatte in etwa die Groesse von "Weyhe Total" - wenn man nur den Marktplatz zaehlt). Ueberall liefen Cowboys rum, aus den Lautsprechern droehnte Conutrymusik und es roch nach Stall. Ich hatte echt einen Heidenspass mal was richtig australische zu machen, bei dem nicht unzaehlige Touris dabei sind.
Und bei einem Rodeo zuzugucken macht echt Spass. War zwar etwas geschockt, als ich feststellte, dass der juengste Teilnehmer gerade mal fuenf war, aber es haben alle ueberlebt (nach dem Rodeo lief die Haelfte der Teilnehmer auf Kruecken rum, aber es musste keiner ins Krankenhaus).
Rodeo ist ein echt brutaler Sport und ich konnte kaum hinsehen, wenn die Cowboys abgeworfen wurden und der Bulle erst mal schoen auf denen rumtrampelte.
Einmal wurde es sogar fuer die Zuschauer gefaehrlich. Einer der Bullen (von der Grosse her sollte ich wohl eher Monster sagen) ist vollkommen ausgerastet und hat sich gegen den Zaun der Arena geworfen. Ich hab fast nen Herzinfarkt gekriegt, als er das Ding auch kaputt bekommen hat. Alle sind ploetzlich aufgesprungen und losgerannt, aber zum Glueck konnten ein paar Cowboys das Tier wieder beruhigen und einsperren. Danach war ich nicht mehr so erpicht darauf, ganz vorne zu sitzen, das koennt ihr mir glauben.
Der typisch australische Tag hat den Franzosen aber glaub ich ganz gut getan. Ob ihr"s glaubt oder nicht, sie sprechen englisch. Zwar mit hundsmiserablen Grammatikkenntnissen und och schlimmerem Akzent, aber immerhin. Wenn wir in Cairns angekommen sind, dann sprechen sie fliessend englisch, da sorg ich schon fuer.]]>
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Hervey Bay: Suende Ich war nicht, ich wiederhole NICHT, auf Fraser Island.
Tagestouren ab 160 $ aufwaerts, nur um sich eine sandige Insel anzugucken war uns dann doch zu viel. Mag sein, dass Fraser in Must see ist, aber die Preise sind doch echt unverschaemt. Zumal die Sachen, die man waehrend der Tour macht, alle Gratis sind. Warum sollte ich Geld bezahlen, nur um mir Strand, Wald und Seen anzugucken? Hinzu kam, dass Wind, Wolken und allerhoechstens 20 Grad nicht gerade dazu einladen, einen entspannten Tag am Strand zu verbringen.
Wir haben uns die Insel also vom Festland aus angeguckt und uns Fotos in der Touri-Info zeigen lassen. Sieht schoen aus, aber nicht so schoen, dass ich so viel Geld dalasse.
Stattdessen sind wir nach Rainbow Beach gefahren, haben einen wunderschoenen Strand genossen (und einen fiesen Wind), uns an der Brandung erfreut und einen schoenen Tag gehabt, ohne uns in den Ruin zu stuerzen.
Mein Franzoesisch wird immer besser, die Franzosen halten hartnaeckig an ihrer eigenen Sprache fest. Ziemlich nervig, zumal Franzoesisch eine echt grausame Sprache ist. Igorantes Volk, und wenn sie noch so nett sind. Aber ich krieg sie noch schon dazu, Englisch zu reden. ]]>
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Mapleton: On the road Aber jetzt mit dem Auto zu reisen, its so richtig, wie ich mir das vorgestellt habe. Mitten in der Wildnis campen, Lagerfeuer und einfach mal vor sich hin duempeln ohne wirklichen Plan. An der Westkueste ging das eher schlecht, wenn nur alle paar hundert Kilometer eine Tanke kommt. Aber hier faehrt man einfach mal sinnlos von A nach B, nur weil man gucken will, welcher der beiden im Reisefuehrer angepriesenen Wasserfaelle der bessere ist.
Im Gegensatz zum glutheissen Westen ist hier aber leider Winter und ich hab mir Nachts echt den Arsch abgefroren. Bin alle zwei Stunden aufgewacht, hab ein weiteres Teil angezogen, weitergeschlafen, wieder aufgewacht, noch ein Teil angezogen, weitergeschlafen...
