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myMapBlog.com | juliundstefan https://www.mymapblog.com//rss/juliundstefan The lasts posts from user juliundstefan en-us Blenheim: Alltag in Blenheim Um sechs muss ich aufstehen und vorbereiten, was ich den Tag über essen möchte. Meist sind das Sandwiches oder was auch immer vom Abendbrot übrig geblieben ist. Die Küche ist dan]]> http://www.mymapblog.com/juliundstefan/28_10_09/Alltag_in_Blenheim/ http://www.mymapblog.com/juliundstefan/28_10_09/Alltag_in_Blenheim/ Blenheim: Crossroads Also sortierte ich stundenlang Schuhe, Kleidung, Haushaltsgegenstände, Bücher, Spielzeug und andere denkbare und undenkbare Gegenstände, die die Leute bei uns abgaben.
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Blenheim: Ein neuer Job Rettung nahte, in Form von Nicola und Aileen, 2 Mädchen aus Irland, die bei uns im Hostel wohnten. Deren Boss suchte nach neuen Mitarbeitern. Und so fand ich mich am nächsten Morgen auf einem Weinberg wieder.
Meine neue Arbeit ist die wohl merkwürdigste von allen bisherigen. Ich wickele nichtklebendes Klebeband um den Stamm von Weinpflanzen, bei denen zuvor der Kopf abgeschnitten und die Rinde abgepult wurde, zwei Schnitte hineingemacht wurden und in diese dann neue Triebe hineingesteckt wurden. Hinterher wird das ganze mit Teerfarbe.
Wer hätte gedacht, dass man professionell Band um Pflanzen wickeln kann und dafür sogar bezahlt wird..
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Blenheim: Alptraeume ]]> http://www.mymapblog.com/juliundstefan/10_10_09/Alptraeume/ http://www.mymapblog.com/juliundstefan/10_10_09/Alptraeume/ Blenheim: Seegras Was nach einer harmlosen Beschäftigung klingt, ist das wahrscheinlich ekligste, was ich je gemacht habe. Die Muschel liegen auf einem riesigen Fließband, das übrigens eine gitterähnliche Oberfläche hat, sodass man unter dem sich nach links bewegenden Band das nach rechts zurücklaufende Band sehen kann, was mir ein flaues Gefühl im Magen bescherte. Nachdem der größte Teil der Muscheln von anderen Arbeitsbienen geöffnet wurde und das Fleisch nur auf einer halben Schale lag, kam mein Teil der Arbeit. Zunächst musste die Person, die ganz oben am Band steht, die Muscheln möglichst gleichmäßig übers Band verteilen. Alle anderen durften dann nach Herzenslust wahlwiese beschädigte Schalen heraus sammeln, Krebse und anderes Getier, das gottseidank schon tot war, vom Fließband sammeln oder, meine absolute Lieblingsaufgabe, Seegras herausholen.
Das funktioniert folgendermaßen. Muschelfleisch hat zwei nennen wir sie mal Lippen. Zwischen denen befindet sich ein etwa kirschkerngroßer dunkelbrauner Gnubbel, von dem ich annehme, dass die Muschel damit Nährstoffe aus dem Wasser filtert. Überall um diesen Gnubbel herum befindet sich Seetang und anderes grünes, gelbes oder braunes Algenzeug, das entfernt werden muss, weil es wahrscheinlich noch weniger lustig als die Muschel selbst schmeckt. Manchmal, und das war mein absoluter Favorit, hing das weiße Muschelfleisch halb aus der Schale heraus. Dann musste man eine andere Muschelschale nehmen und vorsichtig das Fleisch aus der Schale kratzen. Sinn der Übung ist, den Muskel, mit dem sich das Fleisch an der Schale festhält und die Schalen zusammenhält, nicht herauszureißen.
Dieser Muskel war die absolute Krönung, er misst etwa einen Zentimeter im Durchmesser und ist etwa zwei Zentimeter hoch. Die Konsistenz erinnert an getrockneten Kaugummi. Allerdings getrocknetes Kaugummi von der ekligen Sorte, faserig und unangenehm fest im sonst schlabberigen wabbligen Muschelfleisch. Dies alles gepaart mit penetranten Geruch nach ranzigem Fisch, Lärm und der Bewegung des Fließbandes machten den ersten Tag in der Muschelfabrik zum schlechtesten meines Lebens.
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Blenheim: Muschelfabrik Währen wir auf das Ergebnis warteten, wurde uns mitgeteilt, dass wir nach bestehen des Tests etwa 30 Kilometer zum nächsten Hafen fahren würden, um eine etwa vierstündige Einführung in die Muschelfabrik zu erhalten. In besagter Fabrik angekommen beschloss Stefan auf der Stelle, den Muscheln Flaschen vorzuziehen. Neben dem Geruch der Muscheln gefielen ihm unsere potentiellen Mitarbeiter ebensowenig wie mir.
Aber ich brauchte ja einen Job, also schaute ich brav Videos an, lernte, wie man sich die Hände wäscht, Schuhe desinfiziert und Schürzen umbindet, nachdem man sich aus seiner Kleidung herausgepult hatte und eine Krankenhausuniform übergestülpt hatte.
Und dann sah ich zum ersten Mal andere Muscheln als von Tiffiny zubereitete Chilli Austern. In dieser Fabrik wurden Grüne Schalen Muscheln verarbeitet. Uns wurde erzählt, dass wir keinen richtigen Aufgabenbereich hatten, also bis Freitag nicht wissen würden, welche der zahllosen unangenehmen Arbeit wir verrichten würden. Zur Auswahl standen Verpackung, das Öffnen er per Maschine halbgeöffneten Muscheln und das herauspulen von Seegras und anderem ekligen Zeud in der Muschel.