Aber wir reisen ja hoch in den tropische Norden.
Und noch eins: Alle drei sind Raucher! Nichtrauchende Backpacker, wo seid ihr? Alle etwa schon nach Hause gereist?]]>
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Gympie: Roadhouse Im Auto leben ist ja um so vieles guenstiger, echt angenehm.
Das Wetter wird auch besser. Ich frier zwar noch, aber nicht mehr so schlimm, wie gestern. Wir entkommen dem australischen Winter mit jedem Tag immer mehr. Mein Franzoesisch wird auch immer besser, nur das Englisch der Franzosen bleibt, wenn sie es denn mal sprechen (kommt nicht so oft vor), miserabel. Aber das wird schon noch. Vielleicht sollte ich einfach Strafgeld verlangen, wenn sie wieder in heftigste Franzoesische Diskussionen verfallen. 1 $ fuer jedes Wort, dass ich nicht verstehe. Ich wuerde ein Vermoegen machen.
Liebe Franzosen, es gibt nicht nur eure Sprache, also sprecht sie nicht nur.
A revoir *g*]]>
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Brisbane: Back in Brizzie Ein Surfbrett waere noch schoen. nach der ganzen plackerei und den Schmerzen in Byron Bay war ich ja echt froh, als ich frierend das Wasser verlassen konnte, aber ich habe Blut geleckt. Irgendwie vermisse ich Surfen schon jetzt und das, obwohl ich es noch nicht mal kann. Zeig mir ne tolle Brandung und ich zeig dir ein sehnsuechtiges Gesicht. Sonst gibts eigentlich nichts Neues, ich hoffe einfach nur, das ich bald die naechsten unerforschten Teile von Australien in Angriff nehmen kann. Gibt ja noch soooo viel zu sehen.]]> http://www.mymapblog.com/gina-in-oz/18_07_10/Back_in_Brizzie/ http://www.mymapblog.com/gina-in-oz/18_07_10/Back_in_Brizzie/ Byron Bay: Das ist die perfekte Welle Ehrlich, wenn mir jemann gesagt haette, wie anstrengend das ist...haette ich es trotzdem gemacht. Ich hab ja schon von Leuten gehoert, dass es schwer ist, aber so schwer!! Paddeln, Brett festhalten, linker Fuss vor und schraeg aufs Brett, rechter Fuss schraeg aufs Brett, nach vorne gucken, aufstehen aber auf keinen Fall die Knie durchstrecken, linker Arm ausgestreckt nach vorne, rechter Arm angewinkelt, balancieren...
Fand ich schon am Strand nicht wirklich einfach, aber als es dann ins Wasser ging.
Eins weiss ich jetzt ganz sicher: zum Surfen wurde ich nicht geboren. Es hat schon Ewigkeiten gedauert, bis ich dieses verdammte Surfboard einigermassen weit ins Meer gezogen habe. Stroemung und Wellen machen es einem nicht gerade einfach. Dann auf das rutschige Ding rauf, wissen, in welchem moment man aufstehen muss und dann auch noch aufstehen. Waehrend alle anderen schon nach kurzer Zeit mehr oder wenig laessig ueber die Wellen geglitten sind, hatte ich immer noch grosse Schwierigkeiten, ueberhaupt auf dem Brett liegen zu bleiben. Peinlich, peinlich, aber nicht ganz hoffnungslos. Nach 200 geschluckten Litern Salzwasser und ebensovielen Stuerzen vom Surfbrett habe ich es tatsaechlich geschafft, aufzustehen und auch stehen zu bleiben. Wenn ihr also hoert, dass der Meeresspiegel an der Ostkueste geasunken ist, ihr wisst jetzt, wo das ganze Wasser abgeblieben ist.
Von dem ganzen hinlegen, Aufspringen fing leider auch mein Zeh, den ich mir vor Ewigkeiten in Melbourne angeknackst habe (wer erinnert sich?), wieder an wehzutun. Was soll denn das? Muss das ausgerechnet jetzt sein? In Deutschland ist immer noch Zeit dazu.