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Blenheim: Flaschenfabrik Obwohl die Flaschenfabrik nicht unbedingt ein Traumjob war, war es zumindest ein Job, sodass ich zum ersten Mal seit zwei Monaten eigenes Geld ausgeben konnte. Nach einer Woche wechselte ich sogar zur Nachtschicht, sodass ich Stefan öfter als nur während des Übergangs von Tag zu Nachtschicht sehen konnte. Im Gegensatz zu Stefan allerdings, dem versichert wurde, er könne fünf bis sechs Tage die Woche zwölf Stunden lang allen möglichen Unfug mit wahlweise Flaschen, Paletten, Etiketten, Kartons oder Maschinen anstellen, arbeitete ich eher unregelmäßig. Meistens rief John zwei Stunden vor Beginn der Schicht an, um zuzusagen oder abzusagen, sodass ich auf etwa zwei bis drei Tage Arbeit in der Woche kam.
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Blenheim: Qualit?kontrolle Den ganzen Tag über schaute ich also Flaschen an, riss Kartons auf und klebte sie wieder zu und ließ einen endlosen Schwall spanisch über mich ergehen. Das ganze dauerte bis Freitag. Am Freitag war ein Ende absehbar, und aus lauter Dankbarkeit schenkte uns die Firma, denen die beschädigten Etiketten samt Weinflaschen samt Inhalt gehörten, zwei Flaschen. Das war unüblich, versicherten die Mädchen mir, normalerweise konnten sie hin und wieder Flaschen kaufen, nachdem sie vom Labor getestet worden seien.
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Blenheim: John
Völlig überraschend klopfte es am frühen Nachmittag an unserer Tür. Karen, die Managerin sagte, dass besagter John unbedingt jemanden bräuchte, um in zwei Stunden die erste Zwölfstundennachtschicht zu arbeiten. Außerdem sei ein weiterer Job am nächsten Tag verfügbat. Stefan ergab sich für die Nachtschicht, und völlig in Panik kauften wir Verpflegung ein. Dummerweise bedeutete die Überschneidung von Tag und Nachtschicht, dass wir uns nicht sehen würden..
Am nächsten Morgen wurde es dann auch für mich Ernst, es ging in die Flaschenabfüllfabrik, von der fast jeder in Hostel viel berichten konnte. Zumindest dachte ich es..
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Blenheim: Blenheim
Auf der richtigen Insel, besser gesagt, der richtigeren Insel angekommen, mussten wir feststellen, dass erst in zwei bis drei Wochen mit Arbeit zu rechnen sei. Jedes Jobangebot im Internet und jeder potentielle Arbeitgeber am Telefon versicherte, dass gegen Ende des Monats die Arbeit auf den zahllosen Weingütern beginnen würde. Was sollten wir also mit einem zu viel an Zeit und einem zu wenig bis gar nichts in meinem Fall an finanziellen Mitteln anfangen.
Zunächst fuhren wir nach Blenheim, was so schön heimelig klingt. Das erste Hostel, Koanui, erwies sich als Glücksgriff, für nur 20 Dollar mehr pro Woche konnten wir statt in Sechsmann Doppelstockbetten ein Doppelzimmer beziehen. Unsere Glückssträhne endete damit auch vorerst. Die Managerin des Hostels, Karen, gab uns Unmengen an Telefonnummern und Ansprechpartnern, sagte aber auch, dass sie mit wenig Jobangeboten innerhalb der nächsten zwei Wochen rechnete. Uns blieb nichts anderes übrig, als brav alle Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren und bei potentiellen Arbeitgebern, eine Zeitarbeitsfirma, eine Süßigkeitenfabrik und ein gewisser John, der sowohl Arbeit in einer Weinabfüllfabrik sowie Weinbergbeschäftigung versprach, Papierkram auszufüllen.
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Wellington: Ankunft in Wellington In Wellington allerdings teilte man uns mit, dass Stefan ebenfalls ohne Visum sei. Das war neu und brachte einen weiteren Panikanflug mit sich. Nach scheinbar endlosen Stunden erhielten wir dann doch den begehrten Stempel im Pass, alle entschuldigten sich für die Verzögerung. Wir stellten fest, dass meine Nummer im Reisepass ziemlich viele Nullen enthält, die der Computer für Os hielt. Nach erfolgreicher Einreise der nächste Rückschlag. Der Flughafen war nicht die ganze Naht geöffnet, damit hatten wir nicht gerechnet.
Ursprünglich wollten wir bis in den späten Morgen am Flughafen schlafen, dann mit dem Bus in die Stadt und ins Hostel fahren. Nun mussten wir vier ziemlich kalte und unlustige Stunden in der Bushaltestelle warten. Endlich im Hostel angekommen, schliefen wir das erste Mal in über 28 Stunden, was zur Folge hatte, dass wir beim Aufwachen zwar wach waren, es allerdings später Nachmittag war. Es sollte eine Woche dauern, bis wir uns nicht mehr völlig verkehrt fühlten..
Nun begann die Suche nach einem Job, das Eröffnen eines Bankkontos und allerlei anderer organisatorischer Kram. Eine weitere Überraschung wartete auf uns, die neuseeländische Hauptstadt lag nicht, wie von uns angenommen, auf der Südinsel, wo es mehr Arbeit gibt.. So buchten wir nach wenigen Tagen in Wellington die Fähre zur anderen Insel.
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