Der zweite Tag fing mit einem fuerchterlichen Muskelkater an und ich fragte mich, ob es wirklich eine gute Idee war, zwei mal vier Stunden Surfunterricht zu buchen. War es.
Da heute mein zweiter Tag war, wurde mit mit Chris ein sehr huebsch anzusehender Surflehrer an die Seite gestellt, um meine Technik zu verfeinern. Welche Technik, hab ich nur gedacht, aber egal. Chris hat es tatsaechlich geschafft, dass ich ein paar Mal aufgestanden und bis zum Strand auf meinem Brett stehen geblieben bin. Die Neuen aus der Gruppe, die mit ihren Trockenuebungen am Strand beschaeftigt waren, waren maechtig beeindruckt. Nachdem Chris zu dem Schluss gekommen ist, dass ich es wohl ab jetzt ganz gut alleine hinbekomme, hat er mich und mein Board den Wellen ueberlassen - und von da an klappte nichts mehr. Paddeln, knien und fallen, so ging es die ganze Zeit weiter. Hin und wieder hab ich es irgendwie geschafft, kurz aufzustehen, bin aber sofort danach wieder gefallen.
Zudem ging mir nach mehr als drei Stunden im Wasser echt die Puste aus, vom vorigen Tag habe ich mich auch noch nicht ganz erholt gehabt. Also ein tip an alle, die Surfen lernen wollen: Investiert in Privatunterricht, der bringt echt mehr, ich hatte das Glueck, ihn zum selben Preis, wie den Gruppenunterricht zu bekommen (jedenfalls dann, wenn ihr auch solche Dussels seid wie ich) und macht Sport. Wenn ich zwei Mal vier Stunden durchhalten wollt, dann muesst ihr echt Fit sein. Ich hab beim Surfen einen kennen gelernt, der Snowboarded und selbst der war nach vier Stunden fix und fertig.
Keine Ahnung, ob ich es nochmal versuchen werde. Mir tut zwar alles weh, aber man fuehlt sich hinterher unglaublich gut, ausgepowert und Surfen ist das perfekte Ganzkoerpertraining. So wie ich aussehe, hab ich saemtliche angefressenen australischen Kilos in den zwei Tagen wieder abtrainiert.
Teuer Whale Watching brauch ich jetzt auch nicht mehr bezahlen. Beim Surfen tauchten naemlich ploetzlich weiter draussen ein paar Buckelwale auf und eine Gruppe von Delfinen hatte auch ihren Spass am Wellenreiten gefunden und sich zu uns gesellt. Hab ich schon erwaehnt, dass ich Byron Bay liebe?
Ich wuerde zu gerne hierbleiben, aber es gibt Eins , das um Laengen besser ist, als dieser Ort und das ist meine Krissi, die ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe. Heute geht es deswegen zurueck nach Brisbane und dann gibt es endlich ein Wiedersehen. Freu mich schon wie bekloppt.
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http://www.mymapblog.com/gina-in-oz/17_07_10/Das_ist_die_perfekte_Welle/ http://www.mymapblog.com/gina-in-oz/17_07_10/Das_ist_die_perfekte_Welle/
Byron Bay: Hier bleib ich Wenn ja, dann war es, bevor ich nach Byron Bay gekommen bin. Liebe auf den ersten Blick kann ich euch sagen. Mein Hostel liegt direkt am Strand, an meinem ersten Abend gab es draussen ein Lagerfeuer und BBQ und ein Feuerjongleur ist aufgetreten. Die Stadt ist klein, schnuckelig (genauso wie die Surfer) und sehr entspannt. Den ganzen Tag am, Strand verbracht, einenSonnenuntergang gehabt und selbst die Kaelte (in NSW ist tiefster Winter) macht mir nichts aus. Sie macht mir sogar so wenig aus, dass ich mich ins Meer stuerzenw erde. Und zwar nicht zum Schwimmen. Ich habe acht Stunden gebucht, um der Australier ihr liebstes Hobby zu erlernen. Surfen. Von etlichen Leuten schon gehoert, dass es anstrengend, schwer und mit vielen Platschern ins Wasser verbunden ist, muss ich mich natuerlich selbst davon ueberzeugen. Man verlaesst Australien nicht, ohne auf einem Surfboard gestanden zu haben. Berichte folgen, wenn ich mehr Zeit im Internet habe.
Bis dahin geniesse ich noch meine Zeit im wahrscheinlich schoensten Strandort der Welt und erfreue mich an Hippie und Orientgeschaeften (nein, ich habe nichts gekauft, auch wenns schwerfiel). Die meisten leute hier sind Surfer oder Hippies und Byron Bay hat, zusammen mit dem wenige Kilometer entfernten Nimbin, den Ruf, das Amsterdam Australiens zu sein. Wenn ihr versteht, was ich meine. *g* Aber keine Sorge, die Haschkekse, auf die hier alle so scharf sind und die in Nimbin auf offener Strasse verkauft werden (Drogen sind auch hier illegal, schon klar *zwinker*), sind mir zu teuer.
Ach ja, und wer sein Geschirr nicht abwaescht, den befaellt schlechtes Karma! Steht in meinm Hostel. Also immer schoen ordentlich sein!!!
So, und in euren E-Mails will ich wissen, warum Deutschland schoener ist, als Australien. Momentan faellt mir naemlich kein Grund.]]>
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Brisbane: Abschied Wir hatten wirklich viel Spass zusammen und dank den beiden habe ich mich auch mal nachts nach draussen getraut und mich in einer Bar blicken lassen. Nachdem es ungefaehr fuenf Minuten gedauert hat, bis wir vom ersten besoffenen Backpacker angebaggert wurden und es danach auch im Fuenfminutentakt so weiterging, fiel mir auch wieder ein, warum ich mich sonst eher vom Nachtleben fernhalte. Typisch Backpacker. Chronisch pleite, aber fuer Alkohol ist immer Geld da. Ich hab mir meine Droenung Zucker mit jeder Menge Cola verpasst, hatte einen Riesenspass beim laustark "I need a hero" groelen (Shrek 2 war sehr beliebt auf der Farm) und war voellig entsetzt, als die Bar um halb eins morgens dicht gemacht hat. An einem Samstag!!!! In der drittgroessten Stadt Australiens!!!! Sachen gibts.
In der Bar wurde ich dann auch mit seltsamen Geburtstagsbraeuchen konfrontiert. So ein Kerl hatte seinen 21. Geburtstag und hatte von seinen Freunden den Auftrag bekommen, 21 Maedels zu kuessen. Dummmerweise gab es nicht so viele Maedels in der Bar, weibliche Backpacker sind immer noch stark in der Unterzahl. Es kam also was kommen musste, ich wollte mich wehren, aber hier in Australien muss man ja jeden Scheiss mitmachen, also bin ich halt Nummer 21 geworden. Und hab mich ein bisschen illegal gefuehlt. Das Kerlchen konnte hoechstens 12 aber keine 21 Jahre alt gewesen sein, von Gesetzes wegen haette ich ihn also gar nicht kuessen duerfen. Vielleicht waechst er ja noch. *g*
Gestern bin ich mit Isi zum Mt. Cooth-Tha Lookout gefahren und wir hatten eine super Aussicht ueber die Stadt und einen echt schoenen Tag in den botanische Gaerten. heute haben wir dann noch zu dritt Southbank unsicher gemacht und ich bin fleissig dabei, mein hartverdientes Geld wieder auf den Kopf zu kloppen.
Ab morgen geht es fuer drei Tage runter nach byron Bay, wo ich mich bei mollogen 15 Grad Aussentemperatur (warum mach ich das nur?) in die Fluten und auf das Surfbrett stuerzen werde.
Die Chancen stehen 50/50, dass ich mich entweder zu Tode blamieren oder den Spass meines Lebens haben werde...vielleicht auch beides. Ich werd auf jeden Fall drueber berichten. Jetzt muss ich erst mal meinen Rucksack packen, hab es irgendwie geschafft, den gesamten Inhalt auf meinem Bett zu verteilen, das kann also ne Weile dauern.
Falls ihr nichts mehr von mir hoert, wurde ich von einem Hai gefressen.]]>
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